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Fujitsu entwickelt Verfahren für 32 nm-Prozesstechnik
Nächste NewsFujitsu hat ein neues Fertigungsverfahren für Prozessoren in 32-Nanometer-Strukturen vorgestellt. Es unterscheidet sich von dem Verfahren, das etwa Intel bei seinen 45-nm-Prozessoren einsetzt.
Wie die Kollegen von Golem berichten, hat Fujitsu ein neues Fertigungsverfahren für die Produktion von Prozessoren mit einer Strukturbreite von 32 Nanometern entwickelt und auf der Fachkonferenz IEDM vorgestellt. Es unterscheidet sich klar vom High-K-Dielektrikum Metall-Gate-Verfahren, das bei Intel für die Core-2- und Core-i7-Prozessoren zum Einsatz kommt.
Durch die Verkleinerung der Strukturen sinken zum einen die Versorgungsspannungen, zum anderen sind die Verkleinerungen notwendig, um die steigende Anzahl von Transistoren unterbringen zu können. Bei den in 45 nm gefertigten Chips sind einige Schaltungsteile nur wenige Atomlagen dick.
Fujitsu sieht Strained-Silicon-Technologie als ausgereizt an und hat für seine 32-nm-Generation einen anderen Weg gewählt: Die Gitterstruktur wird durch eine spezielle Oberflächenbehandlung quer durch die Bauteile angelegt. Zudem wird Aluminium eingebracht, was den Widerstand zwischen Silizium und Siliziumoxid verringern soll.
Fujitsu, traditioneller Auftragsfertiger für Suns SPARC-CPUs, verspricht sich eine Reduzierung der Versorgungsspannung um etwa 20 Prozent, ohne die Schaltgeschwindigkeit der Transistoren negativ zu beeinflussen. Zudem sollen sich die Bauteile in bestehenden 45 nm-Produktionsanlagen herstellen lassen.
Bilder: Golem
Quelle: Golem



Kann man den Chip nicht einfach 10% größer machen wenn es nur darum geht mehr Transistoren unterzubringen?
Kann man. Aber wieso sollte man dann immer kleinere Fertigungsprozesse erfinden sollen? Dann wäre heute der gt200 von Nvidia 2 quadratmeter gross und würde wahrscheinlich mit 230V laufen. Das heisst dass du immer zuerst die Fertigung verfeinern musst und dann schauen musst ob es sich mehr lohnen würde den Die gross und mit vielen Transistoren zu machen oder klein mit weniger aber mehr effizienteren Transistoren.
Cpus verbrauchen unmengen an Strom. Da würde ein 10% grösserer Chip einer Firma wie Google oder Youtube (die sehr viele cpus brauchen) vielleicht 100.000€ oder sogar viel mehr Geld kosten.
Man vergleiche einfach mal Prozessoren im Lauf der Zeit:
Pentium 1 (P5): 294 mm² bei 0,8 µm mit 3,1 Mio. Transistoren
Core i7: 263 mm² bei 45 nm mit 820 Mio. Transistoren
des weiteren ist silizium in der benötigten reinform alles andere als billig
hää wieso hat das fujitsu entwickelt, kauft intel das jetzt fujitsu ab oder warum hat fujitsu das jetzt gemacht??
Anscheinend stellt Fujitsu auch Chips her.
Leider keine Paprikachips.
Chips werden nicht nur in PC Hardware verwendet ;]
darf amd jetzt eigentlich bei denen fertigen lassen???
"des weiteren ist silizium in der benötigten reinform alles andere als billig"
so ein Schmarn - siliciumwafer sind kein Kostenfaktor bei der Herstellung.
Z.B. ein 150mm Wafer Höchstqualität kostet ca. 15,-€ (Stückpreis bei der Abnahme von 1000 Wafern)
http://aceshardware.freeforums.org [...] -t476.html
$4900 per 300mm CMOS Wafer
$5300 per 300mm SOI Wafer
$2700 per 200mm SOI Wafer