1 - Einleitung

Auf dem Markt sind MP3-Geräte mit integriertem Speicher für maximal eine Stunde Wiedergabe erhältlich. Ein neues Konzept verfolgt die DAP Jukebox von Creative. Sie verwendet eine 6-GB-Festplatte, die eine gewaltige Menge Platz für MP3-Dateien bietet. Mit ein bisschen Geschick kann die Jukebox sogar bis 20 GB oder mehr 'aufgerüstet' werden.
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Seit das Fraunhofer Institut das digitale Kompressionsverfahren MPEG-1 Layer 3 erfunden hat, das heute als MP3 bekannt ist, benutzen weltweit Millionen von Menschen ihre PCs, um Audio-CDs als MP3-Dateien aufzunehmen. Das Tolle am MP3-Format ist, dass es nur 3 bis 5 MB benötigt, um einen CD-Titel abzuspeichern und dabei immer noch ausgezeichnete digitale Klangqualität bietet.

Damit ergeben sich großartige Möglichkeiten. So können Hunderte von gewöhnlichen CDs im MP3-Format auf einer modernen Festplatte untergebracht werden, und sobald der PC an eine gute Stereoanlage angeschlossen ist, kann man Hunderte von Stunden Musik in hoher Tonqualität genießen, ohne einen unhandlichen und teuren CD-Wechsler zu benötigen. MP3-Dateien können aufgrund ihrer relativ kleinen Dateigröße auch leicht über das Internet verbreiten werden, so dass jeder Internet-User seine Lieblingsmusik hören kann, ohne Geld für CDs auszugeben.

Die Musik-Industrie und rechtliche Aspekte

Gerade haben wir erwähnt, was alles möglich ist - eine andere Frage jedoch ist, ob es auch legal ist. Natürlich ist es nachvollziehbar, dass Plattenfirmen und Künstler für ihre Musik bezahlt werden wollen, es also nicht begrüßen, dass jemand kostenlosen Zugang zu ihren Produkten hat, weil sie dadurch Geld verlieren. Daher ist es klargestellt worden, dass es illegal ist, urheberrechtlich geschützte Musikstücke kostenlos im Internet anzubieten. Noch gibt es keinen Zweifel daran, dass man beinahe jeden Song irgendwo im Netz finden kann, wenn man nur lange genug sucht.

Dies ist eine der positiven Folgen der "altertümlichen" Strukturen des Internet. Dennoch werden derzeit schwere juristische Kämpfe ausgefochten und wir raten davon ab, Musikstücke auf privaten Websites anzubieten. Wenn man einen Blick darauf wirft, was gerade mit Napster oder RIAA geschieht, bekommt man einen Einblick, wie empfindlich die Musikindustrie reagiert, wenn es um kostenlose MP3-Dateien im Internet geht.


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