Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Bildschirme (PC-Monitore)
Alle Bildschirme (PC-Monitore) Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Vergleichstest 22 Zoll Monitore: Büro und Heim

17:56 - 06/08/2007 von Benoît Dupont

lcd monitor

22-Zoll-Monitore bieten 1680x1050 Bildpunkte und ersetzen in Heim und Büro die 19-Zöller. THG testet fünf neue Kandidaten im Preissegment von 300 Euro.

Die Nachricht im Markt ist klar und deutlich: 19-Zoll-Monitore werden nach und nach durch 22-Zöller abgelöst, dass betrifft sowohl den Einsatz im Büro als auch im privaten Umfeld. Schon im vergangenen Test: Fünf Breitbild-Monitore mit 22 Zoll untersuchten wir Bildschirme im Preissegment bis 300 Euro. Besonders auffällig waren dabei der Samsung 226BW mit seiner sehr kurzen Latenzzeit und der Iiyama 2200 WS, der das geringste Videorauschen aufwies. Jetzt stehen weitere fünf Kandidaten auf dem Prüfstand, die mit 1680 x 1050 Bildpunkten und einer Reaktionszeit von 5 ms (optimistische Werksangabe) aufwarten. Überhaupt ist der Trend hin zu dieser Zwischenauflösung zu beobachten, denn Bildschirme mit 1280x1024er Auflösung werden nur noch zum Sonderpreis verramscht. Die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung geben die meisten Hersteller mit 300 Cd/m2 an - auch hier gibt es kaum Unterschiede zwischen den einzelnen Mitbewerbern.

Somit kommt bei der Kaufentscheidung ein wichtiges Kriterium zum Tragen: Unterstützt der Kandidat nur DVI-D oder hat er auch HDCP für die Entschlüsselung von HD-Material integriert? Das spielt allerdings nur dann eine Rolle, wenn der Bildschirm als so genanntes Kombigerät genutzt wird - als Arbeitsmittel für den Alltag und Anwendungen wie Bildbearbeitung und zur Wiedergabe von HD-Filmen. Gerade letzteres benötigt dringend HDCP, wenn von einem Blu-Ray- oder HD-DVD-Laufwerk vom PC zugespielt wird. Dennoch sind wir der Meinung, das für den Einsatz als Video-Bildschirm ein Display mit voller HD-Auflösung, also 1920x1200 Bildpunkte, viel besser geeignet ist. Allerdings kosten derartige Monitore ab 24 Zoll Diagonale günstigenfalls 550 Euro - das ist ungefähr das Doppelte was für einen Einsteiger-22-Zöller zu entrichten ist. Nicht ganz abwegig ist die Idee HD-DVD-Filme am PC ohne Kopierschutz.

Vorhang auf für fünf neue 22-Zoll-Monitore von Hewlett-Packard, Acer, Hyundai, Dell und Philips. Dabei bekleckern sich nicht alle Hersteller mit Ruhm, auch wenn sich die Werksangaben ziemlich gleichen.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
OC_Neuling 07/08/2007 08:48
Ausblenden
-0+

Habe mir den HP vor 4 Wochen gekauft und bereue es nicht.

Wobei ich die Reaktionszeiten für den TFT nicht ganz verstehe.

Auf Prad konnte ich andere Werte entnehmen.

Zum zocken ist der Super!
Auch die Farben wirken durch das Glossy Panel nocht kräftiger.
Das war mit einer der Kaufgrüne und für mich keine Abschreckung wie das THG beschreibt.

CaptainCarrot 07/08/2007 12:09
Ausblenden
-0+

Wieso sind denn alle Bilder so klein, dass man nichts erkennen kann, wenn man nicht separat zoomt? Das macht das Lesen des Artikels sehr anstrengend, wenn man wirklich was erkennen will, muss man ständig zwischen gezoomten Bildern und dem Artikel hin und her springen.

VictorLazlo 11/08/2007 15:44
Ausblenden
-0+

Im Artikel wurde hinterfragt, ob Pivot bei einem Widescreen-Monitor überhaupt Sinn mache. Wenn es überhaupt Sinn macht - das muss jeder für sich entscheiden, dann ja wohl vor allem bei Display mit großem Unterschied von Höhe und Breite. Bei 19-Zöllern mit einer Auflösung von 1.280 x 1.024 respektive 1.024 x 1.280 ist der Unterschied - zumindest für mich deutlich zu gering als dass sich der Aufwand lohnt. Auch 20,1-Zoll Monitore mit 1.400 x 1.050 respektive 1.050 x 1.400 Pixeln stellen eine A4-Seite in Word 2007 im Hochformat noch nicht formatfüllend dar, entweder die Seite hat nicht die volle Bildschirmbreite oder man muss scrollen. Erst ein 22-Zöller mit 1.680 x 1.050 respektive 1.050 x 1.680 Pixeln im Hochformat stellen eine A4-Seite in optimaler Größe und ohne die Notwendigkeit zu scrollen dar. Ein weiters "Bonbon" der Pivot-Funktion dieses Monitors ist, dass das Monitor-Bedienmenu ebenfalles in die Senkrechte schwenkt, man muss den Kopf nicht verdrehen, um im Hochformat Bildeinstellungen vorzunehmen. Als Nachteil muss man allerdings die etwas schwerfällige Handhabung beim Kippen des Monitors erwähnen, das geht bei den Modellen von Samsung und LG leichter. Zu einem Preis von € 299,-- trotzdem sehr empfehlenswert. Von Vorteil ist auch die recht dezent leuchtende Kontroll-LED, allzu hell leuchtende Kontoll-LEDs können in dunklen Umgebungen und bei einem eher dunklem Bild wie beispielsweise bei Filmen nerven, dies ist z.B. beim LG 2000CE der Fall.

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen