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In puncto Leistung ist der Pixma iP4200 noch etwas besser als der iP4000, spielt aber immer noch in der gleichen Liga. Das Gerät benötigte etwas mehr als drei Minuten für den Druck eines A4-Fotos bei höchster Auflösung. Dieser Wert war im vergangenen Jahr hervorragend und ist noch immer sehr gut. Im Textmodus mit Entwurfsqualität waren die Ergebnisse etwas enttäuschend. Mit 9,1 Seiten/Minute war dies der langsamste Drucker in diesem Test. Erschwerend kommt hinzu, dass die HP-Drucker den zusätzlichen Vorteil einer außergewöhnlichen Druckqualität im Entwurfsmodus bieten.
Druckqualität
Der wichtigste Unterschied im Vergleich zum Vorgängermodell Pixma iP4000 besteht darin, dass der Pixma iP4200 über Druckdüsen verfügt, die Tröpfchen in einer Größe von einem Pikoliter erzeugen können, dadurch erreicht der Drucker eine Auflösung von 9.600 x 4.800 dpi. Die Unterschiede zwischen den Modellen fallen dennoch sehr gering aus. Wie bisher verwendet Canon keine Hell-Cyan- und Hell-Magenta-Tinte wie HP, Epson und Lexmark. Zur Verbesserung der Fotoqualität verwendet Canon zusätzlich schwarze Tinte, um den Kontrast zu erhöhen. Dies scheint gut zu funktionieren, besonders bei Schattierungen. Insgesamt fiel eine leichte Dunkelfärbung der Bilder auf, die jedoch durch Justierung des Treibers korrigiert werden kann.
Druckkosten
Wie so oft bei Canon-Produkten glänzt der Pixma iP4200 mit niedrigen Druckkosten pro Seite. Durch die Verwendung von zwei Kartuschen für schwarze Tinte, eine davon mit hoher Kapazität, und durch den sehr niedrigen Preis für die Kartuschen beliefen sich die Druckkosten pro Seite für Textseiten mit 5 % Deckung auf lediglich 1 Cent. Selbst Schwarzweißdrucker werden es schwer haben, diesen Wert zu unterbieten. Beim Farbdruck ergaben sich pro Seite 29 Cent auf Fotopapier von 10 x 15 cm, dies entspricht etwa den Kosten bei Verwendung eines speziellen 10 x 15 cm -Fotodruckers. Die Kosten können allerdings abhängig von der verwendeten Papierqualität deutlich ansteigen - für die Topqualität von Canon, den PR-101, verdoppeln sich die Kosten fast.
Fazit
1Mit dem Pixma iP4200 hat Canon sein Druckersortiment nicht revolutioniert, dies war anscheinend auch nicht notwendig. Die Basiskosten - berechnet aus den Anschaffungskosten und der Lebensdauer der Kartusche - machen diesen Drucker zur besten Wahl für Leute, die ziemlich viel drucken und die sich nach einem Mehrzweckprodukt umsehen. Andererseits ist das Fehlen einer automatischen Papiererkennung und eines LCD-Displays ein Nachteil auf dem aktuellen Konsumgütermarkt.
