Die tatsächliche Verzögerung des Panels wurde gemessen.
Das Ergebnis entspricht dem, was wir auch bis hierher gesehen haben. Hier gibt es also keine Überraschung. Die TN-Panels erreichen einfach nicht die vorgegebenen 5 ms. Es ist ganz klar, dass die Herstellerangaben nicht stimmen, denn im schlimmsten aller Fälle erreicht das Panel eine Verzögerungszeit von 24 ms. Keine Rede von den versprochenen 5 ms.
Übersteuerung
Der Overdrive ist gut kontrolliert, und es gibt keine übermäßige Übersteuerung. Gemäß unserer Testmethode fällt der Bildschirm in die Kategorie A.
In der Praxis
Der Monitor eignet sich besonders gut für Büroanwendungen. Aufgrund der optimalen Helligkeit ermüdet er die Augen nicht so schnell. Die Ergonomie ist aber trotz allem nicht besonders.
Was Videospiele angeht, so ist das Produkt von Philips, so wie alle 5 ms-Monitore, eher für den familiären Einsatz geeignet. Mehr ist nicht von ihm zu erwarten. Wie hier zu sehen ist, ist er weit entfernt von der Norm, was wieder einmal beweist, dass man sich bei der Auswahl eines Monitors einfach nicht auf die Herstellerangaben verlassen kann. Ein weiterer Kritikpunkt: Es gibt keine intelligente Interpolation. Man muss sich also mit der nativen Auflösung begnügen (1680 x 1050).
Bei Videos sieht es gar nicht so schlecht aus. Das Videorauschen ist vorhanden, aber erträglich. Das Bild ist teilweise etwas glanzlos, vor allem stört jedoch der Freistelleffekt um bewegte Objekte herum. Mit einer guten Farbwiedergabe und einem guten Kontrast kann man sich aber darüber hinwegtrösten.
Zusammenfassung
Für ein Comeback gar nicht schlecht. Insgesamt ist der Monitor von guter Qualität, standardmäßig gut eingestellt und im Bürobereich wirklich zu Hause. Mit dem Verkaufspreis liegt er, etwas über dem N220W von Hyundai, auch sehr gut. Natürlich zahlt man etwas mehr, dafür wird man aber mit einer leichteren Handhabung belohnt, denn die Standardeinstellungen reichen für den Familiengebrauch vollkommen aus. Er ist also insgesamt eine gute Wahl.
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Habe mir den HP vor 4 Wochen gekauft und bereue es nicht.
Wobei ich die Reaktionszeiten für den TFT nicht ganz verstehe.
Auf Prad konnte ich andere Werte entnehmen.
Zum zocken ist der Super!
Auch die Farben wirken durch das Glossy Panel nocht kräftiger.
Das war mit einer der Kaufgrüne und für mich keine Abschreckung wie das THG beschreibt.
Wieso sind denn alle Bilder so klein, dass man nichts erkennen kann, wenn man nicht separat zoomt? Das macht das Lesen des Artikels sehr anstrengend, wenn man wirklich was erkennen will, muss man ständig zwischen gezoomten Bildern und dem Artikel hin und her springen.
Im Artikel wurde hinterfragt, ob Pivot bei einem Widescreen-Monitor überhaupt Sinn mache. Wenn es überhaupt Sinn macht - das muss jeder für sich entscheiden, dann ja wohl vor allem bei Display mit großem Unterschied von Höhe und Breite. Bei 19-Zöllern mit einer Auflösung von 1.280 x 1.024 respektive 1.024 x 1.280 ist der Unterschied - zumindest für mich deutlich zu gering als dass sich der Aufwand lohnt. Auch 20,1-Zoll Monitore mit 1.400 x 1.050 respektive 1.050 x 1.400 Pixeln stellen eine A4-Seite in Word 2007 im Hochformat noch nicht formatfüllend dar, entweder die Seite hat nicht die volle Bildschirmbreite oder man muss scrollen. Erst ein 22-Zöller mit 1.680 x 1.050 respektive 1.050 x 1.680 Pixeln im Hochformat stellen eine A4-Seite in optimaler Größe und ohne die Notwendigkeit zu scrollen dar. Ein weiters "Bonbon" der Pivot-Funktion dieses Monitors ist, dass das Monitor-Bedienmenu ebenfalles in die Senkrechte schwenkt, man muss den Kopf nicht verdrehen, um im Hochformat Bildeinstellungen vorzunehmen. Als Nachteil muss man allerdings die etwas schwerfällige Handhabung beim Kippen des Monitors erwähnen, das geht bei den Modellen von Samsung und LG leichter. Zu einem Preis von € 299,-- trotzdem sehr empfehlenswert. Von Vorteil ist auch die recht dezent leuchtende Kontroll-LED, allzu hell leuchtende Kontoll-LEDs können in dunklen Umgebungen und bei einem eher dunklem Bild wie beispielsweise bei Filmen nerven, dies ist z.B. beim LG 2000CE der Fall.