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Im Kommen: Festplatten mit Verschlüsselung

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18:00 - 12. November 2008 von Thomas Kretschmann

Führt ein Festplatten-Hersteller eine neue Technik ein, lässt die Konkurrenz nicht lange auf sich warten. Nach Seagate kündigen auch Hitachi und Fujitsu 500-GByte-Speicher mit Verschlüsselungs-Technik an.

Seagates 2,5-Zoll-Massenspeicher der »Momentus«-Reihe mit integrierter Verschlüsselung sind erst seit kurzem auf dem Markt. PC-Hersteller Dell hat angekündigt, diese auch in seine Business-Laptops einzubauen (siehe »HD-Verschlüsselung wird bei Dell die Regel«).

Die Konkurrenz will Seagate als derzeitigem Marktführer bei Festplatten das lukrative Feld aber nicht allein überlassen. So kündigt etwa Fujitsu mit der MJA 2 CH-Serie ebenfalls ein 500-GByte-Modell an, das mit einer 256-Bit starken AES-Verschlüsselung ausgestattet ist. Zudem soll der Massenspeicher bis zu 33 Prozent weniger Energie als seine Vorgänger aufnehmen.

Ähnliches gilt für Hitachi: Der Hersteller verspricht für seine Travelstar 5K500.B auch eingebaute Sicherheitsfunktionen. Auf der 500-GByte-Platte abgelegte Daten werden durch Bulk Data Encryption geschützt. Green-IT soll auch hier zur Kaufentscheidung beitragen: Der Datenträger wird laut Hitachi ohne Halogen produziert und nimmt im Schreib- und Lesemodus nur 1,4 Watt auf.

Alle genannten 500-GByte-Festplatte sollen zum Jahreswechsel oder spätestens während des ersten Quartals 2009 auf den Markt kommen. Modelle mit niedrigeren Kapazitäten — etwa aus Seagates Momentus-Reihe — sind teils schon jetzt auf dem Markt.

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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agnag 12/11/2008 20:09
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-0+

Wie funktioniert die Verwendung der Verschlüsselten Festplatten? Muss man beim Starten vom PC das Passwort für die Festplatte eingeben und danach funktioniert sie wie eine normale unverschlüsselte?

Das wäre meines erachtens die beste Methode, wenn ein schneller Kryptographie-Chip in der Platte ist. So wäre dann die Platte Betriebssystem / Treiberunabhängig. Fraglich ist aber, ob man die Platte dann einfach mal als Externe HDD verwenden kann bzw. als nicht- Boot-Platte einfach verwendbar ist wie die unverschlüsselten HDDs

Anonymer Nutzer 12/11/2008 20:38
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Wie funktioniert die Verschlüsselung wenn man mehrere Festplatten im Raid betreibt?

Anonymer Nutzer 12/11/2008 22:53
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Wozu verschlüsseln, wenn sowieso eine Backdoor der NSA eingebaut ist? Sonst dürften die Platten in den USA nicht verkauft werden. Dann lieber TrueCrypt, wenn ich wirklich sensible Daten habe an die so leicht keiner dran soll.

kleineMax 12/11/2008 23:46
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-0+

Wer sagt denn das mit der NSA... das gilt vieleicht für diort hergestellte Platten aber selbst da glaub ich das nicht.

Immer diese paranoia...

agnag 13/11/2008 00:01
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-0+

@Waszumeckern: Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber die Lösung ist unpraktisch, wenn du eine hohe Leistung vom Prozessor brauchst.

TrueCrypt schafft je nach Algorithmus 30-130 MB/s beim Ver-/Entschlüsseln - bei 100% CPU-Last.

izak 13/11/2008 07:07
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-0+

Würde mich auch sehr interessieren wie das ganze funktioniert und wie sicher es ist. Gibt es wirklich Gesetze in den USA die solche Backdoor-Funktionen vorschreiben? (Vielleicht hat ja jemand einen Gesetzestext bzw. irgendetwas journalistisch aufgearbeitetes) Für Firmendaten wäre so eine Platte allemal interessant, denn dort ist ja im normalfall nichts verbotenes, sondern nur sensibles.

Nachtrag: Wieviel höher ist denn der Preis zu normalen Platten?

daimonion81 13/11/2008 08:34
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Meines Wissens ist ein Paswort-Schutz der Festplatte bereits seit Jahren möglich (von Seiten der Festplatte). Nur integriert/aktiviert das kaum ein Hersteller im Bios.
Einige wenige Notebooks sperren mit dem Bios Passwort beispielsweise auch die Festplatte. Bei Diebstahl ist diese nur nach Formatieren verwendbar - so sind wenigstens die Daten vor Missbrauch geschützt
(Müsste wohl ein Hersteller-Tool sein, was die Platte beim Formatieren überschreibt).
Wenn die vollständige Verschlüsselung eh eine Hintertür (?) hat, kann man doch dies ebensogut nehmen.

Es war sogar mal davon die Rede, das unerwünschte Programme wie Viren oder Trojaner die Festplatte mit eben diesem Passwort versehen und somit unbrauchbar machen könnten (also zumindest die Daten). Doch auch solche Sabotage-Theorien haben die Industrie nicht zum Handeln veranlasst.

Warum also jetzt in Hardware (?) verschlüsselte Festplatten?
Angst vor den SSD's?
Zumindest wären 'Wear-Algorithmen' von SSD's ein Sicherheitsrisiko für eine Verschlüsselung. Somit ist Verschlüsselung ein Feature, welches auf die SSD nicht ohne Weiteres übertragbar ist.

Area51 13/11/2008 09:29
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-0+

Zur NSA die wird prinzipiell erst dann tätig wenn deine Festplatte als Gefährdung der nationalen Sicherheit eingestuft wird u wenn das geschieht machst du eh etwas falsch also nicht sinnlos irgendwas in den Raum werfen. Backdoor u alle denken sonstwas. Die normalen Behörden werden das nicht "knacken" dürfen. In Deutschland wird z.b. eine DVD eingelegt mit einem Tool das nach bestimmten Signaturen scannt ohne das da einer rumklickt auf deinen Persönlichen Daten u wenn das Tool nichts findet das den Signaturen entspricht weil verschlüsselt oder PW geschützt u sei es die ganze Festplatte ist Ende Gelände.

Anonymer Nutzer 13/11/2008 10:04
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-0+

Ich bin in der Halbleiterbrache tätig. Jedes Stück Silizium, das zum verschlüsseln geeignet ist, muss eine Backdoor haben. Sonst wird keine Zulassung erteilt für den Ami Markt. Soviel zur Paranoia. Die Schaltung kann man sogar auf dem Die sehen, wenn man weiss, wonach man suchen muss. Ist übrigens auch auf jeder Intel, AMD, VIA, etc. CPU ebenfalls integriert.
Bei schützenswerten Daten geht es mir nicht um von irgendjemand gesaugtes Zeugs...

loadbalancer 13/11/2008 13:57
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-0+

Durch die Verschlüsselung enstehen mit Sicherheit Latenzen.

DSP/ASICs sind zwar sehr schnell - mir jedoch ist ne unverschlüsselte Platte lieber.

HOCH LEBE DIE PERFORMANCE

Anonymer Nutzer 13/11/2008 14:11
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Gilt das auch für PAYTV Karten? ZB NDS? Dann könnte die NSA ja schwarzgucken

auser 13/11/2008 15:31
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-1+

kleineMax :
Wer sagt denn das mit der NSA... das gilt vieleicht für diort hergestellte Platten aber selbst da glaub ich das nicht.Immer diese paranoia...


schon vergessen, als bekannt wurde, dass PGP backdoor für unteranderem das BKA enthält?

@nochwaszumecken:
öhm, inwiefern nützt mir irgendeine veränderung an der cpu, so wie du es beschreibst, als backdoor? Solange die cpu richtig rechnen kannst du anstellen, was du willst und du kommst nicht an die daten ran und das lässt scih leicht überprüfen.

eine backdoor is nur möglich, wenn irgendwo der schlüssel versteckt ist oder es eine art generalschlüssel gibt, oder ein manipulierter random-generator in der software verwendet wird. ncihts davon kann durch eine spezielle schaltung auf einer cpu erreicht werden.

Anonymer Nutzer 14/11/2008 10:37
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also bei mir macht truecrypt 220mb/s mit einem E8500 (standard AES).

Anonymer Nutzer 05/02/2009 14:57
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Wer glaubt, dass die NSA an seinen persönlichen Daten Interesse zeigen könnte, der macht sowieso(in ganz anderer Hinsicht) etwas falsch.
Die NSA aber auch das BKA werden sich kaum Mühe machen Müller's Fritzchen Pornos(es denn denn, es handelt sich dabei um Kinderpornographie) zu suchen bzw. die persönlichen Bankdaten eines Kontos, das vielleicht nen Euro Fuffzig enthält.
Oft haben diejenigen Angst, die glauben(oder hoffen?) etwas Illegales zu tun aber eigentlich gar nicht realisieren, WAS Organisationen wie NSA oder auch BKA genau suchen.
Kleiner Tipp: die interessieren sich weder für den Medientausch über Tauschbörsen noch für schmutzige Bildchen oder lächerliche Banktransaktionen.
Meiner Erfahrung nach hat vor allem "der kleine Mann" eine panische Angst vor Datenklau bzw. Identitätsdiebstahl, warum ist mir schleierhaft.
Offenbar haben die Medien mit ihrer Sensationsberichterstattung ganze Arbeit geleistet. *LOL*

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