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Schneller Atom, lange Laufzeit: Acer Aspire One D150
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Acer Aspire One D150
- 2 – Verarbeitung, Gewicht, Tastatur & Trackpad
- 3 – Display
- 4 – Ausstattung & Stromverbrauch
Einleitung
Vor etwa einem Jahr war bei Tom's Hardware Acers erstes Netbook im Test, das Aspire One 110L. Mit einem angepasstem Linux als Betriebssystem, kleiner SSD und kleinem RAM machte es damals in einigen Punkten mehr den Eindruck eines Nachzüglers als eines wirklich durchdachten Netbooks. Inzwischen hat die Firma in diesem Bereich Erfahrung sammeln können und ist nun mit weiteren Modellen im Netbook-Markt vertreten. Mit wenigen Ausnahmen steckt in den Kleinst-Notebooks eigentlich dieselbe Hardware: ein Atom-Prozessor samt Chipsatz und integrierter Grafik von Intel. Mit dem Aspire One D150 bleibt Acer Intel treu, setzt aber einen minimal höher getakteten Atom N280 mit 1,66 GHz ein. Vor Kurzem schon beim Windows 7 Performance Check als Testgerät im Einsatz, muss sich das One D150 heute im Einzeltest beweisen.
Design
Acer bietet das Aspire One D150 in verschiedenen Farben an. Unser Testgerät steckte in einer weißen Hülle mit schwarzem Kern. Der lackweiße Deckel sieht schick aus, zieht mitunter aber auch Staub an und ist ein wenig kratzempfindlich. Der 6-Zellen-Akku stört die Linie, denn er steht hinten als Stummel hervor.
Im Innern dominiert schwarz. Die einzigen Kontraste bieten die weißen Buchstaben der Tastatur sowie das Highlight um den Powerschalter. An den Seiten wird dieselbe Farbe in den stumpf-silbern eingefassten Scharnierabdeckungen des Displays wieder aufgegriffen, die bei unserem Modell neongrün ausfielen. Auf den ersten Blick meint man, die Handballenauflage bestehe aus gebürstetem schwarzem Metall, doch erweist sich das Material als Imitat aus Plastik - schick sieht es dennoch aus. Das Display sitzt in einem Rahmen aus spiegelndem Hochglanzplastik, der einerseits Fingerabdrücke hervorragend zur Geltung bringt und andererseits ablenkend und wenig ergonomisch die Umgebung spiegelt.
- Welches Netbook heute kaufen [Produkte: Top oder Flop]
- Acer Aspire One Linux: externe Laufwerke einbinden [Notebooks, Laptops, UMPCs & PDAs]
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schade, dass der Akku nicht weiter verbaut wird, ansonsten ein nettes Teil. Bis auf das mir ungefällige typische Netbookäußere
schade, dass der Akku nicht weiter verbaut wird, ansonsten ein nettes Teil. Bis auf das mir ungefällige typische Netbookäußere
Der Akku ist der Hammer! Aber wie gesagt: Wenn sich die herunter gerechneten Laufzeiten bestätigen, dann ist das Aspire One D150 auch mit der kleineren Batterie noch extrem gut mit dabei. Ich hoffe, der richtige Akku kommt heute endlich an.
Edit: So, hab jetzt die Bestätigung von Acer - die haben das Teil einfach mal an den falschen Adressaten geschickt. Tom's ja, Ben nein... So kann's gehen... Ich hab den Akku dann nächste Woche.
naja bleibt trotzdem eines von vielen.
Für die Verbrauchsmessungen wäre es sinnvoller gewesen die Displays auf eine festgelegte Helligkeit, z.B. 100 cd/m2, einzustellen. Mit der Festlegung auf maximale Helligkeit wird ja ein Hersteller, der ein leuchtstarkes Display einbaut, quasi noch bestraft. Außerdem wird die Aussagekraft der Messungen geschmälert, da ja sicherlich der Energieverbrauch bei hellem Display höher ist aber gleichzeitig ja auch der "Output" in Form von mehr Helligkeit höher ist. Insofern werden unterschiedliche "Leistungen" der Notebooks gewertet. Schade.
Ich stimme Ecthelion voll und ganz zu.
Auf das hätte aber auch THG kommen müssen, so heißt es im letzten Abschnitt: "Das einzige wirkliche Manko ist das Display: Es könnte eine höhere Leuchtdichte vertragen".
Für die Verbrauchsmessungen wäre es sinnvoller gewesen die Displays auf eine festgelegte Helligkeit, z.B. 100 cd/m2, einzustellen. Mit der Festlegung auf maximale Helligkeit wird ja ein Hersteller, der ein leuchtstarkes Display einbaut, quasi noch bestraft. Außerdem wird die Aussagekraft der Messungen geschmälert, da ja sicherlich der Energieverbrauch bei hellem Display höher ist aber gleichzeitig ja auch der "Output" in Form von mehr Helligkeit höher ist. Insofern werden unterschiedliche "Leistungen" der Notebooks gewertet. Schade.
Jein. Du hast Recht, aber: Wir machen es eigentlich genau so, wie du vorschlägst!
Wir haben viel hin und her überlegt und sind zu folgendem Kompromiss gelangt, der bei allen Notebook-Messungen zum Einsatz kommt:
* Worst Case ist die Helligkeit auf 100% eingestellt - und ja, das unterscheidet sich bei jedem Notebook... Aber darum geht es ja, die Unterschiede herauszufinden...
* Für Media Playback ist die Helligkeit, wie von dir auch vorgeschlagen, auf 100 cd/m² eingestellt
* Der Battery Eater Reader nutzt ebenfalls eine Helligkeit von 100 cd/m²
Bei allen Tests sind WLAN und BlueTooth aktiv.
Ich dachte, das stehe normalerweise in den Charts als Unter-Überschrift mit drin, aber sie fehlen. Danke für den Hinweis!
Update: Ist korrigiert!
Update 2: Ich habe einen neuen Absatz eingefügt, der die Unklarheiten hoffentlich beseitigt:
Ich stimme Ecthelion voll und ganz zu.Auf das hätte aber auch THG kommen müssen, so heißt es im letzten Abschnitt: "Das einzige wirkliche Manko ist das Display: Es könnte eine höhere Leuchtdichte vertragen".
Die Aussagen zu diesem Punkt beziehen sich in allen Tests auf die maximale Helligkeit eines Notebooks. Wenn ein Display zu hell strahlt, kann man es herunterregeln. Wenn es aber einfach nur eine eingeschränkte Helligkeit besitzt, muss man damit leben... Darum geht es mir.
Wenn es schon wie beim Acer ein spiegelndes Display sein muss, wünsche ich mir eben eine Hintergrundbeleuchtung, die die Reflexionen auch überstrahlen kann. Das ist hier nicht der Fall.
Tut mir leid, wenn das verwirrend oder unklar formuliert war - ich hoffe, der zusätzliche Absatz bei den Batterietests bringt ein wenig mehr Klarheit.
Welche Vollidioten entwerfen ein Display mit Spiegel-Rahmen...
Es gibt bereits in der TCO99 Empfehlungen, dies zu unterlassen
Hauptsache sytlisch...
scheis netbooks ,zu langsam , kein dvd , zu teuer ,gibt bessere fürs selbe geld
scheis netbooks ,zu langsam , kein dvd , zu teuer ,gibt bessere fürs selbe geld
Die Diskussion um Sinn und Unsinn von Netbooks und deren eigentlichen Einsatzzweck sollte unabhängig vom Einzeltest geführt werden....
@benkraft:

An disem Einzeltest kann ich nicht viel rummosern.
Es ist schön zu lesen, daß ganz klar die Schwächen des Displays und des spiegelnden Plastiks genannt werden, ebenso die tatsächlichen Auswirkungen der geringen Auflösung, ohne gleich ausfallend zu werden.
Schade, daß sich kein Hersteller mal etwas mehr Mühe gibt um aus der Menge hervorzustechen.
Also z.B. ein besseres Display, ein schöneres Tastaturlayout (wie damals bei IBM-Notebooks), etc. Es gäbe durchaus Möglichkeiten, um so für den User einen Mehrwert zu schaffen.
Anstatt dessen wird ein Akku mitgeliefert, der a) übersteht und b) nicht im Handel erhältlich sein wird.
... und das Touchpad ist nicht annähernd im Bildschirmformat.
@benkraft:An disem Einzeltest kann ich nicht viel rummosern.
*grins*
Ob du's glaubst oder nicht - du hast mir gerade den Tag gerettet. Und das mein ich ganz ernst! Danke!
DA darf man drauf gespannt sein. Man munkelt ja, das Apple da als erster was in dieser Richtung bringen könnte. Aber da muss ich mich ja dann gleich wieder als Apple-Fanboi beschimpfen lassen
Uh-uh-uh... hab' was:
Wie sieht's eigentlich mit den Anschlüssen aus? Konnte dazu nun nur die Bilder durchklicken.
D-Sub, 3x USB, 2x Klinkenstecker für Audio, Strom, Kensington-Lock.
Also kein HDMI oder gar DVI, sehe ich das so richtig?
@ Ghostrider - richtig.
Steht so auch im Text (Seite 4 - Ausstattung)
Außerdem ist die Ausstattung nochmal detailliert auf der letzten Seite aufgeführt.
Netbooks mit DVI, HDMI oder DisplayPort findet man derzeit keine (afaik - ich suche aber gerade). DVI würde da auch viel Platz an einem kleinen Gerät "fressen" - die beiden neueren Anschlüsse wären also sinnvoller.
Edit: Das ASUS N10 besitzt in der 600-Euro-Variante einen HDMI-Port. Scheint aber die Ausnahme zu sein. Da kommt auch Nvidia's GeForce 9300M zum Einsatz, also eigentlich ein ION (nur, dass er nicht offiziell so genannt wird).
Das habe ich eben gesucht und mehrfach überlesen. *mir selbst auf die Schulter klopf*
Vielleicht sollte ich nun doch mal lieber den Rechner abschalten. Vor allem hatte ich ab "die obligatorische Webcam..." den Abschnitt eigentlich schon gelesen....
Ist in den Teilen immer noch der dämliche Chipsatz verbaut?
Optisch finde ich den Acer ganz gut aber man hätte es wenn schon ganz schwarz halten sollen.
Trotzdem bleiben "Netbooks" für mich nur langsamere überteuerte Subnotebooks. Toller Trend, verkaufe billige scheiße (sorry) für viel Kohle! Wenn das mal kein gutes Geschäft ist, wen wundert es da noch das so viele auf den Zug aufspringen.
Ist in den Teilen immer noch der dämliche Chipsatz verbaut?
Jap, nach wie vor Intels 945GME/GSE. Ich warte schon gespannt auf die neuen Modelle mit GN40. Was der Ion bringt, wissen wir ja inzwischen (Acer Revo, Zotac ION)
Man darf aber auch nicht vergessen, dass Netbooks eigentlich als Billigheimer angefangen haben (quasi als Fortführung des OLPC , wenn man so will. Reaktion vieler Käufer: "100 Dollar für einen PC? Na DANN nehm ich auch einen...."). Zugegeben, die waren mit Ramschware bestückt(Celeron CPU OHNE Stromsparfunktion (!), wenig RAM, Billig-SSDs, 7-9" Display....), aber immerhin für 300 Euro und weniger zu haben.
Inzwischen scheinen die Leute aber immer größere Ansprüche zu hegen.
"9-Zoll Display? Zu Klein!"
"6 GB SSD? Und wo soll mein iTunes-Ordner hin?!"
und so weiter.
Dass damit der Preis steigt und sich die Geräte in der Tat den Subnotebooks nähern (sowohl von der Ausstattung als auch im Preis), ist irgendwie klar - oder sollte es sein.
Ist halt pure Marktwirtschaft: Wenn jemand es will, wird es gebaut. Wenn jemand es kauft, macht man mehr davon - und dreht am Preis.
Der Kunde scheint nach wie vor einfach nicht ganz zu kapieren, was ein Netbook können soll:
Leicht sein, lange laufen und ausreichend Power für Internet, Email und vielleicht Word & Co bieten. Warum so viele nach optischen Laufwerken, besserer Grafik oder schnelleren CPUs schreien ist mir irgendwie nicht klar. Vor allem, weil im nächsten Atemzug gleich gemeckert wird, dass die "Schrott-Teile" so teuer sind.
@Benkraft:
Die Leute wollen einen ULV-Core2Duo zum Preis eines OLPC. Das ganze in einer Qualität, die früher nur von IBM-Notebooks erreicht wurde.
Ist doch klar.
(Wobei selbst dann noch genügend darüber meckern würden, daß eine CPU dieser Leistungsklasse viel zu lahm wäre...)
Nein, das erwartet keiner.
Aber etwas schneller als eine Single Core zu Win98-Zeiten
bei einem Preis, für die man schon Gaming-Rechner bekommt,
wäre doch wirklich mal wünschenswert.
An der Verarbeitung der Netbooks hatte ich bisher nichts auszusetzen.
Dieser Test ist bei weitem nicht mehr aktuell. (-> D 250 aktuelles Modell)
Zudem macht es keinen Sinn den A110L zwecks subtiler Vergleiche heranzuziehen - Hierzu gibts den A150X, der bereits keine SSD Karte mehr verbaut hatte und mit 1 GB RAM in Serie gegangen war.
Apropos: Warum hatte der 110l/X eigentlich "nachgezügelt"? - Die Reviews auf chip.de u. a. klingen da etwas objektiver. - Was solls.