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Natürlich konnte man für 240 Euro keinen perfekten Overdrive erwarten. Und den bekommt man auch nicht.
Mit einer maximalen Latenzzeit von 26,2 ms zeigt der Monitor auch in diesem Bereich keine Größe. Bei weniger direkten Übergängen kommt man jedoch auf unter 7 ms. Die durchschnittliche Latenzzeit liegt bei rund 21,8 ms.
Übersteuerung
Da es keinen ausgeprägten Overdrive gibt, ist auch keine Übersteuerung festzustellen, was in Bezug auf Videorauschen eher eine gute Nachricht ist.
In der Praxis
Für Büroanwendungen eignet sich der Monitor trotz des fehlenden DVI-Anschlusses aufgrund seiner einwandfreien Klarheit recht gut. Was die analogen Komponenten angeht, gab es in der Vergangenheit bereits wesentlich schlechtere Modelle. Die optimale Helligkeit ist etwas hoch, aber wie man bereits sehen konnte, verliert der Monitor auch bei niedrigerer Helligkeitseinstellung nicht zu viel Kontrast.
Bei Spielen hingegen wirkt sich die Latenzzeit negativ aus, so dass hier und da einige unangenehme Schlierenbildungen zu sehen sind. Auch hier gibt es keine intelligente Normierung. Man muss also das, was man beim Kauf des Monitors gespart hat, in eine Grafikkarte investieren, um in 1680 x 1050 spielen zu können.
Bei den Filmen schneidet der Monitor vergleichsweise gut ab und macht damit dem Iiyama direkte Konkurrenz. In den Farbflächen gibt es weniger Rauschen. Allerdings konzentriert sich das vorhandene Rauschen seltsamerweise auf die hellgrauen Töne.
Zusammenfassung
Für diesen Preis ist der Monitor wirklich eine gute Wahl. Bei einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis bietet er auch noch den Luxus einer korrekten Video-Wiedergabe. Wen die beiden VGA-Schnittstellen abschrecken, der kann ja auf die DVI-Version warten, die bereits in Planung ist. Lediglich die Latenzzeit ist etwas enttäuschend, und auch bei der Standardeinstellung hätte man sich mehr Mühe geben können.
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Habe mir den HP vor 4 Wochen gekauft und bereue es nicht.
Wobei ich die Reaktionszeiten für den TFT nicht ganz verstehe.
Auf Prad konnte ich andere Werte entnehmen.
Zum zocken ist der Super!
Auch die Farben wirken durch das Glossy Panel nocht kräftiger.
Das war mit einer der Kaufgrüne und für mich keine Abschreckung wie das THG beschreibt.
Wieso sind denn alle Bilder so klein, dass man nichts erkennen kann, wenn man nicht separat zoomt? Das macht das Lesen des Artikels sehr anstrengend, wenn man wirklich was erkennen will, muss man ständig zwischen gezoomten Bildern und dem Artikel hin und her springen.
Im Artikel wurde hinterfragt, ob Pivot bei einem Widescreen-Monitor überhaupt Sinn mache. Wenn es überhaupt Sinn macht - das muss jeder für sich entscheiden, dann ja wohl vor allem bei Display mit großem Unterschied von Höhe und Breite. Bei 19-Zöllern mit einer Auflösung von 1.280 x 1.024 respektive 1.024 x 1.280 ist der Unterschied - zumindest für mich deutlich zu gering als dass sich der Aufwand lohnt. Auch 20,1-Zoll Monitore mit 1.400 x 1.050 respektive 1.050 x 1.400 Pixeln stellen eine A4-Seite in Word 2007 im Hochformat noch nicht formatfüllend dar, entweder die Seite hat nicht die volle Bildschirmbreite oder man muss scrollen. Erst ein 22-Zöller mit 1.680 x 1.050 respektive 1.050 x 1.680 Pixeln im Hochformat stellen eine A4-Seite in optimaler Größe und ohne die Notwendigkeit zu scrollen dar. Ein weiters "Bonbon" der Pivot-Funktion dieses Monitors ist, dass das Monitor-Bedienmenu ebenfalles in die Senkrechte schwenkt, man muss den Kopf nicht verdrehen, um im Hochformat Bildeinstellungen vorzunehmen. Als Nachteil muss man allerdings die etwas schwerfällige Handhabung beim Kippen des Monitors erwähnen, das geht bei den Modellen von Samsung und LG leichter. Zu einem Preis von € 299,-- trotzdem sehr empfehlenswert. Von Vorteil ist auch die recht dezent leuchtende Kontroll-LED, allzu hell leuchtende Kontoll-LEDs können in dunklen Umgebungen und bei einem eher dunklem Bild wie beispielsweise bei Filmen nerven, dies ist z.B. beim LG 2000CE der Fall.