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Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: 8800-GT, 9600-GT, MSI, Grafikkarte
Schwerpunkte: Hardware
4 - MSI Geforce 9600 GT 1 GByte Zilent OC (N9600GT Zilent 1G)
Bei der Geforce 9600 GT Zilent setzt MSI voll auf reduzierte Lautstärke und extrem hohe Kühlleistung. Der 80-mm-Lüfter kommt von Zalman, er sitzt in der Mitte eines relativ kurzen Kühlkörpers. Zwar gibt es Luftschlitze in der Slot-Blende, es fehlt aber eine Kühlerabdeckung, wodurch sicher weniger als 50 Prozent der warmen Abluft aus dem Gehäuse gelangen. Die Wärme der GPU wird über vier Heatpipes an die Rippen des doppelt hohen Kühlers verteilt, die Speicherbausteine sitzen nicht unter dem Kühlkörper und sind ungekühlt.
Die kleinste Temperatur der GPU liegt bei 34 Grad Celsius, dieser Wert wurde auch beim 512-MByte-Modell von Xpertvision ermittelt und scheint das Minimum für den Geforce 9600 GT OC zu sein. Unter 3D-Last kommt die Zilent gerade mal auf 48 Grad, was sehr viel Potential für Übertaktung bietet. Der Geräuschpegel liegt zwischen 38.1 und 38.8 dB(A), es ist ein sehr leises surren hörbar, das aber nicht wirklich stört.
Wie bei den anderen Testvarianten mit 1024 MByte Grafikspeicher hat auch die Zilent einen 50 MHz geringeren Speichertakt, als bei OC-Varianten üblich ist. Zum Vergleich, das 512er-Modell von Xpertvision läuft mit 1000 MHz (DDR-Takt 2000 MHz), die 1024er-Versionen vom Geforce 9600 GT werden von MSI nur mit 950 MHz (DDR-Takt 1900 MHz) verkauft. Wer gleichwertige Leistung haben will, muss den Speichertakt auf 1000 MHz ausgleichen. Detaillierte Werte zum Vergleich 512 gegen 1024 MByte erfährt man bei den einzelnen Spiele-Benchmarks.
Obwohl die Geforce 9600 GT Zilent mit der N9600GT-T2D1G-OC identische Taktraten hat, ist sie in den Testläufen fast immer ein oder zwei Bilder pro Sekunde (fps) langsamer. Was in den einzelnen Spielen und Auflösungen weniger herauskommt, macht im Gesamtergebnis nur 30 fps aus. Der Unterschied zwischen N9600GT-T2D1G-OC und 9600 GT Zilent sind dann 2363.3 zu 2333.9 fps.
Auch die Zilent hat das SPDIF-Update bekommen, sie lässt sich über eine interne Verbindung mit der Soundkarte koppeln, digitales Audio wird dann über den mitgelieferten DVI- auf HDMI-Adapter weitergeleitet. Insgesamt ist die Geforce 9600 GT Zilent eine Winzigkeit langsamer als die N9600GT-T2D1G-OC, verfügt über 1024 MByte Grafikspeicher und eine extrem gute Kühlleistung, die auch unter Volllast kaum lauter wird. Beim Kauf sollte man auf die Taktraten der Karte achten, das vorliegende Zilent-Testmodell hat von MSI OC-Werte bekommen, die zum Testzeitpunkt nicht von jedem Händler beworben wurden.
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Was wird denn üblicherweise alles im Speicher abgelegt? Die Omega-Treiber für ATI konnten die Nutzung des Speichers in Echtzeit anzeigen. Kennt jemand eine Möglichkeit, dies für Geforce-Treiber zu realisieren?
Allerdings wäre es interessant zu erfahren, wieviel Grafikspeicher die hier verwendeten Spiele/Programme denn wirklich benötigen.
Wenn der Speicherbedarf im Allgemeinen nämlich nicht über 512 MB steigt, ist es offensichtlich, dass dadurch die 1 GB Modelle keinerlei Vorteile erringen können.
Gibt es eine Möglichkeit, den Speicherbedarf irgendwie in Erfahrung zu bringen?
Dass höher getakteter Speicher (bei gleicher Größe) eine Leistungssteigerung zur Folge hat, sollte in Anbetracht des dadurch gestiegenen Datendurchsatzes logisch und leicht nachvollziehbar sein.
Ein Vergleich verschiedener Speicheranbindungen wäre natürlich mindestens genauso interessant - speziell im Hinblick auf den möglichen Datendurchsatz.
Leider gibt es hier aber keine Möglichkeiten zum Testen, da alle modernen Karten ein 256 bit breites Interface haben.










