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Von den 12 getesteten Monitoren sind 11 nach dem TN+Film-Verfahren hergestellt, einer hat ein MVA-Display.

TN+Film-Displays richten ihre Flüssigkeitskristalle wie bei Standard-TFTs senkrecht zum Substrat aus. Ein Film auf der Oberfläche erhöht die Blickwinkel.
Aus technologischer Sicht ist das TN+Film-Verfahren am einfachsten umzusetzen. Hier benutzen die Panel-Hersteller das relativ alte Standard-TFT (T wisted N ematic). Zur Erhöhung des Blickwinkels ist ein Film (Retardation Film oder Discotic Film) auf die Oberfläche des Panels aufgebracht. Die horizontalen Blickwinkel können durch den Film von circa 90 Grad auf maximal 150 Grad verbessert werden. Das etwas schwache Kontrastverhältnis und die langsamen Reaktionszeiten (Response Time) bleiben jedoch unverändert. Das TN+Film-Verfahren gehört zwar nicht zu den besten, es ist aber eindeutig am kostengünstigsten, denn die Fertigungsausbeute bzw. Yield ist relativ hoch (praktisch identisch mit der von Standard-TN-Displays).
Wenn keine Spannung anliegt, sind die Molekülketten um 90 Grad gedreht (twisted). Das Backlight wird durch diese Umlenkung durchgelassen. Liegt Spannung an, also unter Einwirkung eines elektrischen Feldes, sind die Flüssigkristalle gerade ausgerichtet. Das polarisierte Licht wird am zweiten Polarisationsfilter absorbiert. Damit kann das Licht an dieser Stelle des TFT-Bildschirms nicht austreten.
