A-DATA: X-Series-Speicher samt Kühler

Nächste News
14:20 - 22. September 2008 von Die Redaktion

A-Data stellt neue Speichermodule der X-Serie 2 vor. Für die DDR3-1600-Speicher gibt es auch einen passenden, aktiven Kühler.

Der Speicherchip-Hersteller A-DATA bringt mit der X-Serie 2.0 neue Speichermodule auf den Markt. Die DDR3-Module arbeiten mit den Timings CL 7.0-7-7-20 mit bis zu 1600 MHz. Dafür ist allerdings eine Versorgungsspannung von 1,75 Volt bis 1,85 Volt nötig. Die Module wurden laut Hersteller auf den Intel-Chipsätzen P45 sowie X38 und dem Nvidia Chipsatz 790i auf Kompatibilität getestet.

Das SPD (Serial Presence Detect) ist auf den JEDEC-Standard mit 1333 MHz und CL 9.0-9-9 programmiert. Wer also die schnellen Timings und Taktraten nutzen möchte, muss sie manuell im BIOS der Platine eintragen und die Spannung anheben. Die DDR3-1600-Module werden als 2-GByte- und 4 GB-Kit in den Handel kommen. A-DATA gibt auf die neue X-Serie 2 lebenslange Garantie. Das 2-GByte Kit soll 250 und das 4-GByte-Kit 400 US-Dollar kosten.

Passend zu den Speichermodulen gibt es auch einen Kühler: Er ist mit zwei 50-mm-Lüftern ausgestattet, die mit 3500 Umdrehungen pro Minute arbeiten. Die Lautstärke des Kühlers soll laut A-DATA bei maximal 21,8 dB(A) liegen.

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
Kommentar absenden
Anonymer Nutzer 22/09/2008 14:43
Ausblenden
-1+

ist zwar schnieke, aber wer brauchs und vorallem was ein imposanter preis
400$ für 4gb O_o
erinnert mich gleich an die zeiten als ddr raus kam

Weltenspinner 22/09/2008 14:57
Ausblenden
-0+

Blabla.
Latenzen,Takt, DDR2, DDR3.
Könnte man nicht einfach mal den Lese- und Schreibedurchsatz angeben? -,-'
Okay den Takt braucht man Zwecks Kompatibilität und Übertackern, aber sonst?
Das Wichtigste ist doch der Datendurchsatz. Warum wird der nicht mal als Haupt-Information angegeben?

goch 22/09/2008 15:11
Ausblenden
-0+

Und wie misst man den Datendurchsatz so, das sich das Ergebnis auf alle Systeme übertagen lässt?!

Weltenspinner 22/09/2008 15:21
Ausblenden
-0+

Das ist nicht mein Problem. :P
Die Riegel haben sicher eine theoretisch Maximal-Leistung, die wohl kaum von der Realität abweichen wird, höchsten bei nicht voller Ausnutzung langsamer.

Kyp_Duron 22/09/2008 15:33
Ausblenden
-0+

Zitat :Die Riegel haben sicher eine theoretisch Maximal-Leistung


Die kann man selbst ausrechnen:
(Takt der Speicherzellen (in MHz) × Bit pro Übertragung × Anzahl Taktflanken) /8 Bit = Speichertransferrate in Byte/s.

DDR3-1600 = 12,8 GB/s

Zu finden auf Wikipedia

Weltenspinner 22/09/2008 15:40
Ausblenden
-0+

Theoretisch hat mein RAM 6,4GB/s, real sind es aber nur 4,3GB/s lesen und 2GB/s schreiben.

Haben die Latenzen da nichts zu sagen?
Außerdem ist Schreiben nur ca. halb so schnell wie lesen.

Anonymer Nutzer 22/09/2008 16:19
Ausblenden
-0+

Öhm wird der Durchsatz nicht mit TaktxBusbreite berechnet?

Weltenspinner 22/09/2008 16:20
Ausblenden
-0+

Was anderes ist Kyp_Durons Rechnung doch nicht.

Anonymer Nutzer 22/09/2008 16:28
Ausblenden
-0+

Wie soll den die Wärme optimal zwischen Speicher HS und Zusatzkühler übertragen werden. Werden da Pads dazwischen geklemmt oder wie oder was ?

kadda67 22/09/2008 16:34
Ausblenden
-0+

Ramkühler sind das nutzloseste was es überhauot gibt.
Die Chips sind wo anders und der Kühler ist wo anders.
Man muss sich das so vorstellen, wie als ob man eine cpu von der Seite kühlt.

Aetius 22/09/2008 18:08
Ausblenden
-0+

Ball flach halten, Jungs....

Ich wundere mich sehr darüber, dass RAM-Bausteine jetzt mit aktiver Kühlung auf den Markt gebracht werden. Das bringt, so wie ich das sehe, nur Nachteile mit sich. Lärm, überflüssige Verschleißteile im Gehäuse, Platzprobleme, Störung des Airflow..... das kann doch nicht wirklich gut für die Performance sein.

DDR3-RAM ist ohnehin momentan aufgrund der hohen Preise ziemlich uninteressant für den Privatanwender; wieso bringt man dann noch solch eine hammermäßige Overclocker-Variante heraus, obwohl man, wenn man sich auf die Basics konzentrieren würde, sicherlich langsam in bezahlbare Bereiche vorstoßen könnte?

Aetius

feilsch_hering 22/09/2008 18:28
Ausblenden
-0+

Genau wie bei den meisten anderen mit Kühlblechen versehenen Modulen, haben die meisten Ram-chips noch nicht einmal Kontakt zu den Wärmeleitpads. Das ist leicht zu überprüfen wenn man mal von der Seite schaut und dann dort wo eigentlich der Kühler aufliegen sollte ein schöner Luftspalt sichtbar ist. Ganz besonders albern auch wenn wie im Fall von den Adata-Modulen dann auch noch eine durch das Desing bedingte Prägung des Kühlblechs den Abstand zwischen Kühlkörper und einigen Chips dann sogar auf fast 1-1,5mm vergrößert. Wenn die Chips keinen Kontakt zum Kühlblech haben, kann der hier aufgesetzte Aktive Kühler auch nichts ausrichten. Besser wäre da schon auf die eh nicht anliegenden Kühlbleche zu verzichten da diese durch den Luftspalt sogar viel schlechter kühlen als wenn die Chips nackt wären.

Weltenspinner 22/09/2008 18:40
Ausblenden
-0+

dunnet schrieb :

@ Weltspinner: Der Durchsatz bestimmt sich aus den Timings und Taktraten! Dickes Minus! Wenn du sowas nicht weißt - selbst da hilft Onkel Google und Opa Wiki!





Doppel Minus! Du hast die Speicher-Bandbreite vergessen. ;p
Ich weiß schon, wie das geht, aber nicht, wie ich die Timings in den Datendurchsatz einrechne. Das könnten die Hersteller mir doch abnehmen, oder? Dann wüsste man auch, was DDR2 gegenüber DDR3, CL5 gegenüber CL4, oder 800 gegen 1066 bringt.

momo2k 22/09/2008 19:11
Ausblenden
-0+

Ich finde es toll, dass hier so heiß über die Berechnung des Datendurchsatzes gesprochen wird, aber meint ihr wirklich, dass man alle Spezifikationen eines RAM-Bausteins in einen theoretischen Maximalwert des Datendurchsatzes quetschen und das als alles aussagende Weltenformel benutzen kann?
Irgendwie habe ich da meine Zweifel...

Weltenspinner 22/09/2008 21:13
Ausblenden
-0+

Latenz ist gleich 2mal (Bei DDR1-4) Timing durch effektiven Takt.

Ein DDR2-800 Riegel mit CL5 hat also 2*5/800Mhz=0,0125s Latenz (12,5ns)
Ein DDR3-1333 Riegel mit CL9 hat 2*9/1600Mhz=0,01125s Latenz (11,25ns)

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Anzeige
Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Weitere Komponenten
Quantensprung: USB 3.0 in den Startlöchern

Quantensprung: USB 3.0 in den Startlöchern
Die überarbeitete USB-3.0-Schnittstelle ist fertig und steht in den Startlöchern, um die Anbindung von Peripherie- und Storage-Geräten zu beschleunigen. USB 3.0 wird jedoch nicht nur schneller, sondern bietet auch Stromspar-Modi für Mobilgeräte. Mehr

  • Storage-Alleskönner: 16-Port SAS-Controller
    Selbst einfache Server sind heute mit Dual oder Quad Core-Prozessoren und vielen Gigabytes RAM ausgerüstet. Allerdings hängt ein angemessenes Speicher-Subsystem weiterhin von einem leistungsstarken und flexiblen Host-Adapter mit RAID-Fähigkeiten ab. Mehr
Alle Weitere Komponenten Tests
Anzeige

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner