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AMD gibt Chip-Produktion in Dresden auf

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16:50 - 9. September 2008 von Thomas Kretschmann

Nun also doch: AMD trennt sich von seinen Chip-Werken. Gegenüber US-Medien hat CEO Dirk Meyer den Verkauf der AMD-Chipfabriken bestätigt.

AMD-CEO Dirk Meyer will AMD durch den Fab-Verkauf wieder auf Kurs bringen

Gemunkelt wurde um Ausgliederung der Chipproduktion bei AMD schon länger (siehe »Gerüchte um den Verkauf der Dresdner Fab 38«), nun wurde dies von AMD-Chef Dirk Meyer bestätigt. Gegenüber dem US-Wirtschaftsmagazin Fortune hat Meyer erklärt, bis Jahresende die eigenen Fabriken entweder komplett zu verkaufen oder sich die für die Produktion die Unterstützung eines weiteren Halbleiterspezialisten zu sichern. AMD wird somit zum Chipspezialisten ohne eigene Fabs.

»Für das CPU-Geschäft geben wir die firmeneigenen Fabs auf und lassen ohne eigene Produktionsstandorte fertigen. Langfristig befreit uns das von der Last, ständig große Geldsummen für diese gigantischen Farbriken aufzuwenden«, so Meyer. Wie der Fab-Verkauf genau abläuft, hängt von den potenziellen Kaufinteressenten ab. Denkbar wäre ein Komplettverkauf oder das Zusammengehen mit einem größeren Partner. Im letzteren Fall wäre sogar das Anmieten der »ehemals eigenen« Fab möglich. Unter Ungewissheit leiden nun freilich auch die rund 2800 Angestellten in Dresden und etwa 5000 Mitarbeiter von Zulieferern vor Ort.

Die AMD-Fabs in Dresden

Nach sieben Quartalen ohne Gewinn und unter stetem Konkurrenzdruck seitens Intel soll die Umstrukturierung endlich wieder Geld in die AMD-Kassen spülen. Seit der Übernahme von ATi im Oktober 2006 für 5,4 Milliarden US-Dollar ist AMD nicht mehr richtig auf die Beine gekommen (siehe hierzu »Wachse oder stirb: Übernimmt sich AMD mit Übernahme?«). Erst im August hat AMD seine Digital-TV-Sparte an Broadcom für 193 Millionen US-Dollar verkauft, auch die AMD-Handheld-Sparte steht zur Disposition. Ab nächstem Jahr wird sich AMD somit laut Meyer auf seine Stärke, nämlich die Chip-Entwicklung, konzentrieren. Trotzdem sieht Meyer das Unternehmen künftig nicht als klassischen Fabless Semiconductor, er spricht von einem »Pay-as-you-go-Modell«.

Mehr zu AMDs Finanzen bei Tom’s Hardware:

Quelle: Fortune CNN Money

Kommentare zum Beitrag
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Weltenspinner 09/09/2008 17:40
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-1+

Schon traurig, aber was muss, das muss. :/

Wobei ich das nicht ganz verstehe. Ich verkaufe meine Waschmaschine doch auch nicht bei Schulden und lasse dann in der Wäscherei waschen, bringt das erste Jahr was, danach hat man mehr kosten. Hätte das Teil eher zur besseren Auslastung an meine Nachbarn vermietet. ^^"

0xigen 09/09/2008 17:43
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BlaBlaBla 09/09/2008 17:48
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derGhostrider 09/09/2008 17:53
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-5+

Oxigen:
Ich befürchte, daß Du ein ernstzunehmendes Problem haben könntest, welches Du in Behandlung geben solltest...

Intel hatte selbst schon mindestens zweimal CPUs mit BUGs. Der DIV-Bug beim Pentium war Weltberühmt und sorgte bei Intel für sehr große Kosten und zog den Spott der Leute auf den Produzenten. Bei der Einführung der 45nm Quadcores gab es auch eine Verzögerung, da ein Bug aufgetaucht war, aber diese noch vor dem Release entdeckt und (vermutlich) behoben wurde.

Über soetwas muß berichtet werden, wobei es nur schön wäre, wenn mal genauer darauf eingegangen worden wäre, daß JEDE aktuelle CPU gleich reihenweise Fehler mitbringt. Diese sind meistens wohl bekannt und hinreichend dokumentiert. Einige User denken nur immer, daß CPUs fehlerfrei wären und überbewerten dann solch einen Bug. Das ist nicht primär der Fehler der Berichterstattung, sondern einfach das unwissen der Leser.

Man kann nicht einfach Berichte, also Nachrichten, schönen, nur da einem der Hersteller besonders gut gefällt. Das ist irrsinn.

Dein Hetzposting sollte gelöscht werden. Es ist unsachlich und unpassend.

samcook 09/09/2008 18:00
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-1+

Typisch BlaBlaBla....Wie ein kleines Kind was jetzt erst recht das Spielzeug wechselt. Hoffen wir das Dein Spielzeug nicht irgendwann auch für Dich unbezahlbar wird. Ich hoffe jedenfalls das AMD dadurch wieder in die schwarzen Zahlen kommt. Uch wenn es traurig ist ein Werk gegebenfalls zu verramschen...

BlaBlaBla 09/09/2008 18:13
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Copperhead 09/09/2008 18:14
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-2+

@ 0xigen:
Klingt irgendwie als wolltest du die Pressefreiheit einschränken, um - deiner Theorie zufolge - Arbeitsplätze zu schützen.
Meiner Meinung nach hinkt diese Theorie etwas. Und wenn ein Hersteller fehler macht muss er die Konsequenzen tragen, so ist das Leben.

hotpizza 09/09/2008 18:18
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-7+

Ich lach mich grad über eure Kommentare schlapp :lol:

avaka 09/09/2008 18:21
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-1+

Wenn eine Firma/Konzern anfängt die Substanz zu verkaufen, dann begibt sie sich in Abhängigkeit von Anderen und wenn das auch noch die eigenen Chipschmieden sind, in denen letztenendes ja die Entwicklung zu Geld gemacht wird dann sehe ich echt schwarz für AMD. Gesundschrumpfen ja aber doch nicht durch Immobilien die lebenswichtig sind, denn ansonsten existiert AMD irgendwann nur noch auf dem Papier und einer Handvoll Entwickler. So wie die ATI Übernahme stelle ich mir das den vor. AMD steht noch drauf aber in letzter Konsequenz gehörts irgenwann Intel und wird von TMSC produziert. Wenn ich Intel wäre könnte ich mir das Grinsen wirklich nicht verkneifen und schonmal die Finanzen zum Kauf checken, denn durch Verkäufe wie diesen wird schließlich auch die Firma weniger wert und den ganzen Ballast wie Fabriken muss man dann direkt schon nicht mit kaufen oder Personalmanager teuer bezahlen damit die die Belegschaft mal "optimieren".

klopod 09/09/2008 18:28
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--3+

Ach so ein kack -.- war bisher eig. der einzige grund für mich amd zukaufen das man die unternehmen in deutschland etwas unterstützt und nun verkaufen sie die fabriken o.O ich hoffe das AMD wieder auf die beine kommt und die fabriken nicht verkauft... echt schade das es im moment nicht so gut mit amd steht -.-

BazookaJoe 09/09/2008 18:33
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-1+

wirklich traurig...aber AMD gehts ja momentan eh nicht so gut...und sie werden ja nicht mit aller gewalt einen standort aufrecht erhalten der sich nicht rentiert...da gab es schon "schlimmere" standortverlagerungen von anderen firmen...hoffe sie haben irgendwann mal wieder bessere cpu´s...

turboingo 09/09/2008 18:41
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-0+

SAUERREI! Aber eine riesen Große Sauerrei. Mit Fördermitteln in Höhe von mehreren Milliarden Euro hat Deutschland die AMD Fabs in Dresden subventioniert und jetzt verkauft AMD unser Steuergeld um sich damit selbst zu retten? Zu retten weil sie sich am Kauf von ATI verschluckt haben? Nein, dann bitte schön ATI verkaufen und nicht aus unserem Steugergeldgeschenk Gewinn machen.

Das ist zumindest meine Meinung!

Asmodis 09/09/2008 19:02
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-1+

Muss TurboIngo schon recht geben. Allerdings ist der Schritt von AMD schon verständlich wenn man die wirtschaftliche Lage bedenkt. Wenn man das mal mit Nokia vergleicht.

Anonymer Nutzer 09/09/2008 19:19
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-0+

Da hast du Recht @ TurboIngo. Wie kann es sein, dass ein Unternehmen seine Werke verkauft, welche er sich subventionieren lassen hat.
Da sollte das Land hinterher sein und sich seine Fördergelder wiederholen.

Was die Arbeitsplätze anbelangt, so kann ich den Frust der dort Beschäftigten verstehen und auch dennen der "solidarischen" AMD-Produktkäufer. (auch wenn ich persönlich damals nicht aus solidarität, sondern auf Grund von Preis-/Leistungsvergleichen zu AMD gewechselt habe)

Probleme im qualitativen und absatz Bereich werden leider immer auf den Rücken der Beschäftigten ausgetragen...was mit unter zu Kündigungen führt.

@ Oxigen
Gib nich den Informationsquellen oder den Veröffentlichern die Schuld, sondern den qualitativ minderen (auch wenn günstigeren) Produkten welche ja nunmal von AMD konzipiert und veröffentlicht wurden.

Carsten 9punkt13 09/09/2008 19:24
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-0+

na toll ist das nicht... aber wenns hilft dann is das ok.

PlanB .... amd baut gute cpus un wenn intel mediamarkt un saturn etc nicht geschmiert hätte dann würde amd jetz auch besser dastehen.. ich würde intel für diese aktion in den letzten 10jahren mindestens 50% ihres umsatz in deutschland abziehen!
Ich weiß das dir im mediamarkt oder saturn gesagt wird das amd scheiße is aber glaub den vollpfosten da doch nicht!

Toll find ich das auch nicht! aber solange die wieder hoch kommen is das sehr gut... vilt ziehen die sich mit dem gpu sektor auch wieder aus der scheiße atm bauen die ja super gpu´s

dochurt 09/09/2008 19:24
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FreamX 09/09/2008 20:06
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-2+

Mal so als Tip für alle die dieses Thema eventuell nicht richtig verfolgt haben. Es heißt noch lange nicht das das Werk (oder andere) in Dresden dicht macht es heißt nur das AMD nicht mehr Hauptbesitzer der Werke ist sondern nur mit Aufträgen diese beliefert um kosten zu sparen und um wieder aus ihrem Tief zu kommen.
In das Werk in Dresden wurde bis November 2007 6 Mrd. investiert außerdem wurden vor kurzem erst von 200mm auf 300mm Wafer umgerüstet.
Also bleibt entspannt und unterstützt AMD und meckert nicht nur rum.

ex_b 09/09/2008 20:55
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--1+

Das Problm der FAB in DD ist das sie allein mit AMD Produkten nicht gut ausgelastet ist und so die Produktion teurer wird. Der Verkauf kann auch gut für die FAB sein wenn man dadurch zusätzliche Kunden bekommt und die FAB auslasten kann. Inwiefern der Inwestor oder neue Besitzer dann gedenkt die Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiter vor Ort zu "verändern", oder auch nicht, muss man abwarten.

Anonymer Nutzer 09/09/2008 21:15
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-0+

Naja schade ist es definitiv, aber abzusehen auf kurz oder lang wenn man ehrlich ist schon. Allerdings halte iche s auch eher für eine Kurzschlussreaktion von AMD, mit den Kauf von ATI haben sie sich definitiv verschluckt das war wohl leider eine nummer zu Groß. Wenn man sich anguckt seitdem Sie ATI gekauft haben im Grunde weder die Prozessoren noch die Grafikkarten wieder ganz oben Mitspielen können leider, obwohl ich sagen muss das ich auch weiter auf AMD(ATI) Grafikchipsätzen setzten werde weil die Bildqualität weiter um mlängen besser ist als die von Nvidea. Aber ob es nun zum Vorteil wird für AMD die Fabriken zu verkaufen bleibt abzuwarten ich denke es wird eher ein Schnitt ins eigene Fleisch :/

Lord Nelson 09/09/2008 21:15
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-1+

Der Aussage, dass AMD "qualitativ mindere Produkte" baut, muss ich heftig widersprechen. Heißt es, nur weil die teuersten angebotenen CPUs nur knapp 200 Euro kosten, soll AMDs Produktpalette schlecht sein? Kann man nur dann gute Prozessoren bauen, wenn man einzelne Teile für 1200 Euro vertickt, so wie intel? Mein Athlon X2 4850 ist ein Hammer, und das für unter 70 Euro. Fast alle Bewertungen von Phenom-Käufern waren positiv. Von Qualitätsmangel kann ich da absolut nichts erkennen.
Um so erstaunlicher, dass AMD solche finanziellen Probleme hat...

Weltenspinner 09/09/2008 21:23
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-0+

Erstmal: Geschlossen wird hier nichts. Dazu ist die FAB zu modern und teuer. Es wird produziert. Wie ist nur die Frage. Schön wäre würde AMD weiter da fertigen lassen und die Fabrik auch für andere Interessenten Chips herstellt. Dann verstehe ich aber nicht, warum AMD nicht gleich die offenen Kapazitäten weitervermietet. VIA, oder noch kleinere Unternehmen hätten sicherlich Interesse.

borizb 09/09/2008 21:36
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-0+

Warscheinlich die einzig richtige Entscheidung aus finanzieller Sicht. Das Arbeitsplätze wegfallen, ist sehr ungünstig. Wobei es gut sein kann, dass ein Teil übernommen wird. Warum Leute entlassen die genau das Know How und wohl auf langjähriges Teamwork draufhaben? Wer gut ist in dem was er tut und sich Mühe gibt, findet einen Job. Man kann es als Verlust werten oder als neue Chance. Wer weiß, vielleicht will ja TSMC einen Fuß nach Europa bekommen. Viele Firmen sind nach wie vor stark auf Expansionskurs, also muss man sich um einen potenziellen Abnehmer eher nachrangig Sorgen machen.

Groening 09/09/2008 22:14
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--1+

es hieß immer die Fabrik in Dresden sei mit der einzige Standort, der in trockenen Tüchern läge und der für den Konzern gescheit was abwerfen würde...
Nicht umsonst wurden dort keine Stellen abgebaut wie im Rest der Welt und man hat halt nur einige Verträge auslaufen lassen. Was ist denn das jetzt für ne Aktion??

sollten sie die Fab verkaufen gibts von mir jedenfalls auch kein Geld mehr und der Staat soll mal lecker zurückfordern!! (noch heissts ja

Zitat :ODER sich die für die Produktion die Unterstützung eines weiteren Halbleiterspezialisten zu sichern
)

Die können sich ihren Kram (egal ob AMD oder ATI) dann sonst wo hin stecken und landen auf der gleichen schwarzen Liste wie Nokia!!

@dochurt: warum sollte ich meinen AMD Rechner oder ein Nokia Handy (was ich zum Glück nicht besitze) verkaufen? - als wenn das die Sauläden kümmern würde??
es geht um einen Boykott zukünftiger Produkte! also keinen Phenom+790GX trotz Preis, geringem Verbrauch und ATIs lang ersehntem Sprung zur Veröffentlichung von Chipsatzspezifikationen für offene Linux Treiber...

Ich denke es gibt eine Menge Leute, die in Deutschland ähnlich wenn nicht genauso reagieren werden. Heisst auf dem deutschen Markt für AMD:
Neben den High-End- (=Intel-) Fanboys, an die in naher Zukunft ohne Fab noch weniger ran zu kommen sein wird als mit, jetzt auch ein großer Teil an Käufern verloren geht, die aus Sympathie zu AMD gehalten haben, ihren oft besseren/mutigeren Ansatz bei Entwicklungen belohnen wollten (auch wenn nicht alles perfekt war) oder den Standort fördern wollten...
Was mich angeht, gehöre ich allen drei Kategorien an aber die Aktion überwiegt alles!
Und egal wie der Prozess ausgeht, ich glaube nicht, dass Mediamarkt oder Saturn in Kürze umsatteln werden, warum auch - Intel verkloppt sich doch wie geschnitten Brot
Bezeichnet mich als zynisch aber jetzt würde ich mich fast freuen, wenn der Prozess gegen Intel für AMD in die Hose geht

mesa69yin 09/09/2008 22:29
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--1+

europa ist einfach zu teuer zum produzieren... glücklich sind wir... nix macht mehr dreck wie die chip herstellung!!!

KatSeiko 09/09/2008 22:30
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-0+

Tja... Wer ist Schuld daran? THG hat einen guten Teil dazu beigetragen.
Der TLB-Bug, der keinerlei Auswirkung auf den PC hat, wird breitgetreten bis zum Gehtnichtmehr.
Aber die Tatsache, dass Intel-Prozessoren Fehler haben, die Hackern helfen, in deinen PC einzubrechen - mit ein paar einfachen JavaScript-Befehlen, die bei einer AMD-CPU keine Auswirkungen hätte - werden nicht mit einer Silbe erwähnt...

Anonymer Nutzer 09/09/2008 22:41
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-1+

wenn im Golf ein Airbag nicht aufgeht ... dann darf nicht darüber berichtet werden ... weil die meisten Kunden den Airbag ja eh nie entdecken? aha. alles klar.

phobos 10/09/2008 05:32
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-1+

Copperhead :
@ 0xigen:Klingt irgendwie als wolltest du die Pressefreiheit einschränken, um - deiner Theorie zufolge - Arbeitsplätze zu schützen. Meiner Meinung nach hinkt diese Theorie etwas. Und wenn ein Hersteller fehler macht muss er die Konsequenzen tragen, so ist das Leben.


Pressefreiheit? lach mich tot
heisst es nicht sowas wie Glauben zu vermitteln die gelaubt werden soll?
Median können viel bewirken, wenn du immer hörst wie schlecht sch... etwas ist glaubst du es irgendwann. Negative berichte brennen sich ein und halten sich im hinterkopf. Die sich noch an 3dfx erinnern können werden noch wissen mit welch gestampfe man versuchte 3dfx nachteile hervorzuheben. War in den letzten Jahren bei AMD auch nicht viel anders.

AMD war schon mal auf der Kippe, das war so richig 1 minute vor 12. Schade dass ein EU werk wegfällt aber ich glaub sie hatten lang darauf gesetzt das nicht zu tun. aber dies ist noch ein Untergang. IBM wird in zukunft auch sicherlich ein starker Partner werden. Mal schaun.

zur not gibts noch Via Chips :)

Mehr sag ich nicht dazu =)

Anonymer Nutzer 10/09/2008 07:17
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-0+

also diese subventionsrückforderungen sind doch an den haaren herbei gezogen - im fall amd haben die sich doch in mehrfacher hinsicht für den staat rentiert - und die fabriken werden ja auch nicht dicht gemacht (erstmal), sondern nur verkauft ...
allerdings halte ich es wenig wahrscheinlich das die asiatischen auftragsfertiger langfristig in europa investieren wollen - warum sollten sie ?
zuhause bekommen sie hunderte millionen subventionen genauso wie das jetzt auch die usa versuchen wollen - aber bei uns legt sich ja die eu zunehmend quer, diese quasi erfolgs-story in dresden war doch nur möglich, weil ossi-land strukturschwaches gebiet war und damals auch noch höhere subventionen genehmigt wurden ...
ich kenne jedenfalls keine große chip-fabrik in westeuropa - abgesehen von silicon-irland, die ja auch kräftig subventionieren durften...

aber das grundproblem jetzt war doch, dass die kartellbehörden weltweit sich nicht von ihrer beamten-lethargie befreien konnten und bei den großen elektronik-märkten eingeschritten sind - das hätte vor 5 jahren amd ein viel gößeres finanzielles polster verschafft - damals war amd ja teilweise sogar führend, aber für die masse der z.b. mediamarkt/saturn-käufer hätte es ja schon gereicht, dass amd-produkte normal in den regalen stehen würden, dadurch wären die amd's schon gekauft wurden und der marktanteil hätte damals und auch jetztganz anders ausgesehen, aber weder in europa noch in den usa noch in asien hat man es für nötig erachtet schnell etwas zu unternehmen - naja was soll man sagen... es lebe der wettbewerb!

seeigel 10/09/2008 08:03
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-0+

Willkommen auf Bildniveau.

Zitat :AMD gibt Chip-Produktion in Dresden auf
und etwas weiter
Zitat :die eigenen Fabriken entweder komplett zu verkaufen oder sich die für die Produktion die Unterstützung eines weiteren Halbleiterspezialisten zu sichern
das ist dann ein Partner , ob Junior oder Senior entscheiden dann allein die %te. Womit sich dann dieser Satz bereits als falsch herausstellen würde
Zitat :AMD wird somit zum Chipspezialisten ohne eigene Fabs.

Das was THG hier macht hat nichts mehr mit Journalismus zu tun sondern nur noch mit Marktschreiern und läuft auf Rufmord hinaus. Ich hatte auch den Artikel zuerst nur überflogen aber nachdem ich es im Heise nachgelesen habe den Unterschied bemerkt.
So wie ihr das macht macht man Filmen kaputt.
Das ist das gleiche dumme Geschwätz wie der Deutsche Bank Chefdepp mit Kirch hatte und kurz darauf war seine Fa kaputt.
Für diesen Artikel sollte AMD/ATI euch 1 Jahr lang keine Produkte zum Testen zukommen lassen.

Anonymer Nutzer 10/09/2008 09:06
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-0+

hörte sich bei heise ganz anders an???

Anonymer Nutzer 10/09/2008 09:54
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was heisst hier Fabs? Schreiben die Reporter hier schon in Kindersprache?


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