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Mobilemark 2005: Systemperformance und Akkulaufzeit

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17:01 - 08/06/2006 von Die Redaktion

Die Testroutinen von MobileMark 2005 prüfen das Verhalten eines mobilen Computers im Akkubetrieb. Für diesen Vergleichstest verwenden wir zwei Akkulaufzeittests der Benchmarksuite: Büroproduktivität und DVD-Wiedergabe. Jeder Test benutzt reale Anwendungen und läuft ab dem Zeitpunkt, zu dem der Akku voll geladen ist und der Netzstecker gezogen wird, bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Akku vollständig entladen ist. Die Testergebnisse werden in einer Log-Datei erfasst. Darüber hinaus berechnet MobileMark 2005 bei Durchführung des Büroproduktivitätstests zwei Performancewerte: Eine Gesamtperformancebewertung und die mittlere Reaktionszeit für den Abschluss aller Aufgaben im Büroproduktivitätstest. Die Gesamtperformancebewertung baut auf der mittleren Reaktionszeit auf und wird auf die Performance eines durchschnittlich ausgestatteten Referenzsystems bezogen, das 100 Punkte erhält.

Unsere Schlussfolgerungen folgen nach den Diagrammen.

Erläuterung der Ergebnisse

Was zunächst wie ein Messfehler aussieht, lässt sich wie folgt begründen. Während bei den Notebooks von Acer, Asus und HP die CPUs im Akkubetrieb ihre Taktfrequenz via Speedstep bzw. Dynamic Power Coordination den Anforderungen der Anwendung anpassen, wurde beim Alienware Aurora m7700 AMDs Stromspartechnologie Powernow beschnitten. Denn um zu verhindern, dass die verbaute Desktop-CPU eine hohen Maximalstrom zieht und so den Akku früher oder später schädigt, läuft der Doppelkern FX-60 im Akkubetrieb nur mit 1.2 GHz. Steckt man das Netzteil an und belastet die CPU, springt der Takt dagegen sofort auf 2.6 GHz. Im Akkubetrieb ist das Alienware Aurora m7700 daher das langsamste Gerät im Testfeld und wird trotz RAID0-Festplatte sogar vom Acer Aspire 5672WLMi überrannt. Das ist zwar kein Beinbruch. Viel schwerer wiegt dagegen die Tatsache, dass im Akkubetrieb die DVD-Wiedergabe auf dem Aurora m7700 nicht mehr ruckelfrei läuft. Auf Grund der zahlreichen Dropped-Frames weigerte sich Mobilemark 2005 DVD sogar einen Wert für die Akkulaufzeit anzugeben.

Wie an den Werten der Akkulaufzeiten beim Produktivitätstest abzulesen ist, kann auch ein Notebook mit Mobility Radeon X1600 lange laufen. Der "Trick" den HP anwendet besteht darin, als Voreinstellung für den Takt des Grafikkartencores und des Videospeichers den minimalen Wert zu wählen. Bei Asus und Alienware stehen die Regler dagegen standardmäßig auf den maximalen Werten. Bei Alienware und Asus saugt demnach die hohe Leistungsaufnahme der Grafikchips relativ zügig den Akku leer. Bei diesen Geräten empfiehlt es sich im Officebetrieb den Takt der GPU und des Videospeichers zu verringern, um eine bessere Akkulaufzeit zu erzielen.

Acer setzt auf den gleichen Trick wie HP und erzielt so im Akkubetrieb eine ordentliche Systemleistung bei gerade noch akzeptabler Akkulaufzeit.

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