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7 - Acer X222W: Schöner Schein

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Die Reaktionszeit des Geräts ist etwas besser als beim HP-Produkt. Allgemein bleiben wir jedoch auch hier in derselben Kategorie der Familien-Monitore, die sich für die harten Gamer nicht wirklich eignen.

lcd monitor acer

Übersteuerung

Trotz der etwas höheren Geschwindigkeit ist beim Acer keine übermäßige Übersteuerung zu beobachten, was eigentlich ein gutes Zeichen ist.

lcd monitor acer

In der Praxis

Trotz der etwas hohen Helligkeit eignet sich der Acer-Bildschirm für Büroanwendungen. Allerdings ist es fraglich, ob ein Hochglanz-Panel für intensive Büroarbeit das Richtige ist. Während Ergonomie-Spezialisten empfehlen, den Monitor im rechten Winkel zum Fenster aufzustellen, muss man dieses Modell in jedem Fall vor das Fenster stellen, um unangenehme Reflexe zu vermeiden.

Was Videospiele angeht, so bleiben die erzielten Leistungen im Bereich des HP-Monitors. Neuere Programme sind also durchaus spielbar, wenn einem die Remanenz nicht allzu wichtig ist. Der Monitor bietet jedoch keine intelligente Normierung/Formatierung, so dass man gezwungen ist, in der nativen Auflösung zu spielen... oder eben gar nicht.

Filme sind eine andere Geschichte. Trotz eines gut kontrollierten Overdrives trat bei den abgespielten DVDs ein starkes Rauschen in großen Farbflächen (z. B. Himmel) auf. Man sollte also genügend Abstand vom Gerät halten, um das Bild wirklich genießen zu können. Das Bild ist aber nicht ganz schlecht. Videos werden flüssig, kontrastreich und mit beeindruckender Bildschärfe wiedergegeben. Zudem ist der Monitor HDCP-kompatibel, so dass man eine PS3 oder einen HD-DVD-Player anschließen kann.

Zusammenfassung

Für Fans der Marke ist der X222W eine bessere Wahl als der AL2216W. Er ist allerdings nicht so ergonomisch wie sein HP-Konkurrent. Die Videoleistungen sind vergleichbar, ebenso wie die Probleme, die sich durch die Hochglanzbeschichtung des Panels ergeben. Kurz gesagt: Der Monitor ist gut, aber alles andere als berauschend.


Kommentare zum Beitrag
OC_Neuling 07/08/2007 08:48
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OC_Neuling
Habe mir den HP vor 4 Wochen gekauft und bereue es nicht.

Wobei ich die Reaktionszeiten für den TFT nicht ganz verstehe.

Auf Prad konnte ich andere Werte entnehmen.

Zum zocken ist der Super!
Auch die Farben wirken durch das Glossy Panel nocht kräftiger.
Das war mit einer der Kaufgrüne und für mich keine Abschreckung wie das THG beschreibt.
CaptainCarrot 07/08/2007 12:09
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CaptainCarrot
Wieso sind denn alle Bilder so klein, dass man nichts erkennen kann, wenn man nicht separat zoomt? Das macht das Lesen des Artikels sehr anstrengend, wenn man wirklich was erkennen will, muss man ständig zwischen gezoomten Bildern und dem Artikel hin und her springen.
VictorLazlo 11/08/2007 15:44
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VictorLazlo
Im Artikel wurde hinterfragt, ob Pivot bei einem Widescreen-Monitor überhaupt Sinn mache. Wenn es überhaupt Sinn macht - das muss jeder für sich entscheiden, dann ja wohl vor allem bei Display mit großem Unterschied von Höhe und Breite. Bei 19-Zöllern mit einer Auflösung von 1.280 x 1.024 respektive 1.024 x 1.280 ist der Unterschied - zumindest für mich deutlich zu gering als dass sich der Aufwand lohnt. Auch 20,1-Zoll Monitore mit 1.400 x 1.050 respektive 1.050 x 1.400 Pixeln stellen eine A4-Seite in Word 2007 im Hochformat noch nicht formatfüllend dar, entweder die Seite hat nicht die volle Bildschirmbreite oder man muss scrollen. Erst ein 22-Zöller mit 1.680 x 1.050 respektive 1.050 x 1.680 Pixeln im Hochformat stellen eine A4-Seite in optimaler Größe und ohne die Notwendigkeit zu scrollen dar. Ein weiters "Bonbon" der Pivot-Funktion dieses Monitors ist, dass das Monitor-Bedienmenu ebenfalles in die Senkrechte schwenkt, man muss den Kopf nicht verdrehen, um im Hochformat Bildeinstellungen vorzunehmen. Als Nachteil muss man allerdings die etwas schwerfällige Handhabung beim Kippen des Monitors erwähnen, das geht bei den Modellen von Samsung und LG leichter. Zu einem Preis von € 299,-- trotzdem sehr empfehlenswert. Von Vorteil ist auch die recht dezent leuchtende Kontroll-LED, allzu hell leuchtende Kontoll-LEDs können in dunklen Umgebungen und bei einem eher dunklem Bild wie beispielsweise bei Filmen nerven, dies ist z.B. beim LG 2000CE der Fall.

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