Acer bringt Notebooks mit Touch-Bedienung und 3D-Display
Nächste NewsAcer will wissen, ob Kunden sich mit 3D-Bildschirmen in Notebooks anfreunden können. Auch ein Test: Wird der erhobene Finger die neue Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Noch was: Android für Netbooks.
Acer lotet den Bedarf der Kunden neu aus. Auf der jüngsten Pressekonferenz waren jedenfalls Notebooks mit 3D-Display das Highlight unter den Produkten. Als erster Vertreter dieser Gattung ist das Acer Aspire 5738DG mit einem Polarisationsfilter auf dem 15,6 Zoll großen HD-Display (1366 x 768) ausgestattet. Zusammen mit der zum Lieferumfang gehörenden Brille wird so eine räumliche Darstellung erzielt. Der Vorteil dieser Methode gegenüber der Shutter-Technik ist, dass man nicht an einen Grafikkartenhersteller oder ein spezielles Modell gebunden sei - meint zumindest Acer.
Bei der Präsentation wurden drei Szenarien genannt. Natives 3D-Material, egal ob Bild oder Foto, sei dabei natürlich die naheliegendste Variante. Doch auch bestehendes Filmmaterial lasse sich in Echtzeit mit der Software »TriDef 3D Experience« in 3D umrechnen und flüssig wiedergeben. Eine entsprechende Demo lief auf den ausgestellten Notebooks und überzeugte durchaus - auch wenn der Blickwinkel enger als gewohnt war. Besonders reizvoll für Gamer dürfte aber das letzte Szenario sein, denn TriDef 3D soll auch bestehende DX9- und DX10-Spiele 3D-fähig machen. Ob dies spezieller Anpassung bedarf oder universell für alle Spiele nutzbar ist, wurde nicht ganz klar.
Als CPU kommt beim Aspire 5738DG Intels Core 2 Duo T6600 mit 2,2 GHz zum Einsatz, während sich eine Mobility Radeon 4570 um die Grafikaufgaben kümmert. Die weitere Ausstattung fällt wie von Acer gewohnt recht umfangreich aus und umfasst unter anderem DVD-Multi-Laufwerk, Gigabit Ethernet, A/B/G/N-WLAN, HDMI, Bluetooth, Webcam und Multi-Touch-Pad. Der Listenpreis beginnt bei 799 Euro.
Die Touch-Funktionalität steht beim Schwestermodell Aspire 5738PG im Vordergrund, denn anstelle des 3D-Displays setzt es ein berührungsempfindliches Panel ein. Es nutzt die Multi-Touch-Komponente von Windows 7 um Fingereingaben zu interpretieren und die Befehle (Scrollen, Zoomen, Blättern usw.) umzusetzen. Die weiteren technischen Daten entsprechen wie auch der Listenpreis von 799 Euro dem Aspire 5738DG. Beide sind ab November im Handel erhältlich.
Ebenfalls mit Touch-Screen ausgestattet ist das Tablet-Notebook Aspire 1820PT Timeline. Wie bei Tablet-PCs üblich, lässt sich das Display nicht nur neigen sondern auch drehen. Die Bedienung erfolgt neben der klassischen Kombination aus Tastatur und Trackpad entweder über den mitgelieferten Stift oder eben per Multi-Touch-Gesten. Auf die versteht sich auch das Touchpad. Das 11,6-Zoll-Display im 16:9-Format zeigt ebenfalls die kleine HD-Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten und wird vom integrierten Grafikchip des Intel-GS45-Chipsatzes angesteuert. Mit weiteren technischen Daten hielt sich Acer zurück, deutete aber an, dass Core-2-Duo-CPUs und DDR3-RAM eingesetzt werden würden. Das es sich um ein Mitglied der Timeline-Familie handelt, ist die angegebene Laufzeit von 8 Stunden quasi Ehrensache. Im Handel soll das 1820PT erst im Dezember erscheinen und zwischen 600 und 800 Euro kosten.
Das Aspire One D250 ist zwar nicht neu, bringt aber in Zukunft und gegen einen kleinen Aufpreis ein neues Feature mit: Googles Android soll als alternatives Betriebssystem parallel zu Windows auf der Festplatte vorinstalliert sein. Damit stehe dem Nutzer ein schlankes und schnelles Betriebssytem zur Verfügung, dass in nur 12 Sekunden booten solle und primär für Webaufgaben wie Browsen, Chats und Email gedacht ist. Für alles andere sieht Acer nach wie vor Windows als das Betriebssystem der Wahl an. Allerdings wird die ab November 2009 ausgelieferte Version Windows 7 Starter mitbringen, das das altgediente Windows XP ablöst. Abgesehen davon unterscheidet soll es bei der Ausstattung keine Änderungen geben. Preislich soll die Dual-Boot-Variante bei etwa 350 Euro liegen.
Quelle: Tom's Hardware DE
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irgendwas fehlt da
mal was neues, ein EGO(OS)-Shooter..
bereits bestehendes Filmmaterial lässt sich mit der Software in 3D umrechnen - is klar ne