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925X/Alderwood und 915/Grantsdale: Chipsätze für den Sockel 775

19:00 - 22/06/2004 von Patrick Schmid
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Intel malt seine Welt immer rosig. In der Tat hat sich Intel diesmal viel vorgenommen und der Anwender soll's bezahlen. Zum einen die Tatsache, dass Intel zum ersten Mal drei Kernkomponenten in einem Rutsch neu entworfen hat: DDR-Speicher, AGP und den Sockel 478. Ersetzt werden diese Komponenten durch DDR2 SDRAM, PCI Express-Grafik und den Sockel LGA 775, auch als Sockel T bekannt. Der Prescott-Nachfolger Tejas (daher das mysteriöse T) wurde allerdings von den Roadmaps gestrichen, so dass mit ihm auch die entsprechende Bezeichnung verschwunden ist.

Vier unterschiedliche Chipsätze sind mit dieser Markteinführung verbunden: 925X, 915G, 915P und 915GV. Das G steht für integrierte Grafik, V (void) bedeutet die Option des Upgrades mit einer separaten Grafikkarte, P könnte für Performance stehen und das X ist im Wesentlichen die teuerste Option (expensive), da die Performance-Verbesserungen beim Speicher-Controller keinen großen Unterschied ausmachen.

Neben den neuen Technologien führt Intel eine Reihe weiterer Features ein, um die neue Plattform etwas attraktiver zu gestalten. Man kann sich nun an High Definition Audio erfreuen, bislang unter dem Namen Azalia bekannt, das beeindruckende Qualität und Features liefert. Der Serial ATA-Controller bietet vier statt der üblichen zwei Ports, einschließlich Command Queuing und ATAPI-Unterstützung sowie eine interessante RAID-Konfiguration aus zwei Modi namens Matrix.

Darüber hinaus führt Intel die Wireless Connect Technology (nur ICH6W) ein, mit deren Hilfe die Anwender nach Angaben von Intel ihren eigenen Access Point in nur vier einfachen Schritten einrichten können. Leider werden die dazu erforderlichen Funk-Module erst ab dem dritten Quartal erhältlich sein.

Und für ambitionierte Anwender gibt es ein wirklich großes Ärgernis: Intel hat sich offensichtlich eine Menge Gedanken gemacht, wie man verhindern kann, dass Benutzer ihre Systeme übertakten. Sie haben richtig verstanden: Schluss mit OverTakting. Wir haben den Anti-Übertaktungsmechanismus aufgespürt, der Bestandteil aller MCH-Chips der 900er Serie ist.

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