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Für wen ist nun welches der vier Notebooks am besten geeignet?
Acers Aspire 5672 WLMi für 1300 € ist ein sehr gut ausgestattetes Notebook mit Doppelkern-CPU von Intel, das sich für den ambitionierten Small-Office-/Home-Office-Anwender empfiehlt. Durch das Hypermemory-Konzept wird der Grafikspeicher der Mobility Radeon X1400 Grafikkarte auf Kosten des Arbeitsspeichers zwar virtuell von 128 auf 512 MByte vergrößert. Dies geht zwar, wie bei allen Shared-Memory-Konzepten zu Lasten der Gesamt-Performance. Für den Einsatz im Alltagsbetrieb spielt dies allerdings keine wesentliche Rolle. Die Leistungsfähigkeit des 3D-Chips ist mehr für Adventure-Games und grafisch weniger aufwendige Strategie-Spiele geeignet. Für schnelle Rennspiele ist das Display zu langsam. Die Akkulaufzeit ist mit etwas über zwei Stunden noch akzeptabel.
Für rund 1800 € erhält man mit dem Asus A7JC eine komfortable Multimediamaschine mit recht hellem und extrem kontrastreichen Display, super Sound und integriertem Hybrid-TV-Radio-Empfänger. Bei der TV-Wiedergabe muss man infolge der hohen Displayauflösung jedoch mit einem mit einem relativ großen Trauerrand vorlieb nehmen. Auf Grund der guten Farbwiedergabe eignet sich die Maschine sowohl zur hobbymäßigen Bildbearbeitung und auch die Wiedergabe von DVD-Videos ist auf dem Gerät ein echtes Erlebnis - abgesehen vom rauschenden optischen Laufwerk. Für flüssige Frameraten bei maximaler Grafikqualität ist die 3D-Leistung des Radeon X1600 bei aktuellen Spielen nicht hoch genug. Tomb Raider Legends mit deaktiviertem Next Generation Content und die Innenlevel von Oblivion laufen auf dem A7JC aber flüssig ab. Das rasante Need for Speed Most Wanted, der aufwendige Außenlevel von Oblivion oder Tomb Raider Legends mit verbesserten Shader-Effekten (Next Generation Content) zerren die Leistung des Radeon X1600 total auf. Wer flüssig spielen will, sollte für diese Games die Grafikqualität senken. Überarbeitungswürdig halten wir den System-Wiederherstellungsprozess des Asus, da dieser einfach viel zu lange dauert.
Beim Aurora m7700 bekommt man von allem ein bisschen mehr: Deutlich mehr 3D-Leistung, mehr Gewicht, ordentlichen Sound, viele Anschlussmöglichkeiten, zwei Festplatten, eine sehr guten Service und eine relativ hohe Geräuschkulisse. Ach ja und natürlich kostet das gute Stück auch mehr - 3710 €, um genau zu sein. Zugegeben sehr viel Geld. Als Gegenleistung erhält man mit dem Aurora m7700 einen Desktop-Ersatz mit eigenständigem Design, der schonungslos auf 3D-Leistung getrimmt ist; ein Schlepptop, das wie für den Gamer gemacht scheint. Die Performance des Geforce Go 7800 GTX mit 256 MByte reicht für ruckelfreien Bildaufbau bei fast jedem Spiel. Tomb Raider Legends, Need for Speed Most Wanted und Spellforce 2 laufen problemlos. Oblivion ist etwas anspruchsvoller, die große Sichtweite und viele Grasbüschel der Außenlevel drücken die Framerate unter 25 fps. Der Innenlevel von Oblivion hingegen läuft mit über 80 fps superflüssig. Positiv ist auch die kurze Reaktionszeit des Displays welche Rennspiel wie Need for Speed Most Wanted zum Erlebnis werden lassen.
Für den Einsatz als schnödes Arbeitsgerät ist das Aurora m7700 auf Grund der permanent laufenden Lüfter ungeeignet . Für die beschriebenen Schwächen beim Recovery-Prozess entschädigt den Anwender ein superschneller Downloadbereich und eine kostenlose Hotline während der ersten 12 Monate nach dem Kauf. Keine Entschädigung gibt es jedoch für die Tatsache, dass die beiden Herzen der AMD FX-60-CPU im Akkubetrieb nur mit reduziertem Takt laufen. Aber fürs mobile Arbeiten oder Spielen ist diese Art von Notebook nicht konzipiert worden, wie die Ergebnisse der Batterielaufzeiten zeigen.
Mit dem Compaq nx9240 von Hewlett Packard erhält der professionelle Anwender für rund 1900 € ein qualitativ sehr hochwertiges Businessgerät mit hochauflösendem 17"-Bildschirm, umfangreichen Sicherheitsfeatures und bedingter Spiele-Tauglichkeit . Die Akkulaufzeit mit dem Standardakku ist angesichts des großen Bildschirms beachtlich (3 h 20 m) und kann durch einen Zusatzakku (184 €), der unter das Gerät geschnallt wird, sogar verdoppelt werden. Die Performance des Moblity Radeon X1600 reicht zwar nicht bei allen Spielen für flüssige Frameraten bei maximaler Grafikqualität. Reduziert man Grafikqualität und gegebenenfalls Auflösung, wird selbst aus dem Businessgerät ein Playmobil. Schnelle Rennspiele bereiten jedoch auch auf diesem Gerät auf Grund des relativ trägen Displays Schwierigkeiten.
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