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Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: 6324W, Zepto, Znote
Schwerpunkte: Mobile
1 - Zepto - Dänisch für Notebook
Der Notebookmarkt wird zweifelsohne von asiatischen Marken dominiert. Acer kommt aus Taiwan, LG und Samsung sind Koreaner, Sony ist japanisch und selbst IBMs Thinkpadlinie ist jetzt bei Lenovo in chinesische Obhut gekommen. Auch Fujitsu-Siemens ist nicht wirklich europäisch. Dell, Apple und Gateway bilden den Kern des amerikanischen Gegenpols - doch selbst Gateway gehört nun zu Acer. Haben die Europäer den Mobilbereich also komplett verloren gegeben?
Nicht ganz. Sie mischen zwar nicht unbedingt unter den großen Namen mit, doch gibt es durchaus noch europäische Notebookfirmen. Eine davon heißt Zepto und hat ihren Sitz in Dänemark. Zum Test schickt sie das 2,35 kg leichte Znote 6324W Power, ein kleines weißes Notebook mit Gaming-Ambitionen.
Design
Das Notebook im 14,1" Format ist recht kompakt und vergleichsweise flach. Beim Design setzt sich Zepto vom Alltagsgrau oder -schwarz der Konkurrenz ab: Der Deckel und der Innenbereich sind weiß gehalten und bestehen aus angerautem Kunststoff. Die untere Gehäuseschale ist hingegen schwarz. Die Ecken an der Gehäusefront sind abgerundet, und auf dem Deckel findet sich der schwarze Firmenschriftzug. Vor dem Display ist eine Aluminiumleiste eingelassen, auf der die Typenbezeichnung steht und die auch vier Funktionstasten enthält.
Optisch wirkt das Znote 6324W insgesamt "leicht" und sticht sowohl von der Form als auch der Farbgebung aus der Masse hervor. Einziger Nachteil an der weißen Gehäusefarbe: Auf dem weißen Material können sich durch schweiß oder dreckige Hände schnell schmutzige und graue Stellen bilden, was die Optik ein wenig trüben kann. Hat man ein feuchtes Tuch zur Hand, sind solche Flecken schnell beseitigt.
- Seite vor Erster Eindruck: Baukastenprinzip





- Gehäuse knarzt,
- Akkulaufzeit ein Witz,
- Akkulebensdauer ein Witz - nach 14 Monaten normaler Nutzung waren es 20 Minuten,
- Viele Nutzer hatten Hitzeprobleme, und das bei einem Gamer-Notebook...,
- Nach nicht all zu langer Zeit begann die Tastatur lautstark zu klappern,
- Touchpad-Button-Klick recht knackig (laut),
- BIOS-Support war schon wieder lustig, weil so mieserabel,
- Damaliger dt. Support... naja, ich hab schon genug Negatives berichtet.
Demgegenüber stehen:
+ Preis (konnte damals noch RAM/HD/DVD-LW weglassen),
+ Optik,
+ Größe.
Fazit: Einmal und SICHER nicht mehr wieder.
+ Gehäuse knarzt kein Stück
+ Preis
+ Optik
+ Größe
+ Akkulaufzeit vom großen Akku (12 Zellen statt 6)
+ Funktionen (n-WLAN, Bluetooth, TurboMemory, Firewire, 4x USB..)
+ Leise (wenn die CPU untervoltet wird auch in Spielen deutlich angenehmer)
- Tasatur klappert bei allen Modellen so, kann ich bestätigen
- Notebook wird recht warm (die Temperaturen sind jedoch in Ordnung. 48°C im Idle für CPU)
- BIOS-Support mangelhaft (aber da macht Zepto selbst nichts dran, sondern der Barebone-Hersteller)
- Support manchmal schwer zu erreichen und lange RMA Dauer
Fazit: Einmal und sicherlich wieder!
Interessant: Anscheinend war dein Book in der Reparatur da du die RMA-Dauer als lange bezeichnest.
Wenn ich mir dann noch den THG-Bericht dazu durchlese würde es für mich leider nicht in Frage kommen (obwohl ich es optisch recht ansprechend finde!)....
die man nicht braucht.
die Treiber von der TreiberCD installieren muß. Na und? Einziger Vorteil hier: OS und alle Treiber sind vorinstalliert.
nicht ohne Grund übersättigte Farben...
Was ich nicht verstehe, ist bei einem 14,1er 16:10 (ein Krampf, was ein Glück ist 16:9 im kommen) Display die native Auflösung eines 19er
Desktop Breitbild (auch 16:10) zu verwenden. Ich hatte selbst einen Vergleich zwischen 14,1 und 15,4 -beide 1280x800- machen zu können und
finde, das diese Auflösung für die kleine Größe ausreicht. Auf dem 15,4er sieht 1280x800 in etwa so aus wie 1280x1024 auf einem 19er Desktop statt auf einem 17er. Weiterer Vorteil der 1280er Auflösung: Die 8600GT ist ja nicht mit allzuviel Spieleleistung gesgnet und wird in der
Auflösung etwas mehr fps bringen als bei 1440x900...
-Bei FuSi Amilos sind in der Recovery auch keine Treiber im OEM-PreInstall, so das man bei einer Neuinstallation auch hier die Treiber von der TreiberCD installieren muß. Na und? Einziger Vorteil hier: OS und alle Treiber sind vorinstalliert.
Es sollte nur darauf hingewiesen werden, dass der Käufer auch das Bertiebssystem selbst installieren muss. Die Treiber CD ist übrigens nicht selbstinstallierend. Da sind einfach die Gerätetreiber drauf, wie man sie auch auf der Supportseite der jeweiligen Firma finden würde - also mal als *.zip, mal als selbstextrahierendes Archiv, mal als Installer... "CD rein und fertig" ist also hier keine Option. Das bedeutet für den Anwender bei einer Neuinstallation also ein gutes Stück Mehrarbeit. Zumal sich, wie gesagt, nicht alle Treiber sofort zuordnen lassen. Entweder wird das Gerät in Windows als "unbekannt" angezeigt, oder der Treiber hat einen kryptischen Namen ("VSTA_8.0.5.4.exe).
An die Wand stellt es niemand. Aber es ist für ein Notebook nicht unerheblich, wie weit es öffnet - immerhin soll man es möglichst flexibel einsetzen können. Klar wird es fast niemand bei 180° benutzen. Aber das ist nun mal der Maximalwinkel, den das Gerät erlaubt. Es bringt doch in einem Review nichts, nur zu sagen, "öffnet mehr als 90°". Da gibt man dann halt den gemessenen Maximalwert an - wie bei allen anderen Messwerten auch...
Das ist richtig. Sinn eines Reviews ist es aber auch, die Charakteristika eines Gerätes umfassend zu beschreiben. Wenn das Modell nun mal als Spielenotebook angepriesen wird, ist es doch auch legitim zu schauen, ob das Gerät denn auch mit den typischen Gamingsounds klarkommt... Die sind meist basslastig (siehe auch FPS, RPG, selbst Fantasy....)
Und mal als Gegenbeispiel - derzeit testet Tom's Hardware ein Acer Aspire 5920G, bei dem auf der Gehäuseunterseite ein kleiner Subwoofer eingebaut ist. Klar reicht auch der nicht an einen richtigen Lautsprecher heran - aber klanglich ist das schon eine ganz andere Welt.
Zepto spricht auf seiner Webseite von einem Display, dass die Vorzüge von glossy Panels (die von dir angesprochenen "knalligen" Farben, hell) und matten Displays (kein Spiegeln) vereinen soll. (Laut Hersteller handelt es sich sogar um ein Glossy Panel mit Antireflexionsbeschichtung.) Genau das ist aber nicht gelungen. Das Display ist weder besonders hell, noch sind die Farben besonders lebendig. Darauf bezog sich die Aussage.
Die Einschätzung teile ich. Das Display ist zwar schön scharf, aber auf der Fläche so viele Bildpunkte unterzubringen, grenzt für mich schon fast ans Unergonomische. Und auch bei der Spieleleistung stimme ich zu.
Hier mal zwei Bilder matt gegen spiegelnd (Amilo L7310W gegen A1650G)=
http://www.250kb.de/u/080517/j/07af8918.jpg
http://www.250kb.de/u/080517/j/4b0a706e.jpg
Ich plane diesen Sommer einen Neukauf und möchte bei matt bleiben.
Mit dem Display, 1680 x 1050, glossy, bin ich immer noch mehr als zufrieden - es ist sehr hell und Auflösung/Farben/usw. stimmen auch.
In Punkto Wärmeentwicklung und Verarbeitung muß ich jedoch meinen Vorpostern Recht geben. Erstere ist schon recht hoch (dafür ist der Lüfter sehr leise) und letztere ist Mittelmaß.
Trotz der o.g. Abstriche würde ich mir jederzeit wieder ein Zepto holen.