Ladezeiten im Vergleich

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17:50 - 17/07/2009 von THG Team

Als letzte Disziplin testen wir das Laden eines ausgewählten Spielstandes nach dem Neustart des Spiels und das späteres Laden in der bereits geöffneten Anwendung. Dieser Test soll außerdem beleuchten, inwieweit 8 GB installierter RAM auf einem x86 System genutzt werden können, um gegenüber einem 4GB System (mit ca. 3,25 GB nutzbarem Speicher) Vorteile zu erreichen.

Testsytem
Prozessor
Q6600 G0 @3,6GHz (515 x 7)
Motherboard
DFI Lanparty DK X48 T2R
Grafikkarte
Nvidia GTX 285
RAM
4 GB Vitesta Extreme DDR2 @1030 vs. 8 GB Vitesta Extreme DDR2 @1030
Festplatte
640 GB WD Caviar Blue
Betriebssystem
Windows Vista Ultimate x86 SP2
Grafiktreiber
Forceware 186.18

Zunächst starten wir das Spiel und laden den betreffenden Spielstand:

Als Zweites starten wir das Spiel, laden einen anderen Spielstand, wechseln zurück ins Hauptmenü und laden danach den ausgewählten Spielstand mit „fliegendem Start“.

Jetzt wird die RAM-Disk aktiviert. Dazu nutzen wir RAM Disk Plus, um den im x86 System nicht nutzbaren Speicher als RAM-Disk freizugeben. Die Einteilung sieht so aus, dass ein 2 GB großes Swapfile als einzige Auslagerungsdatei auf der RAM-Disk angelegt wird. Die restlichen freigegebenen 2,8 GB RAM dienen als TEMP-Verzeichnis.

Die Unterschiede sind zwar nicht weltbewegend, aber vor allem im unteren Leistungsbereich durchaus spürbar. Eine genauere Beschreibung zur Einrichtung einer RAM-Disk finden Sie in unserem Forum:

Anleitung zum Einrichten der RAM-Disk:
http://www.tomshardware.com/de/foren/240612-26-vista-nutzen-disk

Wir wollten ursprünglich auch noch einen Vergleich zwischen einem 32- und einem 64-bit System ziehen, haben uns aber auf Grund des Zeitverzuges und den potentiellen Schwierigkeiten bei der Reaktivierung unserer drei Aktivierungsmöglichkeiten auf diesen Test beschränkt.

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Kommentare zum Beitrag
Frantik 17/07/2009 19:10
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slaughter_2 17/07/2009 19:13
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slaughter_2 17/07/2009 19:14
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Asmodis 17/07/2009 19:27
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-6+

Zitat :Jetzt wird die RAM-Disk aktiviert. Dazu nutzen wir RAM Disk Plus, um den im x86 System nicht nutzbaren Speicher als RAM-Disk freizugeben. Die Einteilung sieht so aus, dass ein 2 GB großes Swapfile als einzige Auslagerungsdatei auf der RAM-Disk angelegt wird. Die restlichen freigegebenen 2,8 GB RAM dienen als TEMP-Verzeichnis.


Zitat :Wir wollten ursprünglich auch noch einen Vergleich zwischen einem 32- und einem 64-bit System ziehen, haben uns aber auf Grund des Zeitverzuges und den potentiellen Schwierigkeiten bei der Reaktivierung unserer drei Aktivierungsmöglichkeiten auf diesen Test beschränkt.

Anonymer Nutzer 17/07/2009 19:28
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-0+

Frage: Weshalb wurde die Phenom II Plattform mit einer Gtx 260 und nicht mit einer Gtx 285 wie bei der Intel Plattform getestet?

3DKing 17/07/2009 19:39
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-6+

Wie immer: sehr geiler, ausführlicher und toller Artikel.

FormatC 17/07/2009 21:04
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-12+

@Frantik:
Die Grafikkarte besitzt eine einfache Memory-Management-Einheit GMP (graphics memory page table bei PCIe-Systemen, bei AGP wars früher GART) die verwendet wird, um die verschiedenen Seiten des System-Speichers in den Adressraum der GPU einzublenden. Das Ergebnis ist dann, dass zu jeder Zeit, eine beliebige (auch weit verstreut liegende) Teilmenge der RAM-Pages für die GPU zugänglich sind. Im Gegenzug muß natürlich auch der VRAM Grafikkartenspeicher für das System adressierbar sein. Das, was dem System-RAM dann verloren geht, ist ein von der Größe des VRAMs Grafikkartenspeichers abhängiger Adresspuffer, der sich im RAM befinden muss, aber trotz allem kleiner als die tatsächliche Menge des VRAMs Grafikkartenspeichers ist. Es ist falsch, dass der komplette Grafikkarten-RAM in den System-RAM eingeblendet wird, auch wenn es immer mal wieder so zu lesen ist - es ist eine urban legend, mehr nicht.

Zweitens besitzt das SLI eben keine 1,7 GB RAM, sondern es zählt nur der Speicher einer Karte, da die Daten redundant gehalten werden müssen. Auch das ist eigentlich eine triviale Erkenntnis. Die GMP ist zwar etwas größer als bei nur einer Karte, aber bei weitem keine 1,7 GB groß. Es stehen also trotz allem reichlich 2,9 GB zur Verfügung. Da das Spiel nur 2GB adressieren kann, es aber in der Praxs nie tut, ist das Ganze also absolut irrelevant. Die 8 GB SIND nutzbar, Du musst nur einfach mal lesen, was da im entsprechenden Kapitel steht. Es steht einmal ein Test mit 4GB und einmal mit 8GB + RAM Disk Plus drin. Dazu noch für jede(!) Konfiguration ein separater Benchmark und extra noch der Link auf meinen Forenartikel, wie das einzurichten geht. Man darf ja gern kritisieren, aber Kritik sollte zumindest Hand und Fuß haben und auf der gewissenhaften Lektüre des Artikels basieren.


@Slaughter_2:
Es ist unerheblich, ANNO 1404 ist ein reiner 32-Bit Titel, der von einem 64-Bit OS nicht profitiert. Darüber hinaus dürfte ein Großteil der Anno-Zielgruppe noch mit 32 Bit unterwegs sein. Ich habe mittlerweile mit Windows 7 x64 nachgetestet. Die Unterschiede liegen im Rahmen von Messfehlern. Es bringt keinen verwertbaren Vorteil. Selbst beim 4 GB System kann man fast 800 MB mit RAM Disk Plus freigeben und als Swap nutzen. Dann lagert Vista in den RAM aus und nicht auf die Platte. Was das bringt, habe ich beim Ladeverhalten gebenchmarkt. Da in den Leveln kaum nachgeladen wird, ist auch nur diese eine Stelle für Messungen relevant.


@Unbekannter Nr1:
Es ist ein Vergleich SLI vs. Non-SLI umd die Skalierung zu testen. Dafür nimmt man üblicherweise die gleiche CPU und die gleichen Karte(n). Warum sollte ich auf dem Phenom-System die Skalierung mit zwei unterschiedlichen Karten testen? Was gäbe das für einen Sinn? Keinen! Den Vergleich 260 und 285 habe ich im vorherigen Kapitel bereits mit dem Intel gemacht, wozu redundante Benchmarks? Langweilig. Und wie im Artikel auch zu lesen ist, gab es Probleme, genügend Aktivierungen für den Test bereit zu stellen, so dass einige Benchmarks entfallen mussten. Für ein Intel-SLI hat dadurch es nicht mehr gereicht und für zwei GTX 285 ist der Phenom auch bei 3,6 GHz einfach zu mickrig. Zumal die 8 Lanes des Asus-Boards trotz PCIe 2.0 bei der GTX 285 bereits limitieren. Die aufgebaute Konfiguration hat keinen wirklichen Flaschenhals, bei dem sich CPU oder Grafikkarte gegenseitig limitieren. Und nur so kommt man zu brauchbaren Werten. Im Übrigen lässt sich das Intel-System technisch bedingt nur bis 1,2 GHz runtertakten und wir wollten da schon ein wenig tiefer.



Bleibt festzustellen, dass wohl nur Asmodis und 3DKing den Artikel wirklich gelesen und nicht nur oberflächlich überflogen haben ;)


edit:
Der Begriff VRAM wurde entfernt, da es zwar umgangssprachlich leider üblich, genau genomen aber inhaltlich falsch ist. Danke an derGhostrider, der diese kleine Luschigkeit bemerkt hat ;)

slaughter_2 17/07/2009 21:26
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FormatC 17/07/2009 21:29
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-6+

Was hättest Du dann gern? 3 GB in 4 Riegeln? Was gäbe das für einen Sinn? Keinen. 2 x 2 ist doch recht praktikabel und zudem recht preiswert. Außerdem lassen sich zwischen 700 und 800 MB mit RAM Disk Plus bzw. Gavotte locker wieder freigeben und verwenden. Unter Strich also gar kein Verlust. Und selbst 3,25 GB unter x86 sind in vielerlei Hinsicht mehr wert, als "volle" 4 GB unter x64. Die Nachmessung hat da nichts Gegenteiliges ergeben. Wie auch.

Man sollte zumindest so fair sein, und sich das Anliegen der jeweiligen Tests vor Augen führen. Und dann wird man feststellen, dass die Konfigurationen gar nicht so abwegig ist und das Getestete ein klein wenig vom Einerlei abweicht. Wie gesagt, der Inhalt erschließt sich übers Lesen ;)

teddds 18/07/2009 00:05
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-4+

Echt mal wieder ein schöner Test mit dem gewissen Etwas beim lesen!
Hoffe das THG im allgemeinen wieder so zuliegt, wie es FormatC hier vorgmacht hat! fettes *thumpsUp*

Kronos 18/07/2009 11:16
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-3+

Test ist wirklich schön und wird nur von den Ergebnissen übertroffen!

Endlich mal nen schön skalierendes Spiel, ohne (wie auch bemerkt wurde) die Spieler als Beta-Tester zu missbrauchen! Hatte schon langsam meine Zweifel ob überhaupt noch wirklich fertige Spiele herausgebracht werden.

In diesem Sinne: Weiter so, sowohl Related Designs als auch thg!

Jolly91 18/07/2009 13:19
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-4+

Schon geil der PhenomII 940 BE, 0,15GHZ, naja wieviel Vcore wird der brauchen, 0,05V. :D

hotpizza 18/07/2009 22:01
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-4+

Richtig geiler ausführlicher Artikel!!!
So etwas wünsche ich mir öfters von THG :)

nforce 18/07/2009 23:34
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-4+

Super Artikel, man merkt wie viel Arbeit du reinsteckst! Echt klasse, bitte mehr davon ;)

7oby 19/07/2009 10:27
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-2+

Nicht als 1. Website einen Gametest zu veröffentlichen, sondern umfangreicher testen zu können zahlte sich hier aus! Schöne Ergebnisse! Danke für die investierte Zeit!

Hoffentlich lesen's auch genügend User.

FormatC 19/07/2009 11:31
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-1+

Dabei entstand übrigens auch ganz nebenbei das wohl längste, je auf TH veröffentlichte Diagramm mit Benchmarkergebnissen :)

Das Problemen bei solchen Tests ist leider, dass alle die übliche nVidia vs. ATI vs. Intel vs. AMD Benchmarkschlacht erwarten. Und es macht beim Testen und Schreiben dann diebisch Freude, exakt dies nach Möglichkeit zu gut wie möglich zu vermeiden. Weil es für die Einschätzung auch meist nicht relevant ist. Hätte das mit dem 64 Bit OS was gebracht (bzw. hätte man theoretisch einen Leistungssprung erwarten können), dann hätte ich es mir sicher nicht entgehen lassen. Aber in der Abwägung der Aktivierungsproblematik gegen die Neugier hat die Vernunft gesiegt, lieber noch einen HTPC zu testen. Deswegen geht mir das Genörgel der notorisch Schlechtgelaunten meilenweit...

Übrigens muss ich mich an dieser Stelle auch bei meiner Frau fürs Vorausspielen (welcher Mensch schafft allein 80 Stunden Anno in 2 Wochen?) und meinem Arbeitskollegen für die technische Unterstützung danken. So viele Benchmarks machen einen allein ganz Banane im Kopf ;)

derGhostrider 19/07/2009 12:14
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-1+

@FormatC:
Kleine Anmerkung von mir: VRAM ist nicht auf den Grafikkarten verbaut. Das ist pisseliges DRAM, irgendein (G)DDR-Standard, aber kein VRAM.
Die letzte mir bekannte Graka mit VRAM war die "Number 9 GXE", davor gab es einige sehr bekannte und gute Karten von Miro (Miro Crystal 20SV, 40SV, 80SV, die Twin-Karten der SV-Reihe und, wenn ich mich recht erinnere, auch die PV-Reihe). VRAM war etwas ganz besonderes, aber auch teures, da gleichzeitig gelesen und geschrieben werden konnte.

FormatC 19/07/2009 12:23
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-1+

Du hast recht, dual-ported RAM ist was Besonderes. Aber es hat sich (ärgerlicherweise) nun mal so eingeschlichen. Ich gelobe Besserung ;)

derGhostrider 19/07/2009 12:27
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-1+

Du bist nicht der einzige, der RAM auf Grakas als "VRAM" bezeichnet. ;)

f1delity 20/07/2009 11:51
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-2+

Sehr guter und unerwartet ausführlicher Gamingtest, weiter so.


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