NVIDIA/PNY Quadro FX 3000: Flagschiff

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19:00 - 08/09/2003 von Uwe Scheffel


Das neue Workstation-Flagschiff von NVIDIA heißt Quadro FX 3000 und ist mit 256MB Videospeicher ausgestattet. Was viele nicht wissen: dieses Modell ist in zwei Versionen erhältlich. Die Unterschiede beschränken sich jedoch nur auf die Ausstattung, wie Sie gleich erfahren werden. Im Vergleich zur älteren FX2000 fällt die deutlich abgesenkte Geräuschkulisse positiv auf.

Herzstück der FX 3000 ist der NV35GL-Grafikchip. Dieser ist ein direktes Derivat des NV35, der bereits seit längerem auf der Spielekarte GeForce FX 5900 Ultra verbaut wird. Getaktet wird der GeForce FX 5900 Ultra übrigens mit 450 MHz im 3D-Modus, die FX 3000 ist 50 MHz langsamer. Doch Vorsicht: Der Zusammenhang zwischen Taktrate und Performance lässt sich im Gebiet der Workstation-Applikationen nicht eindeutig herstellen. Die Quadro FX 3000 schlägt seine sieben Gegner in nahezu allen Benchmark-Disziplinen.

NVIDIA gibt eine maximale Speicherbandbreite von 27.2GB/Sek. an. Ausgehend von einer Speicher-Busbreite von 256Bit errechnet sich daraus ein Speichertakt von 425MHz beziehungsweise von "850MHz DDR". Insgesamt hat NVIDIA 12 Shader-Pipelines (FX2000/1000 besitzt 8) auf dem 130-Millionen-Transitor-Chip untergebracht. Unter der Haube berechnen diese bis zu 100 Millionen Dreiecke/sek. sowie 3.2 Milliarden Texels/sec.

In Sachen Auflösung will NVIDIA Rekorde brechen. So erreichte man auf den Luxusmonitoren IBM T221 und Viewsonic VP2209b satte 3840x2400 Pixel. Wem es interessiert: diese Auflösung trägt das unaussprechliche Standardkürzel QUXGA-W.


Links sieht man die Buchse für eine Stereobrille. An den zwei DVI-I-Anschlüssen lassen sich analoge Monitore (per mitgelieferten Adapter) oder digitale Flachbildschirme anschließen. Selbst eine Mischkonfiguration ist möglich. Der TDMS-Chip gehört zur besseren Sorte. Er schafft bereits den Dual-Link-Modus (d.h. 2 Kanäle gleichzeitig).

Der Strombedarf der Karte kann nicht mehr über den AGP-Bus gedeckt werden. Deshalb benötigt NVIDIA den zusätzlichen Power-Connector.

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