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Betriebssystem
Beim Acer Aspire One kommt eine Linux Variante namens Linpus zum Einsatz. Nach dem schnellen Systemstart, der nicht mal 20 Sekunden dauert, präsentiert sich dem Nutzer eine Auswahloberfläche, die in vier Bereiche geteilt ist: Verbinden, Arbeit, Spaß und Dateien. Eine weitere Schaltfläche führt zu den Einstellungen. So lässt sich das Aspire One intuitiv bedienen.
Um mehr Screenshots vom Aspire One zu sehen, einfach auf ein Bild klicken.

Der Nachteil ist, dass man es mit einem abgeschlossenen System zu tun hat. Eigene Software nachzuinstallieren ist nicht vorgesehen. Damit ist man auf die Anwendungen beschränkt, die Acer dem Aspire One mit auf den Weg gibt. Wer ein wenig Ahnung von Linux hat, wird über die Konsole einen Weg finden, Pakete zu installieren. Müssen diese aber noch kompiliert werden, stolpert man schon über die erste Hürde - es fehlen die passenden Werkzeuge. RPMs unterstützt das installierte Linpus Linux nicht.
Um den Windows-Umsteiger nicht gleich zu vergraulen, ist die Optik stark der von Windows XP nachempfunden. Fenster haben den Windows-typischen blauen Balken, und auch die drei Schaltflächen zum Minimieren, Maximieren/Verkleinern und Schließen finden sich oben rechts. Ist beispielsweise der Browser offen, würde man auf den ersten Blick nicht merken, dass man es mit einem Linux zu tun hat. Bei externen Festplatten sollte man übrigens auf FAT32 setzen, denn NTFS versteht Linpus offenbar nicht einmal lesend.
Produktivität
Der Arbeit am Aspire One steht nichts im Weg, denn es ist Open Office in der Version 2.3 installiert. Das Programm startet flott und bedient sich wie gewohnt. Ein Kalender und Adressbuch sind ebenfalls vorhanden.
Als Browser kommt Firefox 2.0.0.14 zum Einsatz. Ein IM-Client der sich schlicht "Messenger" nennt sowie ein Email-Programm (Aspire one Mail) sind auch fest in die Oberfläche eingebettet. Im Abschnitt Verbinden finden sich noch links zu Google Maps, der Wikipedia und Hotmail. Der letzte Link startet einen RSS-Reader.
Der "Fotomanager" zeigt Bilder in den gängigsten Formaten an, Bildbearbeitung sollte man jedoch dem heimischen Rechner oder einem größeren Laptop überlassen.
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Linux wär ja noch O.K. für so ein Gerät. Da könnte man sich noch dran gewöhnen. Aber keine eigenen Programme installieren? Das schreit gerade zu nach einem anderen Betriebssystem.
bei notebooksbilliger.de gibts das teil für 269,-
das gerät suchen, da steht dann 299,-
auf handeln sie uns runter klicken und 269,- eintippen. der handelsassistent nimmt den preis noch an, jo dann hat ca. 20% ersparnis
Bitte bleibt bei reinen Hardwaretests. Eure Aussagen zum verwendeten Linux sind übel. Selbstverständlich kann man mit 2 Handgriffen RPMs nachinstallieren, sofern man nicht gleich ein anderes (Linux)Betriebssystem einsetzen will.
-> http://www.aspireoneuser.com/
so ein Gerät MUSS mindestens für Internet und Multimedia fähig sein.
Wie sieht es aus mit DVDs abspielen (natürlich über externen DVD-Laufwerk)?
Ich warte noch bis die ersten Geräte mit UMTS unterstützung auf dem Markt kommen.
UMTS Unterstützung macht imho keinen Sinn, zu schnell ändern sich die Standards (Geschwindigkeiten und Technologien).
Ein USB HSDPA etc. Stick wäre meine Wahl zu dem Thema.
Was mich hier seit einiger Zeit stört, ist wie abwertend der begriff Platik verwendet wird. Das sind bitteschön verschiedene, teilweise hoch spezielle Kunststoffe. Die Hochglanzoptik beispielsweise wird dadurch erreicht, das eine Folie von einer Seite beschichtet wird (Lack, Chrom etc.) und dann in die Gussform kommt.
Ich bezweifele, dass man keine Programme installieren kann, muss ich sagen.
Ich will dem Autor keineswegs mangelnde Linux-kenntnisse vorwerfen, aber vorstellbar ist das für mich nicht.
Als Paketmanagement ist bei Distrowatch für Linpus RPM angegeben, was ja auch logisch ist, da es auf Fedora basiert.
http://distrowatch.com/table.php?distribution=linpus
Sollte es wirklich stimmen, wäre das ein schrecklicher Fehler seitens der Linpus-Entwickler, der imho dem Linux-Ruf stark schaden könnte.
Ich bezweifele, dass man keine Programme installieren kann, muss ich sagen.Ich will dem Autor keineswegs mangelnde Linux-kenntnisse vorwerfen, aber vorstellbar ist das für mich nicht. Als Paketmanagement ist bei Distrowatch für Linpus RPM angegeben, was ja auch logisch ist, da es auf Fedora basiert.
Wie erwähnt handelt es sich beim vorinstallierten Linux um die "Lite"
Variante von Linpus. Out of the Box lassen sich damit keine RPMs installieren. Das bemängeln übrigens nicht nur wir - andere Publikationen (*hust*c't*hust*) sehen das genau so.
Dass man auf anderem Wege Programme auf das Aspire One bekommt, ist - entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt - keine Frage. Aber "einfach so installieren" ist nicht drin.
@xenon: 30 ? von anfangs 300 sind 10% und nicht 20%!
kann mir mal einer erklären, welchen sinn ein "netbook" erfüllen soll?
man sieht ja in letzter zeit viele testberichte davon - aber mit solchen kleinen displays surfen macht doch keinen richtigen sinn oder?
Der Sinn ist doch ganz einfach. Sie sind günstig, leicht und erfüllen ihren Zweck. Niemand geht davon aus, stundenlang damit in höchster Auflösung damit im Internet zu surfen. Die Dinger steckt man einfach in die Tasche und alles was man notfalls braucht, ist halt dabei. Nicht mehr und nicht weniger.
Wenn der Artikel schon so spät erscheint (ich habe meinen Aspire One nun schon beinahe vier Wochen), hätte ich schon erwartet, dass er besser recherchiert ist:
Das Linpus Linux basiert auf Fedora 8 und unterstützt natürlich RPM. Man kann jedes Fedora 8 RPM ohne Probleme installieren. Ob einem der Aspire One taugt, muss sicher jeder selbst entscheiden. Für mich ist es um Klassen besser als das große Medion Teil.
UMTS Unterstützung macht imho keinen Sinn, zu schnell ändern sich die Standards (Geschwindigkeiten und Technologien).
Was ist das denn für ein Argument? Das ist so als ob man sich kein Internetanschluss holt, weil sich regelmäßig die Geschwindigkeiten erhöhen.
Ich werde auch noch auf die UMTS Version warten. HSDPA (sollte das unterstützt werden) ist ein moderner Standard, der selbst mit 1,8 Mbit/s schnell genug ist. Wenn da was neues kommt, heißt das ja nicht, dass es dann sofort kein UMTS mehr gibt. Und bis da was kommt, werde ich das Netbook warschienlich sowieso nicht mehr nutzen.
Ich brauche kein UMTS und kein GSM und kein HSDPA da ich z.B. PacketRadio verwende. Und da ist es mir lieber ich kann nach Bedarf umstecken und schleppe keine nutzlose und schnell veraltende Hardware mit mir rum.
Wieso stellen irgendwelche Leute immer noch den Sinn von Netbooks in Frage? Wenn Ihr der Meinung seid, daß ein 15,4" Notebook zum unschlagbar günstigen Preis so viel besser ist, bitte, es hält euch keiner ab, so ein Gerät zu kaufen.
Zum Acer: Na ja, macht zwar nen netten Eindruck, aber momentan kein Grund, meinen EEE in Rente zu schicken. Mit nem dicken Akku und externem USB-Laufwerk klappt es da auch ganz gut als mobiler DVD-Player.
Solche Sachen wie Hochglanzoberfläche und -display finde ich allerdings nicht so toll...
Der Autor liegt mit der Feststellung, daß RPM's Out of the Box nicht nutzbar sind völlig falsch! Sogar im mitgelieferten Handbuch wird erklärt, wie man seine Firefox Version auf den aktuellsten Stand bringt (mit rpm, siehe Handbuch S.58).
Ich fand die Tastatur beim Antesten gar nicht mal so schlecht und auf jeden Fall deutlich besser als die der aktuellen Eee-PCs von Asus. Mit dem Medion habe ich noch keine Erfahrung. Dass sich keine weiteren Programme installieren lassen empfinde ich allerdings als empfindlichen Nachteil!
bei quelle bekommt man den acer auch mit 1 gb ram 120 gb festplatte und mit windows xp für 399 euro.
Schön das überall die schwache 110 Version "getestet" wird...macht doch bitte mal einen Test vom 150L UND 150X...
Danke
Bezüglich der Nachinstallation von Software kann ich meinen vorrednern nur recht geben. Das Acer Aspire One und damit das mitgelieferte Linpus Linux unterstützt das RPM paket management!Man kann software auf verschiedene Art und Weise nachinstallieren:
1. über die Konsole: yum install paket
2. über das mitgelieferte grafische frontend: pirut
3. oder ganz einfach: auf die Hersteller Websseite der jeweiligen Software gehen und nach Fedora 8 EPM pakets suchen, auf den Link klicken und öffnen. Daraufhin wird der Installer geladen und das gewünsche paket wird installiert.
So oder so ähnlich konnte ich schon diewerse Software problemlos nachinstallieren wie zb VLC oder Amarok.
Desweitern ist meiner Meinung nach das Linpus genauso offen wie jede andere Distribution, natürlich wie üblich über die Konsole. Einziger unterschied ist, dass sich Entwickler und Designer user friendly GUI's ausgedacht haben und diese auf bestehende Programme adabtiert habe.
Darum kann ich nur sagen, dass mehr unter der Haube von Linpus steckt, als man auf den ersten Blick vermutet. Für mich eine gelungene Lösung!
Wegen Fettflecken usw. Entsprechende Schutzfolie von 3M kaufen zurechtschneiden und rückstandsfrei entfernbar aufkleben.