Android wird Open-Source

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13:40 - 22. Oktober 2008 von Thomas Kretschmann

Zum US-Start des ersten Handys mit Googles Mobil-Betriebssystem löst der Suchmaschinen-Gigant sein Versprechen ein: Android wird Open Source.

Bisher waren für Android bislang nur Entwickler-Kits verfügbar. Seit der Gründung der für Android verantwortlichen Open Handset Alliance versprach Google, das Betriebssystem als Open Source zu veröffentlichen. Unter source.android.com ist dies nun zum Verkaufsstart des ersten Handys mit Android geschehen.

Laut den Herausgebern steht damit eine komplette Plattform vom Bootloader bis hin zu diversen Anwendungen zur Verfügung, die auf Handys, Smartphones und auch sonstigen Mobil-Geräten aufsetzen soll. Basis von Android ist Linux 2.6.25. User werden sich daran gewöhnen müssen, dass Android je nach Anpassung auf unterschiedlichen Geräten anders aussieht oder zu bedienen sein wird.

In den USA hat das von T-Mobile vertriebene Android-Handy bereits seine Anhänger: Auf das Gerät — die Hardware des so genannten »G1« stammt von HTC — sollen laut Wired etliche Fans vor den Shops bis zu sieben Stunden gewartet haben (siehe hierzu »T-Mobile G1 mit Android: Googles Antwort auf das iPhone«).

In Europa sollen die ersten Google-Handys in Großbritannien auf den Markt kommen, und zwar schon Ende Oktober. Andere Länder, darunter auch Deutschland, müssen sich bis Anfang 2009 gedulden. Möglich, dass bis dahin auch eine Alternative zu HTC in Sicht ist: Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass auch Motorola ein Android-Phone vorstellen will.

Mehr zu Android bei Tom’s Hardware:

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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johannes_franke 22/10/2008 14:22
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-0+

Na, damit ist doch die Welt um eine Verschwörungstheorie ärmer. So wird Google es sich bestimmt nicht leisten, mit dem Handy Benutzerdaten auszuspionieren und heimlich zur Zentrale zu schicken. Nur bei den Add-Ons, die nicht Open Source sind, sollte man weiter vorsichtig sein...

auser 22/10/2008 15:04
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--1+

johannes_franke :
Na, damit ist doch die Welt um eine Verschwörungstheorie ärmer. So wird Google es sich bestimmt nicht leisten, mit dem Handy Benutzerdaten auszuspionieren und heimlich zur Zentrale zu schicken. Nur bei den Add-Ons, die nicht Open Source sind, sollte man weiter vorsichtig sein...


wieso, das geht doch nach wievor solange man sich das os nicht selbst compiliert hat und den code aus einer vertrauenswürdigen quelle hat. und genau das werden wohl 99% der leute nicht machen, sodass die meisten mit der zum kaufzeitpunkt vorhanden version ihr handy nutzen.

im grunde macht es das noch leichter da ja das grosse schalgwort Open Source viele in falsche sicherheit wiegt.

p.s. das soll nicht als aussage ob google das misbraucht oder nicht interpretiert werden sondern nur die min. noch genauso starke vorhandene möglichkeit erleutern.

I-HaTeD2 22/10/2008 18:12
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-0+

Man mag ja von Google halten was man will aber immerhin halten sie ihre Versprechen und sind Kundenfreundlicher als gewisser andere Großkonzerne.

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