Vergleichstest 19-Zoll-Monitore: Siebenmal 1440x900er Auflösung

13:56 - 02/04/2007 von Benoît Dupont

Hochauflösende Monitore stehen sowohl bei Geschäftskunden als auch beim privaten Interessenten hoch im Kurs. Während sich in den vergangenen vier Jahren Geräte mit 18 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 1280x1024 Bildpunkten etabliert haben, stehen jetzt Bildschirme mit 19 Zoll und WSXGA-Auflösung (1440x900 Bildpunkte) zur Ablösung bereit. Dabei ist der Preisverfall der letzten 12 Monate in dieser Klasse als exorbitant zu bezeichnen, wie unser Testfeld zeigt: Bereits ab 170 Euro gibt es den BenQ FP92W samt 16:9 Breitbildformat. Das Gros der Testkandidaten um Asus PW191, Samsung 940BW, Fujitsu-Siemens H19-1W, Iiyama E1900WS, Hewlett-Packard W19 und Mirai DML 519W100 kostet knapp 180 Euro. Fast schon zum Mitnahmepreis. Doch die Kandidaten unterscheiden sich sehr in ihren Eigenschaften voneinander, so dass vor dem Kauf das Hauptaugenmerk auf gebotene Bildqualität, Reaktionszeit des Panels und die Anschlüsse zu richten ist. Denn ein Monitor muss heute die Bandbreite bieten, um vielen Anwendungen gerecht zu werden: Büroapplikationen, Filme von DVD oder HD-DVD/Blu-Ray (HD-DVD-Filme am PC ohne Kopierschutz) und schnelle Spiele. Und da fällt das Testresultat im Münchner THG-Labor äußerst unterschiedlich aus. Nicht ganz verstehen kann man die mangelhafte Pressearbeit der Firma Iiyama, die nur ungern Testmuster rausschickt. Das klappte früher einmal besser, immerhin wurde in diesem Zusammenhang unser Projekt XGA-Beamer im Eigenbau I: Riesenglotze für 250 Euro verwirklicht, welches vielfach kopiert wurde.

Wer sich mit dem Thema Breitbild-Monitore etwas näher beschäftigen will, dem sei unser Vergleichstest Breitbild-Monitore mit 19, 21 und 23 Zoll empfohlen.

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Kommentare zum Beitrag
rottenmail 02/04/2007 20:37
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Ich besitze den Samsung SyncMaster 940BW seit einem 3/4 Jahr. Hatte damals 239 Euro bezahlt. Der Monitor ist jeden Cent wert. Nur sind die Betrachtungswinkel schlechter als bei meinem 17" Samsung TFT. Im Onlineshop wurden damals andere Werte angegeben (ich glaube 178°) . Das stört wenn man vom Bett aus Filme sehen möchte muss man den Monitor verstellen. Praktisch auch der VGA und der DVI Eingang, zweimal DVI wäre zwar schöner aber manche Monitore bieten nur VGA (sollte man überhaupt nicht mehr kaufen).
Was mich noch stört ist der schicke aber realtiv hell blau beleuchtete Einschaltknopf, sobald der Monitor im Standby ist, blinkt es, ist ziemlich hell in der Nacht. Ansonsten ist der Monitor super, ein echter Allrounder.

mischu 08/04/2007 11:35
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An sich ein interessanter Test, leider fehlt die Angabe, ob die Geräte über den DVI-Anschluss den digitalen Kopierschutz HDCP unterstützen. Gerade bei Bildschirmen im Breitbild-Format fände ich dies wichtig! Schließlich will nicht jeder Videos erst in einer rechtlich strittigen Aktion auf die Festplatte rippen, um sie auch noch unter Vista betrachten zu können. Und da ein solcher Monitor ja meist länger benutzt wird, dürfte der eine oder andere Käufer irgendwann auf dieses Problem stoßen, auch wenn er dies jetzt mangels günstiger HD-DVD-/BluRay-Laufwerken noch für irrelevant hält.
Ich hoffe, bei einem (für mich interessanteren) zukünftigen Test von Bildschirmen der 21-22"-Klasse wird dieser Punkt dann nicht vergessen... :wink:

noway 09/04/2007 21:14
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Vergessen wurde:
Messung der Blickwinkelabhänigkeit
effektive Bildverzögerung (Also die Verzögerung von Bildausgabe an der Grafikkarte zur Bilddarstellung am Monitor, denn viele Monitore mit Overdrive verzögern die Wiedergabe, da Overdrive prinzipbedingt immer die beiden aufeinanderfolgenden Bilder kennen muss. Je nach Rechenleistung der verbauten Chips werden aber mehr Bilder vorgehalten und manchmal sogar Bilder verschluckt, da es nicht geschafft wird die nötige Überspannung im Register nachzuschlagen. Bei diesen Monitoren sieht man zwar dann keine Schlieren (weil sich die Pixel wirklich in 2ms ausrichten) aber man merkt eine gewisse Trägheit, die besonders beim Spielen sehr störend ist und somit kontraproduktiv ist.)

PappaBear 26/04/2007 09:15
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hi, ich lese schon seit Jahren eure Testberichte. Sie sind immer sehr ausführlich, informativ und kaufentscheident für mich.
Was ich aber nicht ganz verstehe. Warum ihr z.b. den Asus PW191 zum Artikeln mit hinzugezogen habt. Den der wurde schonmal von euch getestet. Mittlerweile ist aber ein neueres Model des Anbieters auf dem Markt, der Asus PW191A. Ich selbst habe mir den PW191 vor einem jahr gekauft. Kurz danach kam euer Test über den Monitor. Nun ein weiterer Test, aber nicht mit dem neueren Model PW191A., sondern eben mit dem alten. Denn der neue hat nicht mehr dieses spiegelnde Dispay, nur noch 5 statt 8 ms ( was ich selbst als unwichtig empfinde ), höhere Kontrastwerte und die Sensortasten reagieren besser.

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