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Welche erhöhten Stromkosten kommen auf einen zu, wenn sich das Cool`n`Quiet-Feature nicht aktivieren lässt? Wir gehen in unserer Rechnung davon aus, dass sich der Computer zirka 6 Stunden am Tag im Leerlauf befindet und errechnen die zusätzlichen Stromkosten für das ganze Jahr. Wir rechnen mit 19 Cent pro Kilowattstunde.

Bei dem BE-Prozessor mit der geringsten Stromaufnahme von allen getesteten Modellen, erhöht sich die Stromrechnung um 1,90 Euro im Jahr, wenn das Cool’n‘Quiet-Feature nicht eingeschaltet ist. Mit zirka 10 Euro mehr im Jahr muss ein FX-62 Besitzer rechnen.
Der Phenom-Prozessor hat im Cool‘n‘Quiet-Modus den doppelten Strombedarf gegenüber allen anderen CPUs, wobei es nur einen geringen Unterschied in den Kosten durch die fehlende Funktion ausmacht. Mit zusätzlichen 4,05 Euro belastet der Phenom ohne Cool’n‘Quiet die Stromrechnung im Jahr.
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Mmmh schade das der 6000+EE nicht dabei ist
mir fehlt der BE 2400,
dieser soll mit Stepping G2 laufen im Gegensatz zum BE 2300 oder BE 3250 mit G1.
Aber ansonsten eine schöne Übersicht
Erstmal Danke für diese Übersicht. Finde ich nicht schlecht.
Ich wurde sogar auf den X2 4850e aufmerksam, diese Prozessoren sind komplett an mir vorbei gerauscht.
Ich hatte mit gestern bei Alternate-B2B eine mATX-System zusammengestellt, so quasi als Nebenbeisystem. Mit einem Athlon, einem 780G Board und ASUS-Komponenten, 2GB RAM, 200er Platte und bin auf magere 320 Euro brutto gekommen (mit Tastatur und Maus, ohne TFT).
Zusammen mit dem 4850e wäre System ja fast schon perfekt. Ein idealer Begleiter für Kodierungsjobs, TV-Aufnahmen, Browsing usw. usw.
Wie kann es eigentlich sein, dass manche CPUs mit DEaktiviertem CnQ weniger verbrauchen als mit AKtiviertem?
Besonderes Beispiel der BE2300:
mit aktiviertem Cool 'n Quiet kommt er auf 9,88 Watt idle und mit deaktiviertem nur noch auf 2,8 Watt?! Wie passt das denn?
@hoFFy: Du hast die Grafik falsch gelesen. Diese 2.8 Watt sind die Leistung, die mehr verbraucht wird, wenn CnQ ausgeschaltet ist. Du musst also zu den 9.88 Watt noch die 2.8 Watt dazurechnen. Zumindest habe ich das so verstanden und macht doch irgendwie auch Sinn oder?
Finde es auch schade, dass der BE-2400 nicht dabei ist, da ich mir den letzte Woche zugetan habe.
@hoFFy
Es geht um die verlorene Energie, wenn Cool 'n Quiet nicht Funktioniert. Alles korrekt.
Die neueren Semprons in 65nm (Sparta) fehlen leider auch. Ich denke, die dürften auch recht gut dastehen, zumindest der in meiner Surfkiste verbaute LE-1150 erwärmt selbst bei Vollast den Kühlkörper nicht nennenswert, bei 800MHz und 0,9V garnich.
Aber vielleicht wirds ja nochmal eine Neuauflage dieses Tests geben, bei dem die hier noch fehlenden Modelle nachgestestet werden. Wär praktisch, mir fehlt das Messequipment, um das mal selber auszumessen.
Diesmal wieder ein etwas besserer Artikel.
Schade, dass der Phenom im Leerlauf so verschwenderisch ist... es könnten doch in dieser Situation 3 Kerne komplett abgeschalten werden!
das der phenom doppelt so viel verbraucht ist irgendwie auch logisch da er doppelt so viel kerne hat, noch dazu ein natives design. dem gegenüber steht aber der verbraucht der x2 gegen die a64, die verbrauchen auch nicht das doppelte. also ist das irgendwie komisch...
@Heinnimo
Bei Intel benötigt der Quad-Core nicht mehr Energie im Idle als der Dual-Core.
Kann mir einer mal erklären warum hersteller immer fettere Netzteile herausbringen , wenn man nur maximal 200watt braucht. Mal abgesehen von SLI oder anderem schnickschnack, oder habe ich da etwas komplett falsch verstanden?
nein, das siehst Du vollkommen korrekt. Aber ein Netzteil, welches 250W liefert, leistet die nicht nur auf der 12V-Schiene sondern teilt ne bestimmte Menge davon auch auf die 3.3V und 5V auf. Letztere war besonders früher stärker in Benutzung, ist heutzutage beinahe vernachlässigbar. Was im Umkehrschluß aber auch heisst, das ein altes 400W-Netzteil u.U. zu wenig Leistung für ein System bringt, bei dem ein modernes 300W-Netzteil langt. Zudem kommt da ja noch die Verlustleistung rein, bei einem Wirkungsgrad von 70% (bei den alten Dingern nicht unüblich) bleiben Dir von den 300W ja nur 210 effektiv zum Arbeiten.
Ich gebe Dir aber Recht das 1000W-Netzteile ausser in Servern nix zu suchen haben, der Leistungsgewinn den man durch Triple- und Quad SLI/Crossfire erzielt steht in keinem Verhältnis zum Aufwand.
Ich hätte gerne den LE-1640 im Test gesehen. Damit möchte ich meinen neuen Rechner ausstatten.
Messergebnisse für den BE-2400 hätten mich auch interessiert.
Hätte auch mal gerne gewusst, wie der BE2400 mit G2 Stepping in der Liste steht. Ich vermute ja mal, etwa wie der 4050e. Aber so bleibt es leider eine Vermutung.
Ansonsten schöne Liste.
Mir fehlt ein Digramm mit dem Bezug Leistung zu Verbrauch. So das man die Effizienz besser einschätzen kann. Denn wenn man z.B. statt zwei CPUs besser eine neben kann die nur 50% mehr Energie benötigt als eine bisherige CPU spart man auch deutlich Strom. Dies wäre dann entscheidend bei 24h Laufzeit/24h Last. Bzw. Wenn die Lastzeit dadurch abfallen würde, da die Arbeit unter Volllast deutlich schneller erledigt würde.
ich finde, wie einige mitleser auch, das die einstufung zu kurz gedacht ist, effektivität heißt ja schließlich leistung/einsatz also hier am ende rechenleistung/euro, und ein sempron braucht sicher länger für eine standardaufgabe als ein phenom. ich denke mal der nutzer mit dem phenom kann nach 4 stunden arbeit nach hause gehen während der am sempron noch überstunden machen muß. das war jetzt polemisch aber es geht ja um die richtung.
und wir hatten ja nüscht!
Super Vergleich. Ich habe selbst einen Athlon 5600+ auf einem Gigabyte GA-MA69G-S3H und wollte anmerken, das er ohne C&Q auf nur 1,360 Volt läuft und nicht wie hier angegeben auf 1,408. Somit behaupte ich sogar, das er die versprochenen 89W TDP korrekt einhält.
@Gelbsucht
Die Core-Spannung ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Dann hast du eine gute CPU erwischt. ;-)
Mir bleibt nur anzumerken, dass man mit der manuellen Konfiguration (CrystalCPUID) der VCore den Verbrauch nochmals gegenüber normalen C&Q senken kann. C&Q setzt nur auf einen Wert herunter, den alle AMD-CPUs erreichen können/müssen. Manuell eingestellt kann man nochmals sehr viel rausholen. Gerade beim "BE" wie auch beim alten "EE SSF". Die Gefahr, den Prozessor zu zerstören ist nahe Null, da nach einem Freeze wieder ein höherer Wert getestet werden kann.
Wünschenswert wäre auch ein Vergleich zwischen Betriebssystemen, da Linux (speziell Suse) dazu neigt, Fehler zu verursachen beim runtertakten. Hier empfiehlt es sich meistens, das C&Q auszuschalten, was dann auch zu einem Mehrverbrauch führt gegenüber Windows.
Schöner Bericht.
Aber mich hätte auch eine Grafik interressiert in der die Rechenleistung mit einbezogen wird. Also die wirkliche Effizienz...