Command Queuing als Leistungsspritze

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19:00 - 05/08/2004 von Patrick Schmid

Freilich ist das kein Mittel, um die absoluten Leistungswerte einer Festplatte zu steigern. Die maximalen Transferraten sowie die Such- und Zugriffszeiten verändern sich dabei nicht - nur werden die Anforderungen an eine Multitasking- bzw. Multithreaded-Umgebung berücksichtigt. Wenn Sie beispielsweise eine komplexe Anwendung starten, so brennen Sie im Hintergrund womöglich eine DVD, während gleichzeitig neue Emails eintreffen. Alle gleichzeitig laufenden Applikationen und Dienste greifen häufig auf die Festplatte(n) zu, so dass die Optimierung der Zugriffe durch Command Queuing in der Praxis tatsächlich eine Menge Wartezeit einsparen kann.

Ausführliche Details zu Command Queuing finden Sie in diesem Dokument:

Seagate Whitepaper NCQ

Wer kann Command Queuing?

Intels ICH6-Chip, Bestandteil der neuen Chipsätze 915 und 915, beherrscht Native Command Queuing.

Zu unterscheiden sind zwei Arten: Tagged Command Queuing, wie es in SCSI-Umgebungen seit Jahren gang und gebe ist, sowie Native Command Queuing. Native bietet einige zusätzliche Features sowie eine längere Queue.

Momentan sind nur wenige Controller in der Lage, Command Queuing zu unterstützen. Dazu gehören die ICH6-Southbridge von Intel, die Teil der neuen 925/Alderwood- und 915/Grantsdale-Chipsätze ist sowie der Silicon Image Sil3124, den es bislang nur als Steckkarte zu kaufen gibt.

Der Sil3124 von Silicon Image beherrscht ebenfalls Command Queuing
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