20" Monitore mit Breitbild: Erweitern Sie Ihren Horizont

15:45 - 13/07/2006 von Benoît Dupont

Nicht zum ersten Mal versuchen die Monitorhersteller, Displays im Breitbildformat zu verkaufen. Bis jetzt hat sie nur kaum jemand gewollt. Aus gutem Grund: Das Bildformat 16:10 ist zwar ideal für Kinofilme, aber nur wenige der bisherigen Panels konnten Filme ordentlich wiedergeben, zumal das Breitbildformat für Büroarbeiten weniger taugt. Der offensichtlichste Mangel war dabei die Artefaktbildung, die bei Filmen zu deutlich ins Auge stach. Verstärkt wird diese Art des Videorauschens noch durch die bei den Herstellern so beliebte Overdrive-Technologie, mit der sie die Latenzwerte ihrer Konkurrenten um noch eine Winzigkeit unterbieten wollen. Ob sich das Display für die Anzeige von Filmen eignet, ist dabei scheinbar völlig irrelevant. Das Übersteuern ist zu einem derart gravierenden Problem geworden, dass THG beschlossen hat, diesen Punkt in unsere Tests aufzunehmen.

Kurz gesagt: Außer einem Sony-Monitor (für über 1.000 €) war keiner der getesteten 16:10-Monitore für Videoanwendungen zu gebrauchen. Aus diesem Grund standen wir dem neuen Test von Anfang an skeptisch gegenüber, wollten die Sache aber auf jeden Fall unvoreingenommen angehen. Tatsächlich scheinen die Hersteller inzwischen umzudenken - zumindest einige von ihnen. Die Tests für diesen Artikel boten einige angenehme Überraschungen, speziell dank der neuen, inzwischen immer häufiger anzutreffenden S-MVA-Panels.

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