Die Qualität der Farben ist wirklich gut. Wie man unten auf der Grafik sieht, entspricht die standardmäßige Wiedergabe des Monitors den besten 19"-Bildbearbeitungsmonitoren. Wie man sieht, sind 97 % der Farben perfekt und 98 % zumindest korrekt.

Absolut gesehen ist der Schwarzwert nicht schlecht. Aber bei einer Helligkeit von 144 cd/m2 könnte man kaum ein weniger tiefes Schwarz akzeptieren. Man würde beispielsweise 0,2 cd/m2 vorziehen. Der erzielte Kontrast ist schließlich nichts Besonderes, das ist jedoch bei den statischen Qualitäten der einzige Minuspunkt dieses Monitors.
| Schwarzwert | Weißwert | Kontrast |
|---|---|---|
| 0,32 | 144 | 450 : 1 |
Das Gretag Eye-One Display 2 offenbart beim 22W keine größeren Überraschungen. Die gemessenen Werte entsprechen den Erwartungen. Wie man auf der linken Grafik sehen kann, ist die Linearität der Wiedergabe wirklich gut. Das bestätigt das Ergebnis unseres ersten Tests. Dabei ist ein korrekter Gammawert garantiert.
Der Gammut stellt den Reichtum der dargestellten Farben dar. Die Ecken des Dreiecks bilden die Primärfarben (natürlich bei additiver Farbmischung). Folglich steht die Fläche des Dreiecks für die Gesamtheit der darstellbaren Farben, die durch die Kombination der drei Primärfarben mit jeweils mehr oder weniger Intensität dargestellt werden können. Je größer also die Fläche des Dreiecks ist, desto reicher sind die Farben.

Helligkeitsverteilung
Für diejenigen, die die Tests von Tom’s Hardware noch nicht kennen, hier noch einmal das Verfahren:
Helligkeit und Kontrast des Panels werden auf 50 % eingestellt. Dann wird die Helligkeitsverteilung bei einem weißen Bild, das in 64 gleich große Rechtecke eingeteilt ist, gemessen. Der hellste Punkt wird als 100 % betrachtet, der zuvor gemessene Schwarzwert als 0 %, die übrigen gemessenen Werte werden entsprechend verteilt.

Die Helligkeitsverteilung des Panels ist im Großen und Ganzen in Ordnung. Allerdings lassen sich bei schwarzem Bildschirm einige Ungleichmäßigkeiten und Flecken nicht verbergen. Dieses Problem kann man auf der Grafik sehr deutlich erkennen.
Farbwiedergabe
Abgesehen von der Helligkeitsverteilung ist das Produkt von Belinea anständig konzipiert. Die Leistungen entsprechen den Angaben und die Standardeinstellungen sind absolut akzeptabel. Der Schwarzwert könnte besser sein, aber angesichts des Preises kann man sich damit abfinden.

Ich wollte mir auch mal langsam einen TFT Monitor zulegen, es sollte shcon ein 22" Bildschirm sein, da die sich ja preislich derzeit aufdrängen.

Jetzt lese ich diesen schönen Artikel, wudnere mich allerdings ein bisschen warum der Syncmaster 226 BW von Samsung nicht darin auftaucht. In vorhergehenden Internetreserchen habe ich eben diesen als preis-/leistungs technischen Sieger unter den 22 Zöllern interpretiert.
Welchen sollte ich mir als "ComputerSPIELER" zulegen?
Danke für Antworten im Voraus
Innerhalb unseres Testparcours hat sich Asus als gute Basis für Spieler herausgestellt.
Viele Grüße
Frank Völkel
www.thgweb.de
Sers!
Da ich seit geraumer Zeit auch mit dem Gedanken spiele mal ne neue Flimmerkiste zu ordnern, weil die Arbeitsfläche auch bei 2 Monitoren einfach zu klein ist, hat sich der Test natürlich gut gelesen.
Für den Preis eines 23"/24" FullHD Bildschirms (1920x1200) könnt ich mir auch 2x22" mit 1680x1050 holen. Bei der zweiteren Lösung hat man natürlich einiges an Platz für wenig Geld, allerdings brauche ich auch in der Höhe Platz, wesegen 1200 dort fast schon Pflicht sind. Die spartanische Ausstattung ist mir bei den 22ern auch sofort aufgefallen. Solch hohe Auflösungen mit VGA Schnittstelle zu koppeln kann nur als Scherz gedeutet werden. Die Lautsprecher hab ich bei nem TFT als Audiofanatiker eh noch nie in Betrieb genommen und mein 17" Belinea mit 25ms hat mir bisher an keinem Spiel den Spaß geraubt.
Als Halbfarbenblinder der nur selten spielt sind meine Anforderungen ans Panel wohl recht gering anzusehen. Zugaben wie Firewire und USB Hub - wie beim 23" Apple Cinema Display - wissen mir aber zur gefallen. Warum findet so ein Gerät nichtmal den Weg zu euch ins Labor? Die Preise sinken auch dort weiter nach unten und besonders der 23"er ist preislich sehr Konkurenzfähig.
Da ja Geiz bekanntlich geil ist und Viele nur auf den Preis achten werden sicherlich einige dieser Geräte einen neuen Besitzer finden. Wenn man allerdings beruflich oder privat viel am Rechner hockt unterschätzen die Meisten, dass der Rechner noch so toll und hochgezüchtet sein kann wie er will. Wenn die Schnittstellen zum Menschen - sprich Monitor, Tastatur und Maus - nicht einen gewissen Komfort bieten, dann kann das den Workflow oder die Gesundheit schädigen. [ach hab ich das wieder herrlich formulaluliert]. Eine gute Matratze ist ja auch für einen erholsamen Schlaf wichtig ... und so ...
Liebste Grüße
/me
das der Samsung 22" TFT nicht dabei ist finde ich sehr schade. hätte gerne einen weiteren test über diesen bildschim gelesen.
Servus,
ich liebäugle schon einige Zeit mit dem Iiyama E2200WS und habe jetzt läuten hören, er wäre baugleich mit dem Belinea 2230 S1W
(das ist nicht das hier getestete Modell mit VGA, sondern ebenfalls ein DVI-Modell).
Vorteil beim Belinea wären der etwas günstigere Preis und vorallem das silberne Gehäuse.
Vielleicht kann die Baugleichheit ja jemand bestätigen oder verneinen?!?!?
Gruß
meine güte - jetzt hab ich mich doch glatt angemeldet um das loszuwerden:
zum MW221U:
Datenblatt Artikel: DVI-Anschluss
Datenblatt Hersteller: DVI-Anschluss
mein Modell: DVI-Anschluss
(übrigends mit HDCP support)
THG-Testmodell: KEIN?? DVI-Anschluss
vielleicht sollte man nochmal genauer hinsehen...
schade auch dass kein wort über ghosting/tearing des overdrive verloren wird...
anderen hardware-seiten ist das mittlerweile fast wichtiger als reine latenz... oder ist das alles nur unsinn?
wiso nur modelle <300€? blos um schreiben zu können: (fast)alle sind mist!? ein Samsung oder LG ist ja vielleicht auch nicht besser; aber testen müsst ihr sie schon um in der 22"-klassse den stand der dinge feststellen zu können, THG! und 350€ Limit ist dann auch nicht gerade allzu teuer...
Im Artikel taucht mehrmals der Platzhalter (LINK) auf. Vielleicht sollte man da mal die entsprechenden Links einfügen.
Ein Vergleich mit teureren Modellen ( von Eizo zB) würde mich ebenfalls interessieren. Man möchte nach diesem Test auch wissen, ob es sich lohnt, das doppelte auszugeben.
ja also das ist wirklich ein Witz, der ASUS kein DVI. Meiner hat einen und ich finde auch in diversen Shops keinen Asus der nicht über DVI verfügt. Diesen sollten dann sogar die inkompetenten THG Redakteure finden. Also das, dass Thema Ghosting aussen vor gelassen wurde ist auch ein Witz. War für mich ein Hauptkaufgrund des Asus TFTs weil es nich so schlimm ist wie beim LG 22 WTq und vorallem deaktivierbar
Hm, im gesamten Artikel fällt nicht ein einziges Mal das Wort "Blickwinkel", der HDCP-Kopierschutz wird nicht erwähnt, genauso wenig wie der Panel-Typ (vermutlich TN, bei den Leistungen und Preis). Von einem TEST kann da wohl kaum die Rede sein.
Ich habe THG früher sehr aufgrund seiner kompetenten Tests geschätzt, aber in letzter Zeit geht es da leider steil bergab...
Dem Wort meines Vorredners kann ich mich nur anschließen. Über mehrere Jahre hinweg habe ich stets THG als zentrale Anlaufstelle genutzt, wenn es darum ging, neue Hardware zu beschaffen.
Mehrere Tests in letzter Zeit, und ganz besonders der aktuelle, bewegen mich aber eigentlich eher dazu Abstand von THG zu nehmen. Und dieses Verhalten stelle ich auch in zahlreichen Foren Fest, in denen die Meinung von THG schon längst keinen so hohen Stellenwert mehr hat als noch vor ein paar Jahren.
Jetzt haben Sie schon im Test des ASUS eine Korrektur vorgenommen, und die ist immernoch falsch! Es gibt kein spezielles Modell von ASUS mit DVI! Der ASUS hat standardmäßig einen VGA Anschluss + einen hdcp fähigen DVI.
Zur Schärfe & Farbe:
Das die Standardeinstellungen nicht optimal sind ist längst bekannt. Wenn diese jedoch optimiert werden, kann ein sehr farbneutrales Bild gewonnen werden. Ebenso verhält es sich mit der Schärfe. Ich schreibe zur Zeit meine Diplomarbeit an diesem Gerät und kann mich absolut nicht beschweren.
Der größte Witz ist jedoch, das nicht auf Ghosting eingegangen wird. Gerade beim ASUS erzeugt das aktivierte Overdrive ein sehr starkes Ghosting, was ich Spielen und vor allem Filmen deutlich negativ ausfällt.
Dieser Fehler ist von ASUS bestätigt und kann durch ein verstecktes Service Menü abgeschaltet werden. Drücken Sie dafür einfach 5 Sekunden lang die Menü-Taste und wählen Sie zuerst einmal "ein" und dann wieder "aus".
Ebenso kann man den dynamischen Kontrast per Service Menü ausschalten. Dies ist allerdings etwas schwierig zu erreichen. Hierfür muss man genau gleichzeitig die beiden Lautstärke Tasten drücken und 5 Sekunden halten. Dies erfordert einiges an Geschick. Meist öffnet sich die Helligkeit oder Lautstärkeregelung.
Da ist was nicht so richtig.
Ich habe den Acer AL2216 W (schon so etwa 3 Monate )
Er war zuerst in UK gelistet in DE gabs ihn Offiziell noch nicht.
Man konnte ihn aber schon kaufen.
Problem mein Acer hat einen DVI und einen VGA Eingang !!!!
Es gab zeitgleich eine Version ohne W die hatte nur einen VGA Eingang.
Mich würde in dem Fall interessiern ob der Iiyama E2200WS
über den DVI oder den Analog Anschluss getestet wurde?
Ebenso interessant wäre ein Test gewesen über den BenQ FP222W H mit HDMI Schnitstelle (Preis unter 300 EUR) und vorallem LG L226WA-SN ebenfalls mit HDMI.
Das geht mir im Übrigen ganz genau so.
Hat es denn einen grossen Einfluss auf die Bildqualität das der Asus nun doh einen DVI Eingang hat und ist der Test somit hinfällig?