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Hardware
Im Innern des Aspire One steckt eine Atom N270 CPU. Sie läuft mit 1,6 GHz, beherrscht Hyper Threading und ist mit Intels 945 GSE Chipsatz gepaart. Dessen integrierte GMA950 Grafikeinheit ist auch für die Bildausgabe zuständig.
Beim Arbeitsspeicher hat sich Acer zurückgehalten und nur 512 MB eingebaut. Die Festplatte, eine SSD, ist mit 8GB ebenfalls nicht riesig ausgefallen. Da die Bedienoberfläche keine Möglichkeit vorsieht, Programme nachzuinstallieren und das eingesetzte Linpus Linux offenbar keine RPMs kennt, ist das kein größeres Manko. Für die eigenen Dateien reicht der Platz. Außerdem bedenke man: Die ersten EeePCs mussten mit nur der Hälfte auskommen.
Die weitere Ausstattung braucht sich hinter der größerer Geräte nicht zu verstecken. Drei USB Ports, WLAN, Ethernet, Card-Reader, VGA Ausgang und natürlich Audio-Buchsen hat Acer am Gerät untergebracht. Selbst eine Webcam findet sich im Displayrahmen. Zusätzlich gibt es noch einen zweiten SD-Card reader, der als einfache Speichererweiterung dient. Schiebt man hier eine Karte ein, wird sie automatisch gemountet und dynamisch dem verfügbaren Speicherplatz hinzugefügt. Das Praktische daran: Der Multi-Card Reader auf der anderen Seite bleibt dabei frei.
Tastatur und Trackpad
Die Tastatur nutzt kleine Tasten die 1,5 x 1,5 cm messen. Einige Zeichen bekommen sogar nur halb so viel Platz. Die STRG-Taste liegt links außen. Die Windows-Taste ersetzt beim Aspire One eine Home-Taste, die einen direkt zum Auswahlmenü zurückbringt. Ansonsten folgt das Aspire One dem Standardlayout.
Beim Schreiben vermittelt das Keyboard ein billiges Gefühl. Die Tasten haben keinen großen Widerstand, so dass man beim Tippen oft hart am Tastaturbett anschlägt - auf Dauer stockt das in den Fingern. Außerdem biegt sich die Tastatur durch. Hinzu kommt, dass sich die Tasten klapprig anfühlen, obwohl sie eigentlich fest sitzen.
Das Trackpad ist auch klein geraten, was bei der Gerätegröße nicht wundert. Es funktioniert tadellos und bietet auch eine vertikale Scrollfunktion. Um das Trackpad ein wenig größer ausfallen lassen zu können, hat Acer die beiden schmalen Tasten an seinen Seiten platziert. Dort erreicht man sie gut mit den Daumen, wenn man die Hände in 10-Finger-Schreibposition hält. Das ist eine clevere, wenngleich gewöhnungsbedürftige Lösung. Ein Klick erfordert viel Druck, was bei den kleinen Tasten anstrengt.
Display
Das kleine 8,9" Display bietet 1.024 x 600 Pixel und ist leider verspiegelt. Der breite, glänzende schwarze Rahmen lenkt ebenfalls ab. In Innenräumen lenkt das bestenfalls nur ab, lässt sich aber ausblenden. Scheint die Sonne jedoch direkt auf die Anzeige, ergeben sich störende und blendende Reflexe. Erstaunlicherweise lässt sich Text jedoch auch dann noch gut ablesen.
Das verdankt das Aspire One seinem hellen Display. An der hellsten Stelle leuchtet es mit 188 cd/m², an der dunkelsten sind es aber nur 131 cd/m². Durchschnittlich ergibt sich eine Leuchtdichte von 162 cd/m². Die zahlen deuten es schon an - die Helligkeit verteilt sich nicht sehr gleichmäßig über die Anzeige. Bei dem kleinen Bildschirm fällt das jedoch nicht auf. Der Schwarzwert liegt bei 1,03 cd/m², was dem kleinen Acer einen Kontrast von 157:1 beschert.
Die Farben wirken insgesamt angenehm. Beim Vergleich mit einem externen Monitor fiel allerdings auf, dass sie nicht wirklich getroffen werden. Rot tendiert eher Richtung orange, und alles wirkt ein wenig blasser. Die Blickwinkel sind für eine Person ausreichend groß, ab etwa 30° von der Seite fangen dunkle Töne allerdings schon an umzukippen. Von oben betrachtet bleichen Farben aus, von unten kippen sie ebenfalls schnell ins Schwarz.
Der Deckel öffnet ausreichend weit. Die Scharniere halten das Display zuverlässig in der gewünschten Position. Öffnet man den Deckel aber weiter als 90°, kippelt das Netbook, wenn man es auf den Oberschenkeln abstellt.
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Linux wär ja noch O.K. für so ein Gerät. Da könnte man sich noch dran gewöhnen. Aber keine eigenen Programme installieren? Das schreit gerade zu nach einem anderen Betriebssystem.
bei notebooksbilliger.de gibts das teil für 269,-
das gerät suchen, da steht dann 299,-
auf handeln sie uns runter klicken und 269,- eintippen. der handelsassistent nimmt den preis noch an, jo dann hat ca. 20% ersparnis
Bitte bleibt bei reinen Hardwaretests. Eure Aussagen zum verwendeten Linux sind übel. Selbstverständlich kann man mit 2 Handgriffen RPMs nachinstallieren, sofern man nicht gleich ein anderes (Linux)Betriebssystem einsetzen will.
-> http://www.aspireoneuser.com/
so ein Gerät MUSS mindestens für Internet und Multimedia fähig sein.
Wie sieht es aus mit DVDs abspielen (natürlich über externen DVD-Laufwerk)?
Ich warte noch bis die ersten Geräte mit UMTS unterstützung auf dem Markt kommen.
UMTS Unterstützung macht imho keinen Sinn, zu schnell ändern sich die Standards (Geschwindigkeiten und Technologien).
Ein USB HSDPA etc. Stick wäre meine Wahl zu dem Thema.
Was mich hier seit einiger Zeit stört, ist wie abwertend der begriff Platik verwendet wird. Das sind bitteschön verschiedene, teilweise hoch spezielle Kunststoffe. Die Hochglanzoptik beispielsweise wird dadurch erreicht, das eine Folie von einer Seite beschichtet wird (Lack, Chrom etc.) und dann in die Gussform kommt.
Ich bezweifele, dass man keine Programme installieren kann, muss ich sagen.
Ich will dem Autor keineswegs mangelnde Linux-kenntnisse vorwerfen, aber vorstellbar ist das für mich nicht.
Als Paketmanagement ist bei Distrowatch für Linpus RPM angegeben, was ja auch logisch ist, da es auf Fedora basiert.
http://distrowatch.com/table.php?distribution=linpus
Sollte es wirklich stimmen, wäre das ein schrecklicher Fehler seitens der Linpus-Entwickler, der imho dem Linux-Ruf stark schaden könnte.
Ich bezweifele, dass man keine Programme installieren kann, muss ich sagen.Ich will dem Autor keineswegs mangelnde Linux-kenntnisse vorwerfen, aber vorstellbar ist das für mich nicht. Als Paketmanagement ist bei Distrowatch für Linpus RPM angegeben, was ja auch logisch ist, da es auf Fedora basiert.
Wie erwähnt handelt es sich beim vorinstallierten Linux um die "Lite"
Variante von Linpus. Out of the Box lassen sich damit keine RPMs installieren. Das bemängeln übrigens nicht nur wir - andere Publikationen (*hust*c't*hust*) sehen das genau so.
Dass man auf anderem Wege Programme auf das Aspire One bekommt, ist - entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt - keine Frage. Aber "einfach so installieren" ist nicht drin.
@xenon: 30 ? von anfangs 300 sind 10% und nicht 20%!
kann mir mal einer erklären, welchen sinn ein "netbook" erfüllen soll?
man sieht ja in letzter zeit viele testberichte davon - aber mit solchen kleinen displays surfen macht doch keinen richtigen sinn oder?
Der Sinn ist doch ganz einfach. Sie sind günstig, leicht und erfüllen ihren Zweck. Niemand geht davon aus, stundenlang damit in höchster Auflösung damit im Internet zu surfen. Die Dinger steckt man einfach in die Tasche und alles was man notfalls braucht, ist halt dabei. Nicht mehr und nicht weniger.
Wenn der Artikel schon so spät erscheint (ich habe meinen Aspire One nun schon beinahe vier Wochen), hätte ich schon erwartet, dass er besser recherchiert ist:
Das Linpus Linux basiert auf Fedora 8 und unterstützt natürlich RPM. Man kann jedes Fedora 8 RPM ohne Probleme installieren. Ob einem der Aspire One taugt, muss sicher jeder selbst entscheiden. Für mich ist es um Klassen besser als das große Medion Teil.
UMTS Unterstützung macht imho keinen Sinn, zu schnell ändern sich die Standards (Geschwindigkeiten und Technologien).
Was ist das denn für ein Argument? Das ist so als ob man sich kein Internetanschluss holt, weil sich regelmäßig die Geschwindigkeiten erhöhen.
Ich werde auch noch auf die UMTS Version warten. HSDPA (sollte das unterstützt werden) ist ein moderner Standard, der selbst mit 1,8 Mbit/s schnell genug ist. Wenn da was neues kommt, heißt das ja nicht, dass es dann sofort kein UMTS mehr gibt. Und bis da was kommt, werde ich das Netbook warschienlich sowieso nicht mehr nutzen.
Ich brauche kein UMTS und kein GSM und kein HSDPA da ich z.B. PacketRadio verwende. Und da ist es mir lieber ich kann nach Bedarf umstecken und schleppe keine nutzlose und schnell veraltende Hardware mit mir rum.
Wieso stellen irgendwelche Leute immer noch den Sinn von Netbooks in Frage? Wenn Ihr der Meinung seid, daß ein 15,4" Notebook zum unschlagbar günstigen Preis so viel besser ist, bitte, es hält euch keiner ab, so ein Gerät zu kaufen.
Zum Acer: Na ja, macht zwar nen netten Eindruck, aber momentan kein Grund, meinen EEE in Rente zu schicken. Mit nem dicken Akku und externem USB-Laufwerk klappt es da auch ganz gut als mobiler DVD-Player.
Solche Sachen wie Hochglanzoberfläche und -display finde ich allerdings nicht so toll...
Der Autor liegt mit der Feststellung, daß RPM's Out of the Box nicht nutzbar sind völlig falsch! Sogar im mitgelieferten Handbuch wird erklärt, wie man seine Firefox Version auf den aktuellsten Stand bringt (mit rpm, siehe Handbuch S.58).
Ich fand die Tastatur beim Antesten gar nicht mal so schlecht und auf jeden Fall deutlich besser als die der aktuellen Eee-PCs von Asus. Mit dem Medion habe ich noch keine Erfahrung. Dass sich keine weiteren Programme installieren lassen empfinde ich allerdings als empfindlichen Nachteil!
bei quelle bekommt man den acer auch mit 1 gb ram 120 gb festplatte und mit windows xp für 399 euro.
Schön das überall die schwache 110 Version "getestet" wird...macht doch bitte mal einen Test vom 150L UND 150X...
Danke
Bezüglich der Nachinstallation von Software kann ich meinen vorrednern nur recht geben. Das Acer Aspire One und damit das mitgelieferte Linpus Linux unterstützt das RPM paket management!Man kann software auf verschiedene Art und Weise nachinstallieren:
1. über die Konsole: yum install paket
2. über das mitgelieferte grafische frontend: pirut
3. oder ganz einfach: auf die Hersteller Websseite der jeweiligen Software gehen und nach Fedora 8 EPM pakets suchen, auf den Link klicken und öffnen. Daraufhin wird der Installer geladen und das gewünsche paket wird installiert.
So oder so ähnlich konnte ich schon diewerse Software problemlos nachinstallieren wie zb VLC oder Amarok.
Desweitern ist meiner Meinung nach das Linpus genauso offen wie jede andere Distribution, natürlich wie üblich über die Konsole. Einziger unterschied ist, dass sich Entwickler und Designer user friendly GUI's ausgedacht haben und diese auf bestehende Programme adabtiert habe.
Darum kann ich nur sagen, dass mehr unter der Haube von Linpus steckt, als man auf den ersten Blick vermutet. Für mich eine gelungene Lösung!
Wegen Fettflecken usw. Entsprechende Schutzfolie von 3M kaufen zurechtschneiden und rückstandsfrei entfernbar aufkleben.