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Sicher unterwegs: 15 Adapter und Gehäuse für mobile Festplatten

18:00 - 29/11/2004 von Siggy Moersch
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Inhaltsverzeichnis

Mobilität durch USB 2.0, Firewire und Serial-ATA

Lange war die 1,44-MByte-Diskette das ideale Transportmedium, um mal schnell ein Word- oder Excel-Dokument mit nach Hause zu nehmen. Doch bei immer größer werdenden Dateien ist das Medium Diskette schnell überfordert. Auch der Nachfolger, die CD, stieß schnell an die Grenzen ihrer Speicherkapazität. Im Zeitalter von DSL, Tauschbörsen sowie MP3 und DivX sind selbst 4,7 oder 8.4 GByte eines DVD-Rohlings nur eine Übergangslösung. Eine Festplatte muss her, die nicht nur mehr Speicherplatz mitbringt sondern schneller - und nicht zu vergessen - auf die Dauer auch billiger ist. 160, 200 und 300 GByte sind bei Festplatten die aktuellen Größen, die sich mittlerweile auch bezahlen lassen. Passende Gehäuse oder Adapter hierfür gibt es schon ab 15 Euro. So bekommt man schon eine 160-GByte-Platte von Samsung und einen USB/IDE-Konverter zusammen für 100 Euro. Eine elegantere Lösung sind externe Gehäuse, die es für unterschiedliche Laufwerksgrößen gibt. In denen lässt sich dann die Festplatte einbauen - ob neu oder gebraucht spielt keine Rolle - und per USB 2.0, Firewire und sogar Serial ATA mit dem PC verbinden. Eine USB-2.0-Schnittstelle ist heutzutage an fast jedem Computer zu finden. Wenn nicht, lässt sich diese leicht nachrüsten. Seltener ist dagegen IEEE1394, auch als Apples Firewire oder Sonys i.Link bekannt. Umständlich für den externen Betrieb ist Serial ATA, dass mittlerweile zwar weit verbreitet ist, aber meist nur innerhalb des PC-Gehäuses zur Anwendung kommt und selten herausgeführt wird.

Etwas Theorie: Bandbreiten der verschiedenen Schnittstellen

Schnittstelle Theor. Bandbreite Prakt. Bandbreite
USB 1.1 (alt) 12 MBit/s 1 MByte/s
USB 2.0 480 MBit/s 25 MByte/s
IEEE 1394A / Firewire400 / i.Link 400 MBit/s 30 MByte/s
IEEE 1394B / Firewire800 / i.Link 800 MBit/s 60 MByte/s
Serial ATA 1500 MBit/s 120 MByte/s
Zwischen MBit/s und MByte/s lässt sich nicht durch einen festen Faktor umrechnen, da jedes Übertragungsprotokoll unterschiedliche Verfahren bei der Fehlerkorrektur anwendet. Die praktischen Bandbreitenwerte sind Durchschnittsangaben und können herstellerabhängig variieren (Overhead ist unterschiedlich).

Diese Tabelle zeigt, dass sehr oft die Schnittstelle zum Flaschenhals für die Festplatte wird. Zur Orientierung: Moderne Standard-Festplatten erreichen 35 MByte/s, Topmodelle sogar 60 MByte/s.

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