Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Gaming
Alle Gaming Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Tom's Hardware fragt Chuck Walbourn

Seite zurück Seite vor
14:50 - 18/04/2009 von Benjamin Kraft, Chris Angelini

Um besser einschätzen zu können, was sich seit seinen beiden Gamefest-Präsentationen getan hat, baten wir Chuck Walbourn, sich mit uns zu einem Gespräch zu treffen und stellten ihm einige Fragen zum derzeitigen Stand bei 64-Bit-Spielen. Als Einstiegslektüre empfehlen wir auch seinen auf Gamasutra veröffentlichten Beitrag, der sich mit Spielen, Speicher und 64-Bit-Programmierung beschäftigt. In Anbetracht der Tatsache, dass Walbourn wie gesagt ein Senior Software Design Engineer in Microsofts XNDA Developer Team ist und mit Firmen auf der ganzen Welt zusammenarbeitet, die Spiele für Windows und die Xbox 360 entwickeln, ist das eine durchaus interessante Perspektive.

Chris Angelini: Als ich die Benchmarks für diesen Artikel durchführte, fiel mir immer wieder auf, dass der Wechsel von einem 32- auf ein 64-Bit-Betriebssystem praktisch keinen Geschwindigkeitszuwachs brachte. Wie kommt das?

Chuck Walbourn: Da sprechen Sie genau einen fundamentalen Punkt bei der x64 64-Bit-Technologie an: Sie ist nicht in erster Linie "schneller", es geht vielmehr darum, neue Szenarien zu ermöglichen, ohne bei bestehenden 32-Bit-Anwendungen auf Leistung verzichten zu müssen. Das ist ein für die Migration zentraler Aspekt. Die x64-Technologie funktioniert "einfach so" in bestehenden Umgebungen. Man muss nichts dafür aufgeben, um die 64-Bit-Funktionen nutzen zu können. Streng genommen gibt man die Fähigkeit auf, 16-Bit-Programmcode nativ auszuführen, wenn der Prozessor im 64-Bit-Modus läuft, also beispielsweise, wenn Windows x64 zum Einsatz kommt. Das ist aber einfach ein Kompromiss von Seiten der Hardwarehersteller, um die Kompatibilität mit uraltem Programmcode zu beschränken, die noch aus der Zeit von Windows 3.1 stammen.

Chris Angelini: Worin liegt für Spielentwickler der Vorteil, wenn sie ihre Systeme mit mit mehr Arbeitsspeicher ausstatten?

Chuck Walbourn: Der offensichtlichste Grund, auf ein x64-Betriebsystem umzusteigen, ist, dass man mehr Arbeitsspeicher nutzen kann. Wie ich in meinem Artikel auf Gamasutra angesprochen habe, verschwendet man nur vorhandene Hardware, wenn man ein System mit 4 GB Arbeitsspeicher oder mehr nutzt und darauf kein x64-Betriebssystem laufen lässt. Das zeigt sich schon bei einigen ganz alltäglichen Aufgaben, denn man kann größere File Caches nutzen und mehr Prozesse gleichzeitlig ablaufen lassen. Das ist besonder wichtig, wenn man ein leistungsfähiges Vier- oder Achtkern-System nutzt.

Uns sind einige Spieleentwickler bekannt, die allein aus diesen Gründen auf x64 umgestiegen sind, obwohl sie selbst gar keine nativen 64-Bit-Anwendungen nutzen. Ein Rechner mit acht Kernen, 16 oder 32 GB RAM und Windows Vista x64 kann in einer Entwicklungsumgebung, die Multi-Threading unterstützt, in einem wirklich beeindruckenden Tempo neue Builds kompilieren. DICE, Epic, Valve, Crytek, Starbreeze und andere Spieleentwickler nutzen für die Entwicklung inzwischen durchweg x64-Rechner, gerade weil sie damit einen größeren Hauptspeicher nutzen können - und Speicher wird ja auch immer preiswerter.

Die Dinge werden erst so richtig interessant, wenn die 64-Fähigkeiten vorhanden sind.

Chris Angelini: In ihrer Präsentation haben sie Spieleentwickler dazu aufgerufen, das /LAA Flag zu nutzen. Gibt es eine Möglichkeit festzustellen, welche Entwikler dieser Aufforderung gefolgt sind?

Chuck Walbourn: "Large Address Aware" ist ja nichts Neues und wird schon seit Jahren eingesetzt, aber eben meistens nur in sehr speziellen, extrem technischen Szenarien. Es ist nicht ganz einfach, ein 32-Bit-System so zu starten, dass es davon auch profitiert. Das Hauptargument meiner Präsentation auf der Gamefest 2007 war, dass Windows x64 es ermöglicht, LAA selbst auf Consumer-Rechnern praktisch problemlos zu nutzen. Natürlich muss man als Entwickler eine ganze Reihe Vorsichtsmaßnahmen beachten, vor allem wenn es um Programmbibliotheken von Drittfirmen und alten Programmcode geht. Außerdem bekommen Programme auch mit LAA nur maximal 4 GB virtuellen Adressraum, und nicht die vollen 8 TB. Dennoch ist es eine wirklich nützliche Brückentechnologie um existierenden 32-Bit-Programmen mehr als 2 GB Speicher zuzuteilen und Anwendern mit Windows x64-Systemen zu erlauben, detailliertere und größere Texturen, größere Streamed Data Caches oder andere Dinge zu nutzen, die mit einer normalen 32-Bit-Anwendung nicht machbar wären.

Gerade Spieleentwickler kommen mit ihren Inhalten heute schon sehr schnell an die 2-GB-Grenze. Für Crysis musste Crytek eigens einen nativen x64-Editor schreiben, um Level erschaffen zu können, die selbst voll optimiert den 2-GB-Adressraum von Standard-32-Bit-Anwendungen komplett ausschöpfen würden. In einem 32-Bit-Editor hätte man sie niemals öffnen, geschweige denn bearbeiten können. Flagship Studios nutzte in weiten Teilen native x64-Programme auf ihren Servern, womit diese Prozesse weniger anfällig für Speicherfragmentierung wurden. Der Linker von Visual Studio ist schon seit Jahren eine LAA-fähige Anwendung. Wenn Entwickler ihn in einem Windows-x64-System nutzen, können sie riesige monolithische EXE Dateien von Spielen mit mehr Optimierungen Verlinken, als es ansonsten möglich wäre.

Wir kennen auch Fälle, in denen LAA zusammen mit Windows x64 für andere Entwicklertools genutzt wurde, und auch die meisten dieser Teams stellen jetzt auf native x64-Versionen um. Der Umstieg lohnt sich gerade im kreativen Bereich. Zusammen mit digitalen Designtools wie 3ds Max, Maya und Softimage, die alle auch als 64-Bit-Varianten existieren, sorgen LAA-fähige Tools und Content Pipelines dafür, das x64 eine wachsende Bedeutung als Technologie zukommt, mit der bestimmte Prozesse überhaupt erst möglich werden - selbst wenn das endgültige Produkt für eine herkömmliche Plattform wie 32-Bit-PCs oder die Xbox 360, etc. entwickelt wird. 

Zu der Frage, welche Spiele bereits LAA einsetzen: Es gibt inzwischen einige, die es nutzen können. Wenn man sich ein wenig im Web umschaut, findet man viele ambitionierte Spieler, die bestehende Spieletitel hacken, um sie durch die Nutzung von LAA bei größeren Mods stabiler zum Laufen zu bekommen. Manche Spielefirmen schlagen in ihren Foren auch vor, auf Windows x64 umzusteigen, um bei längeren Spielesitzungen oder komplexeren Levels Stabilitätsproblemen vorzubeugen. Für die Spieleindustrie ist die 2-GB-Grenze bei 32-Bit-Programmen schon seit Jahren ein riesiges Problem - der Wille, hier Abhilfe zu schaffen, ist also durchaus vorhanden. LAA unter Windows x64 schafft hier zumindest als Zwischenlösung ein wenig Abhilfe. Was aber viel wichtiger ist: Es gibt Computerspielern einen wirklich guten Grund auf diese Technologie umzusteigen, bevor native x64-Spiele weite Verbreitung finden.

Chris Angelini: Wie sieht es mit Vorteilen für Spieler aus?

Chuck Walbourn: Speicher ist heute unheimlich preiswert - selbst 4, 6 oder 8 GB RAM sind heutzutage bezahlbar. Ohne Windows x64 ist man auf etwa 3 GB beschränkt. Zwar ist die Anzahl der Spiele, die von vornherein für x64 geschrieben wurden, noch recht überschaubar, aber wenn immer mehr Rechner aufgrund der immer größeren Speicherausstattung mit Windows x64 ausgeliefert werden, wird dieses Segment für die Entwickler immer interessanter werden. Im Normalfall laufen LAA-fähige Spiele unter Windows x64 stabiler, weil sie eben nicht auf den engen 2-GB-Adressraum beschränkt sind. Anders herum erlaubt es Entwicklern natürlich auch, bei Bedarf eine höhere Detailstufe anzubieten, wenn genügen Nutzer Systeme haben, die damit klar kommen.

Neueste Umfragen zeigen, dass die Zahl an Windows x64 Systemen zunimmt, und die Entwickler warten wie gesagt nur darauf, das 2-GB-Adresslimit endlich ad acta legen zu können. In der heutigen Marktsituation wäre ein reines x64-Spiel wohl schwer verkäuflich. Stattdessen sowohl eine 32- und eine 64-Bit-Variante zu entwickeln bedeutet sowohl mehr Arbeit als auch mehr Risiko, als die meisten Teams derzeit einzugehen bereit sind. Spiele werde

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
bublic 18/04/2009 16:05
Ausblenden
-0+

was mich jetzt noch interessiert ist; wie sich die Performance mit einer zusätzlichen Ramdisk, bei einem 32bit System, verhält:
Sprich:
3,2 GB RAM
2,8 GB RAMDISK
....über einen nachtrag würde ich mich freuen! :)

thorben 18/04/2009 16:27
Ausblenden
-0+

hmm, da muss ich glatt mal mit gta iv herumexperimentieren. bisher läuft das auf 192*1200 nicht so wirklich flüssig, dbaei läuft sogar crysis auf der auflösung mit full details ruckelfrei...

Hydra 18/04/2009 16:34
Ausblenden
-0+

Eigentlich müsste man einen Aufruf starten damit jeder sich einen neuen
Rechner mit 64Bit Betriebsystem zulegt.
Erst wenn ein Großteil der Anwender 64Bit nutzt, wird die Entwicklung
mit detailreichen Spielen aber auch anderer Programme mit großen Schritten voran gehen.
Ich nutze bereits seit 1,5 Jahren Vista64. Mal von den anfänglichen
Treiberproblemen abgesehen bin ich mit meinem System sehr zufrieden.

Ich kann nur sagen, legt euch bei eurem nächsten Rechner 64Bit zu. Es ergeben sich bis auf die fehlende 16Bit unterstützung keine Nachteile. Mit der Argumentation, daß 32Bit schneller läuft kann man sich schenken. Das ist bei der aktuellen Hardware kaum noch der Rede wert.

kaan 18/04/2009 16:42
Ausblenden
-0+

64Bit Games Benchmark ist ein alter Hut seit XP64 weis man das Games kaum von 64Bit Profitieren.
Interessant wären mal Benchmarks die von 64Bit Profitieren!

Laut Maxon erhöht sich die Geschwindigkeit um 20% unter 64Bit Systemen unter Cinema 4D bei sehr komplexen szenarien kann man sogar mehrere Tage oder Wochen Rendern sparen.

Grafik und Webdesigner Profitieren auch von 64 Bit, da meist mehrere dicke Grafikprogramme gleichzeitig am laufen haben. Adobe gibt 8-12% mehr Geschwindigkeit mit Photoshop an.

SAP rennt mit 64Bit auch schneller um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.

peterhuet 18/04/2009 18:27
Ausblenden
-0+

Hab ein bissl gegooglet, aber schlauer bin ich nicht geworden:
Ist es immer noch so dass viele Games bei 64bit dann einfach nicht laufen? Was ist mit Games mit zB Starforce Kopierschutz? Funktionieren die jetzt? Was gibt es noch alles für Tools,Programme,uvm was mit 64bit nicht funzt/läuft?

PS: C&C Generals/0h und TiberiumWars/KW sind nicht aufgeführt, können sie auch vom LAA profitieren?

poltroon 18/04/2009 18:32
Ausblenden
-0+

Benchmarks sind völlig uninteressant, die sind der uralte Hut. Das die und Packer/Entpacker/Encoder unter 64Bit abgehen, weiß jedes Kind, davon braucht's sicher nicht den xten Aufguß.
Es ging um reale Software und eben speziell um Spiele und wie weit der Stand inzwischen ist - DAS ist interessant. MS sollte m.E. deutlich mehr Druck machen, vor allem in Hinblick auf Windows7. Ich mag deren Company-Politik sonst nicht, aber hier könnten sie mal arrogant sein und Ellbogen zeigen und auf die ganzen Hinterdorf-(Treiber)-Hacker, für die 64Bit noch ins Reich der Alientechnologie gehört, vor vollendete Tatsachen stellen. Und SO schwer ist der Umstieg kaum, wenn man erstmal die 32Bit-Ära endlich hinter sich lassen kann und damit auch die ganzen immer mehr auftauchenden Probleme damit.

Am Artikel stoße ich mich nebenbei an die Bemerkungen zu GTA4 - das Ding dreht auf dem PC gut auf was Details angeht. "Nicht gerade das Non-Plus-Ultra?" Crysis bietet zweifelsohne die besseren und schöneren Shader-Effekte und deutlich mehr davon, aber was die Geometrie angeht, ist GTA4 ganz vorn mit dabei und der Texturload bei hochaufgelösten Texturen kracht ratz-fatz durch die Decke.

sleepy_simon 18/04/2009 19:04
Ausblenden
-0+

@peterhuet: Ich nutze selbst sei über einem Jahr nun Vista 64 und habe bisher nur genau 2 Programme gefunden, die von sich aus nicht laufen wollten: Spellforce und Spellforce 2. Allerdings ist bei diesen Games tatsächlich der Kopierschutz schuld, sodass ein Entfernen des selbigen die Games zum Laufen bewegen konnte. Auch wenn man sich nun rechtlich bestimmt um diese Lösung streiten kann... ich habe diese Spiele bezahlt also möchte ich sie nun auch spielen können, und wenn die Hersteller sich nicht offiziell um Lösungen kümmern, bin ich froh, wenn andere das für sie auf diesem Wege getan haben.

Andere nicht laufende Anwendungen sind mir noch nicht untergekommen, meist gab es früher oder später Updates und Patches, die die Kompatibilität mit 64-Bit OSs sichergestellt haben. Das Argument, dass so viele Programme nicht laufen, lasse ich bereits nicht mehr als Kontra-64-Bit Argument gelten.

markus12 18/04/2009 22:24
Ausblenden
-0+

Ich habe auch ein 64 Bit System und muss sagen es läuft einfach super ich spiele zwar nicht viel aber auch so kann man sagen das 64 bit Systeme besser sind.
Vor allem beim Packen in WINRAR bringt das speed.

Wenn ich mal spiele muss ich aber sagen das auch 32 Bit Spiele super laufen bis auf ein paar alte.
Was man merkt ist das dabei kaum noch die Platte am lesen ist da der größtel im Arbeitsspeicher abläuft wenn der Level bzw das Spiel einmal läuft.
Ich wünsche mir das es bald mal mehr 64 bit Spiele und Software gibt.Ich denke das es immer mehr kommen wird da es bald keinen ram unter 4 Gb mehr geben wird und die Kunden den ja nutzen möchten.

Blackburn51 18/04/2009 22:33
Ausblenden
-0+

zum thema GTA 4 ich würde es gut finden wenn ihr GTA 4 in tests weiterverwenden würdet aber es wähe toll wenn ihr ein spiele test machen würdet und auch mehr AMD s verwenden würdet

miagi1 18/04/2009 22:43
Ausblenden
-0+

tipp von mir ihr haettet mal ein mmorpg testen sollen ...

fruechtetee 18/04/2009 22:49
Ausblenden
-1+

Wenn doch bloss Win7 only 64Bit wäre!
Es bringt ja keine Nachteile, auch für schwache PCs, und 64Bit müssen Pflicht werden!
Jedes Programm muss für 64Bit gebaut werden, dann gäbs auch nur noch "1 Sparte" -> 64Bit! Ich sehe nur Vorteile, nutze selber 64Bit und ärgere mich z.B. das 32Bit Programme die viel RAM für kurze Zeit brauchen (AV z.B.) diesen nicht kriegen!

Ausserdem merk ich das Win64 viel schneller läuft - es gönt sich unter Hochzeiten ja auch flockige 2GB Ram :P

fruechtetee 18/04/2009 22:53
Ausblenden
--3+

Ps.: Left 4 Dead hab ich mit 130FPS (alles auf Maximum, 1920*1080)! Warum packt ne GTX260 216 nur 108? Liegts an meinen 8GB Ram :D ?

Anonymer Nutzer 19/04/2009 00:25
Ausblenden
-0+

Schöner Artikel!

Der Einbruch der FPS beim Umstieg vom 3 GB 32Bit auf das 3 GB 64 Bit Bertriebssystem könnte sich an dem erhöhten Speicherbedarf einer Anwendung unter einem 64 Bit Betriebssystem erklären. Somit würde der höhere Speicherbedarf, bei gleicher vorhandener Speichermenge, die Anwendung ausbremsen. Wäre schön wenn der Speicherbedarf der gleichen Anwendung unter 32 Bit zu 64 Bit mal verglichen werden würde. Wenn dem so wäre, würde dies erklären, warum das 64 Bit 6GB System wieder so schnell wie das 3 GB 32Bit System ist.

MFG
Buikiller

Diesel_im_Blut 19/04/2009 01:03
Ausblenden
-0+

Ich muss sagen, sehr interessanter Test! Mir war allerdings auch von Vorne herein klar, dass die unterschiede nicht so groß ausfallen würden. Aber es bleibt wirklicgh zu hoffen das die Spiele auf 64 Bit optimiert werden. Ich bin jedenfalls mit 8GB Ram dafür gerüstet.

Ich kenne noch ein Spiel, welches damals vielleicht von 64 Bit profitiert hätte, Gothic 3. Deaktiviert man bei 8GB Ram mal testweise die Auslagerungsdatei, lässt sich Gothic 3 nicht mehr starten, obwohl genügend freier Arbeistspeicher da wäre.
Auch machte ich Erfahrungen mit 64 Bit und zocken der schlechteren Art. C&C Tiberium Wars, lässt sich im Auslieferungszustand auf einem 64 Bit Vista nicht starten, erst nachdem man den aktuellem Patch installiert hat! Bei Alarmstufe Rot 2, ist in Foren zu lesen, gabs dieses Problem auch. Und dieses Spiel kam ja erst vor kurzem auf den Markt. Scheinbar werden hier bei nicht allen Spielen die Hausaufgaben richtig gemacht.

Voo 19/04/2009 02:09
Ausblenden
-0+

@fruechtetee und alle andern die meinen, dass Microsoft Win7 doch mal bitte nur als 64bit Version rausbringen sollte - das mag zwar ne ganz nette Idee im Homeuser Bereich sein, würde aber im Businessbereich zu einigen Problemen führen.

Denn wie wir alle wissen (sollten), gibts dort einige Altlasten die das nicht mitmachen würden und ich fürchte MS hat absolut kein Interesse daran, jemandem nen Grund zu liefern bei XP/Vista zu bleiben..

auser 19/04/2009 02:16
Ausblenden
-0+

die altlasten leigen aber nicht an der 32bit notwendigkeit. diese altlasten würden auch nicht auf einem win7 32bit laufen. es sind meist 16bit altlasten.

derGhostrider 19/04/2009 03:02
Ausblenden
-2+

Zum Artikel:

Zitat :Als AMD vor fünfeinhalb Jahren seine Athlon-64-Prozessorfamilie vorstellte, betonte die Chipschmiede dabei die Vorteile, die die Einführung von 64-Bit Verarbeitung schon in naher Zukunft bringen sollten.

1. 64Bit-CPUs gab es schon LANGE vor der Einführung der AMD-CPUs.
Erinnerung: Alpha, Intel Itanium und andere.
Eingeführt wurde da eigentlich gar nichts, nur endlich mal zum Enduser weitergereicht. Klingt hier jedoch ein bisschen nach einer neuen Erfindung.

Zitat :Intel folgte kurze Zeit später und brachte ebenfalls Desktop-Prozessoren mit 64-Bit-Fähigkeiten auf den Markt. Nach und nach bildete sich dann auch die restliche Infrastruktur heraus, und es kamen Betriebssysteme und Treiber in 64-Bit Varianten heraus, die angepasste Software unterstützten.

2. Kurze Zeit später??? Intel hat zuerst behauptet, daß 64bit dem Enduser nichts bringen würden und hat versucht diese Entwicklung so lange wie möglich als Fehlschlag darzustellen.
RUND ZWEI JAHRE LANG!
AMD kam mit dem Athlon64 im Jahr 2003 auf den Markt.
Intel hat im dritten Quartal 2005 die EM64T-Funktionen in den P4s der Prescott F Modelle offiziell aktiviert.
Sie haben also lange gewartet und dann die Funktionen von AMD übernommen und etwas für sich angepasst.

Vonwegen "kurz später".

Weiterer Fehler:
Betriebssysteme und Treiber gab es LANGE vor den Intel-CPUs! Linux-Versionen für 64bit CPUs schon viele Jahre vorher, Windows gab es schon für IA64 und auch als Beta für AMDs 64bit CPUs. Nur die Fertigstellung wurde "rein zufällig" zwei Jahre hinausgezögert, bis auch Intel endlich mal soweit war. Was für ein Zufall...
Aber Sowohl Treiber als auch Betriebssysteme gab es bereits vor den Intel CPUs mit EMT64.

Hier schreibt mal wieder jemand die Geschichte um!

-----

Das Beispiel mit 32bit Server ist auch an den Haaren herbeigezogen! Windows Server 2003 R2 Enterprise Edition 32bit kann deutlich mehr als 4GB RAM verwalten: 64GB!
Die nicht-R2 kann nur 32GB RAM verwalten, bis man das SP2 installiert, dann kann auch die "alte" Version 64GB RAM ansprechen.
Quelle von Microsoft selbst: http://msdn.microsoft.com/en-us/li [...] erver_2003

Es ist also "etwas oberflächlich" derartig von 4GB RAM bei Windows Server 32bit zu sprechen. Das stimmt halt nur für "Standard" oder kleiner.

Ehrlich gesagt habe ich nun schon nach den ersten Abschnitten keine Lust mehr weiter zu lesen. Derartig viele sachliche Fehler...

OK, nun habe ich ein paar Abschnitte weiter gelesen und es wird schlimmer:

Zitat :Das Problem ist nämlich, dass 32-Bit-Systeme maximal 2^32 Bit, also 4 GB Hauptspeicher verwalten können. Auch wenn mehr Speicher vorhanden ist, wird vom System nicht mehr erkannt und angezeigt.

--> Die 32bit "Datacenter" Version von Windows Server 2003 (SP2 oder R2) kann 128GB RAM erkennen, ansprechen und adressieren.
Es gibt spezielle Linux-Kernel für "viel RAM" die ähnliche Techniken verwenden.


Dann widerspricht man sich erstmal prompt selber. Erst hieß es noch ganz allgemein, daß 32bit SYSTEME nicht mehr als 4GB könnten, nun kommt:
Zitat :Intels Physical Address Extensions (PAE) ermöglichte 36-Bit Adresstabellen, was Server-Umgebungen zu bis zu 64 GB Speicher verhalf.

Offensichtlich bis zu 128GB -> Siehe Link von oben und Windows Server 2003 (R2 oder SP2) Datacenter.

Die Einführung des Artikels macht so keinen Spaß!

Erst wird allgemein geschrieben und das reichlich falsch, dann rudert man halbherzig zurück...
Für mich endet der Artikel hier erstmal auf der ersten Seite. :-(

diger 19/04/2009 11:07
Ausblenden
-0+

Erst mal vorweg: Es gab schon 64Bit CPUs und Betriebssysteme, lange bevor AMD und Intel darüber nachgedacht hatten, da auch mitmischen zu wollen. Zwar war das nichts für Endkunden, aber so zu tun, als das eine "Erfindung" von AMD oder Intel wäre, ist schlichtweg falsch.

Was mich an dem Artikel aber am meisten stört (mal abgesehen von den massenhaften Fehlern darin), das nur auf Spiele eingegangen wird. Es wird so getan, als ob man mit einem PC nur noch spielen könnte, und das es da draussen auch nur noch Menschen gibt, die nichts anderes tun.

Und gerade im Anwendungsbereich gibt es unzählige Gründe, heute schon auf 64Bit umzusteigen. Und da rede ich nicht nur von professionellen Workstations im Büro.

Schade, aber langsam lässt Tomshardware immer mehr nach.

nebukat 19/04/2009 11:23
Ausblenden
-0+

Zitat:
kann das System theoretisch atemberaubende 16 Exabyte RAM verwalten - das sind (minimal fassbarer ausgedrückt) 17,2 Millionen Gigabyte.

Lauten die Präfixe nicht Giga-Tera-Peta-Exa ?
Ein Exabyte sollte also eine Milliarde Gigabyte sein.
Wenn man alle Speicherriegel dieser Welt in ein System baut, könnte es knapp werden ;)

fruechtetee 19/04/2009 14:29
Ausblenden
-0+

16 Exabyte * 1000 = 16.000 Petabyte * 1000 = 16.000.000 Terabyte! Gebe dir recht irgendwo ist was falsch


Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen

Verwandte Testberichte

  • 64-Bit und Spiele: Was bringt's?

    64-Bit-Titel sollten Spiele noch besser machen – aber was ist daraus geworden? Wir schauen uns die Technologie genauer an, stellen Entwickler Chuck Walbourn einige Fragen dazu und vergleichen aktuelle Spiele um zu sehen, wo wir heute stehen.

  • Zukunftsmusik: 64-Bit Prozessoren

    Alles soll anders werden, oder doch nicht?

  • Müllmaschine Vista - Ende der Vernunft?

    Windows Vista leidet extrem an Fettleibigkeit. Es belegt bis zu 10 GB Plattenplatz ohne Anwendungen, von Effizienz keine Spur. Vorgänger XP war schlanker. THG untersucht 15 deutsche Versionen. Hat Microsoft vollends versagt?