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Ist das iPhone bereit fürs Business?

11:50 - Donnerstag, 19. Juni 2008 von Thomas Kretschmann
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weiteres aus Consumer Electronics
Tags: 3G, Datenschutz, Exchange 7 Kommentare

In knapp drei Wochen kommt das iPhone in Deutschland auf den Markt. Apple trommelt kräftig Werbetrommel, um auch Business-Kunden vom 3G-Modell zu überzeugen.

Bislang war das Apple-Handy für Geschäftskunden kaum attraktiv, unter anderem, da es nicht in die E-Mail-Umgebung von Unternehmen einzubinden war. Mit dem iPhone 3G hat Apple jedoch auch Business-Anwender und Firmen als Kunden im Sinn. Steve Jobs pries die Funktionen für Geschäftsanwender bei der Vorstellung an und auch auf der Apple-Homepage widmet sich die Seite »iPhone in Enterprise« ganz den Vorzügen, die das iPhone im Geschäftsalltag bieten soll.

Eine der wichtigsten Neuerungen der iPhone-Software-Version 2.0 ist wohl die Unterstützung von Microsofts Exchange ActiveSync. Für Push-Mails und den Austausch von Kontakten und Kalendereinträgen ist ein Exchange Server 2003 beziehungsweise 2007 nötig. »Mit sicheren Push-Mails und drahtlos übertragbaren Kontaktdaten und Kalenderfunktionen bleiben alle Kollegen immer und überall auf dem aktuellen Stand«, so der Hersteller. Vor allem die 128-Bit-Verschlüsselung hebt Apple hervor. Unterstützt werden auch Cisco IPSec VPN zur sicheren Übertragung von Firmendaten sowie WPA2 mit 802.1X-Authentifizierung.

Doch nicht jedermann ist davon überzeugt, dass das iPhone unterm Strich die für Geschäftskunden nötige Sicherheit bietet. Gartner etwa empfiehlt Firmen, mit der iPhone-Anschaffung noch so lange zu warten, bis die Software ausreichend geprüft ist. Auch der Analyst Jack Gold vom US-Beratungshaus J. Gold Associates sieht Schwächen, vor allem im Vergleich mit der größten Konkurrenz zum iPhone, den Geräten von RIM, die eine native Datenverschlüsselung bieten — im Gegensatz zum Apple-Gerät: »Alles auf einem Blackberry ist verschlüsselt. Auch Microsoft-Dienste erlauben eine direkte Verschlüsselung von Daten auf dem Gerät selbst«, wird er im Register zitiert. Zudem würde es an Informationen zur Haltbarkeit und zum Serviceaufwand für das iPhone mangeln.

Er geht davon aus, dass das Apple-Handy nur äußerst selten die Compliance-Standards für Sicherheit und Auditing in streng regulierten Bereichen wie etwa der Finanzbranche oder in Behörden erfüllen wird. »Das iPhone wird ins Business-Umfeld durchsickern«, so Gold »benötigt aber spezielles Handhabe, um kein Sicherheitsrisiko darzustellen«.


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Kommentare zum Beitrag
aconst 19/06/2008 16:39
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aconst

Zudem hat iPhone keine echte Tastatur, was ich als problematisch empfinde, besonderes für Vieltipper. Touchscreen ist toll zum ab und zu tippen (SMS, kleine Notizen, Mediaplayer steuern) aber zum intensiv tippen fehlt den echten Tastatur-Druckpunkt. Die Blackberry-Geräte bleiben noch lange die Wahr der echten Profis. Die brauchen sowieso keine Spielzeuge und dürfen (Got sei dank!) nicht alles kaufen was neu auf dem Markt erscheint.
Als 1 Euro Handy wird sich iPhone unter den Normalos gut etablieren können und dabei die anderen Smartphone Hersteller zu günstigen Preisen zwingen. Als Lifestyle-Objekt, bleibt iPhone viel cooler als die möchte-gerne Konkurenz (HTC, LG etc.).
Ciao
Aconst

Anonymer Nutzer 19/06/2008 17:44
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die t-mobile preise sind auf t-mobile jetzt zu sehen....wow...wer eins will, der kanns es sich jetzt wirklich holen...

Anonymer Nutzer 19/06/2008 18:15
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lol
seid ihr alle leicht dumm?
Fallt ihr auch noch auf die Vermarktungsstrategie von T-Mobile rein.
Ein 1 Euro + Vertrag!!!(= >1000?)

aconst 19/06/2008 20:27
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aconst

@promo2
Das Handy kostet halt 1 Euro, allerdings nur mit dem 1000 Euro Vertrag. Bleibt aber 1 Euro.

Anonymer Nutzer 19/06/2008 22:06
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"die Wahr der echten Profis"

Was heisst das jetzt genau? Hast Du gewusst, dass nur Untergebene mit Blackberry arbeiten? Wahre Chefs brauchen die Dinger nicht ;-)

Anonymer Nutzer 20/06/2008 01:05
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@cristoph:

Steve Jobs hat das iPhone 3G auf der WWDC 2008 zu einem Preis von 199 US-$
präsentiert.
Apple hat sein bisheriges Geschäftsmodell der Umsatzbeteiligung und der Preisbindung hinter sich gelassen und gewährt nun den Providern, die vertriebenen iPhones selbst zu subventionieren.

So weit, so gut...

ABER...

Das von Dir angeschnittene iPhone zu ? 1,- ist ökonomischer Suizid.
Denn, was auf den ersten Blick als wahres Schnäppchen klingt, entpuppt sich auf den zweiten Blick als teurer Spaß.
Das Unternehmen verlangt dafür eine Grundgebühr von 89 Euro zu einer Mindestbindung von zwei Jahren.
Für 24 Monate zahlen Kunden insgesamt also mehr als 2100 Euro!

Quo vadis, Steve?

aconst 20/06/2008 10:02
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aconst

@Mastro
Die Leute die kein Blackberry brauchen, benutzen kein Blackberry. Die Chefs selbs benutzen keine Blackberrys sondern normale Handys und Mail-Clients um die Profis auf dem Blackberry zu errerichen.
Blackberry wird aber fast nur von Unternehmer benutzt. Normalos können mit der Pushmail-Verschlüsselung nichts anfangen.
:-)

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