Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: 3DMark, Vantage, Futuremark
Schwerpunkte: Praxis, Software
Einleitung
3DMark 06 gibt es schon seit zwei Jahren, Windows Vista mit DirectX 10 immerhin seit einem Jahr. Nun lüftet der Hersteller Futuremark den Schleier und stellt den 3DMark Vantage vor. Man beachte: kein 3DMark 08!
Die größte Beschränkung legt 3DMark Vantage dem Betriebssystem auf. Da es sich um einen DirectX-10-Benchmark handelt, lässt er nur Windows Vista zu. Für Windows XP gibt es leider nur DirectX 9. Microsoft will diese Situation auch nicht ändern, obwohl DirectX 10 für Windows XP bei den Anwendern auf der Wunschliste ganz oben steht.
Wie schon in der Vergangenheit kommen beim 3DMark keine echten Spiele-Applikationen zum Einsatz. Der Vantage bleibt wie seine Vorgänger ein reiner synthetischer Benchmark. Immerhin ähnelt die Engine in ihrer Architektur denen von Spielen. Technologisch ist sie diesen sogar voraus. Schließlich brauchten die Futuremark-Entwickler wenig Rücksicht auf die installierte Grafikkarten-Basis zu nehmen — ein Dilemma, mit dem sich die Spielehersteller rumschlagen müssen.
Für Privatanwender wie auch für Profis gehört der 3DMark zum Standard-Repertoire. Er erlaubt den direkten Vergleich der Performance von Grafikkarten. Nach wie vor beliebt ist Möglichkeit, die erreichten "Scores" in einer Online-Datenbank im Internet zu veröffentlichen. Dennoch beobachteten wir in der Vergangenheit einen gewissen Überhang der 3DMark-Scores zugunsten ATi als zu Nvidia. In praxisnahen Benchmark-Spielen zeigte sich jedoch ein ausgewogeneres Bild.
Schon im Vorfeld arbeiteten die Grafikchipanbieter AMD/ATi und Nvidia an neuen Treibern. Beispielsweise gibt es heute den Forceware 175.12 Beta, der speziell für den 3DMark Vantage optimiert wurde.
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Ich überspringe schon seit Jahren die 3DMark-Ergebnisse in Grafikkarten-Test. Spiele-Benches haben meiner Meinung nach eine viel größere Aussagekraft.
Und ein Benchmark, dem zwei Stunden nach seiner Veröffentlichung schon modifizierte Treiber folgen ist doch einfach lächerlich...
Einzig als Stabilitätstest bei OC-Versuchen muss ich dem 3DMark Braucbarkeit attestieren
in diesem Sinne, mfg
Schön an dem neuen Benchmark ist, dass man endlich mal eine native DirectX 10 Grafikengine sehen kann, allerdings wurde es mit den Effekten ein bissl übertrieben und alles wirkt extrem künstlich.
N-I-E-M-A-N-D braucht wirklich einen Test/Benchmark, den man zwangsweise kaufen und aktivieren muß.
Niemand will einen Test, der 1GB groß ist, 100% synthetisch, nicht realitätsnah und den man nur einmalig laufen lassen kann.
Da kann man nichteinmal privat zwischen zwei Treiberversionen vergleichen!
HOFFENTLICH wird's ein Flop.
Und dann diese Dreistigkeit: Das Kaufen reicht nicht! Wer alle Funktionen haben will, der muß noch mehr zahlen!
Unverschämt.
Ich erinnere mal an die ersten 3Dmark-Versionen von MadOnion. Wirklich beeindruckende Grafik und immer eine tolle "Demo" enthalten mit guter Musik.
Da mußte keine Erklärung her, daß die Grafik etwas tolles macht, das sah auf den ersten Blick einfach toll aus!
Heute sieht der Benchmark nur so aus wie immer, dafür muß extra erklärt werden, warum die FPS-Rate unterirdisch ist.
Warum werden Effekte benutzt, die die Grafikqualität nicht verbessern, dafür aber Rechenleistung fressen? Das bringt doch nichts - zumindest nicht dem User. Nur den Grafikkarte-Herstellern.
Eine schlechte Entwicklung, nicht zuletzt durch die letzten 3Dmark-Versionen vorangetrieben.
Hoffentlich ist damit nun schluß.
Und wieso eigentlich nur für Vista? Es ist doch die gleiche Engine wie zuvor! Das ist doch nur künstlich auf DX10-only-getrimmt.
Und wenn ich dann schon sehe, daß Grafikkartentreiber erstmal optimiert werden. LÄCHERLICH! Wieso können die Karten das nicht? Das sollten doch ganz normale DX10 Befehle sein. Eine DX10 Karte auf Vista sollte ALLE DX10-Befehle unterstüzen. Wieso ist das plötzlich um ein vielfaches zu beschleunigen und wieso muß bzw kann das auf anhieb optimiert werden?
Das ist doch alles lächerlich und Betrug am Kunden.
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@THG:
Passendes Fazit! Gut gemacht.
Und warum sollte z.B. ich den Test jetzt kaufen (so wie ich es mit dem 06er noch gemacht habe), wenn mir Dank Ausschluß des nicht zahlenden Publikums die Masse der Vergleiche und damit eine aussagefähige Basis fehlt? Dieser Test wird nun voraussichtlich etwas Überlast aus der Ecke der professionellen Übertakter erhalten , jedoch nichts mehr über die "Butter-und-Brot" Systeme aussagen, die eigentlich die Mehrheit sind. Und da man auch solche Systeme optimieren kann, müssen eben andere Benchmarks den 3DMark ersetzen.
Mich hat Futuremark als Kunden mit diesem Geschäftsmodell definitiv verloren.
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Dem ist nichts hinzuzufügen!