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8-Kanal RAID 6 am Start: Areca ARC-1120

18:00 - Freitag, 17. Dezember 2004 von Patrick Schmid
1 Kommentar

1 - Professionalisierung

Mit doppelter Redundanz durch RAID 6 will Areca im wachsenden SATA-RAID-Markt auf Kundenfang gehen. Wir erhielten den PCI-X-Controller ARC-1120, der sich mit acht Laufwerken dem 9500 von 3Ware stellt.
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Es herrscht reger Wettbewerb im Markt für professionell ausgestattete SATA-RAID-Controller. Nachdem die Hersteller HighPoint und Promise bereits früh ihre auf PCI basierenden Produkte auf den Markt brachten, folgten kurz darauf auch renommiertere Namen wie Adaptec und LSI Logic. Vor einem Jahr machten auch RAIDCore und NetCell ihr Debut und konnte auf Anhieb überzeugen. Im Wesentlichen konzentrierten sich alle Hersteller auf die weitere Professionalisierung ihrer Produkte und bieten heute vor allem Geräte mit PCI-X-Schnittstelle an. Der taiwanische Hersteller Areca will nun durch Unterstützung von RAID 6 noch eins drauf setzen.

RAID-Controller kommen hauptsächlich im Unternehmensumfeld zum Einsatz. Vor allem bei Serven gilt es durch die gleichzeitige Verwendung zahlreicher Festplatten die Leistungsfähigkeit des Speicher-Subsystems zu steigern und/oder dieses für den Fall eines Festplattendefektes abzusichern. Unabhängig von der Notwendigkeit regelmäßiger Backups ist die ständige Verfügbarkeit von Speichersystemen für den Arbeitsablauf in Unternehmen von unschätzbarer Bedeutung.

Für gewöhnlich kommt ein so genanntes RAID Level 5 zum Einsatz. Hierbei werden Daten im Reißverschlussverfahren auf alle bis auf eine der vorhandenen Festplatten verteilt. Ziel ist es, praktisch gleichzeitig von mehreren Festplatten zu lesen oder zu schreiben. Der Controller erstellt dabei zum geschriebenen Datensatz eine Prüfsumme, die schließlich auf die letzte Festplatte geschrieben wird. Sofern diese Paritätsinformation immer auf der gleichen Festplatte landet, handelt es sich um ein RAID 3. Wird auch die Prüfsumme wechselnd auf die anderen Platten verteilt, so erhalten wir das gewünschte RAID 5. Der Vorteil hierbei: Wenn viele Festplatten verwendet werden, würde die Verwendung eines dedizierten Paritätslaufwerks einen Flaschenhals bedeuten.

Nun gibt es jedoch auch Anwendungsfälle, in denen gesteigerten Sicherheitsansprüchen gerecht werden muss. Areca bietet dazu die Option, ein RAID 6 einzurichten. Dieses erweitert ein RAID 5 um eine zusätzliche Paritätsinformation, für die natürlich eine weitere Festplatte benötigt wird. Wie gut das funktioniert und wie dabei die Performance ausschaut, haben wir unter die Lupe genommen.


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Kommentare zum Beitrag
onkel_alex 31/08/2007 20:06
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-0+
onkel_alex

So wie das für mich bei den Benchmarks aussieht hat der Acreca in einem PCI-X 100Mhz stckplatz gesteckt der sich noch bei bandbreite mit einem Lan-controller teilen musste da max. 800MB/s bei PCI-X 100Mhz möglich sind. Der 3Ware hat mit sicherheit in einem PCI-X 133Mhz Steckplatz gesteckt mit dem max 1064MB/s möglich sind. Also Test nochmal machen und dann auf die richtige Konfiguration achten damit nicht die Ergebnisse verfälscht werden. Aber falls ich falsch liege lass ich mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen.

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