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11 Kleine Datenriesen: USB-Speichersticks
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Einleitung
- 2 – In jedem Betriebssystem einsetzbar
- 3 – Bootfunktion noch unausgereift
- 4 – Testverfahren
- 5 – Extreme äußere Einflüsse
- 6 – Testergebnisse im Detail
- 7 – USB-1.1-Performance ausgereizt
- 8 – Datenrettung bei Beschädigung
- 9 – Benchmarks
- 10 – Wertung
- 11 – Empfehlungen der Redaktion
- 12 – Ausstattung USB-1.1-Memory-Sticks
- 13 – Ausstattung USB-2.0-Memory-Sticks
- 14 – Glossar

Dank aktueller USB-Memory-Sticks mit bis zu zwei GByte Speicherkapazität dürfte der viel beschworene Nachfolger der Diskette endlich gefunden sein. Dazu tragen die geringe Größe, leichte Handhabung, hohe Geschwindigkeit und seit neuestem auch Bootfähigkeit bei. Trotz gleichen Funktionsprinzips zeigen sich im Vergleichstest deutliche Unterschiede. So bleibt der USB-2.0-Memory-Stick Sony Micro Vault in Sachen Performance teils deutlich hinter den Konkurrenzprodukten zurück. Wir untersuchen USB-Memory-Sticks der Schnittstellen-Versionen 1.1 und 2.0. Der Testsieger unter den USB-2.0-Memory-Sticks heißt Pen Drive USB Flash Hard Drive. Schnellster getesteter USB-1.1-Memory-Stick ist der Kingston USB Data Traveller.
Als Speichermedium setzen USB-Memory-Sticks auf Flash-Speicher, der beispielsweise in Compactflash-Karten oder Memory-Sticks für Digitalkameras Verwendung findet. Im Gegensatz zu magnetischen Medien enthält Flash-Speicher keine beweglichen Teile und benötigt zum Datenerhalt keine ständige Stromzufuhr, wie es bei RAM-Speicher der Fall ist. Gegenüber äußeren Einwirkungen ist Flash-Speicher sehr unempfindlich. Selbst mehrstündige Sonnenbestrahlung und ein Fall aus mehreren Metern Höhe kann den Sticks nichts anhaben. Erst bei massiver Einwirkung mit dem Hammer, die einem Fall aus 14 Metern Höhe oder einer Krafteinwirkung von 2780 Newton entspricht, kommt es im Testlabor zum Datenverlust.
