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07:30 - 27/05/2009 von Benjamin Kraft

Die Rolle des Büro- und Arbeitsrechners erfüllt der kleinste unter den Apple-Desktop-Rechnern sehr gut. Er ist flüsterleise, kompakt und in der aktuellen Revision dank Doppelkern-CPU ausreichend leistungsfähig. Dabei ist er mit einer Leistungsaufnahme von nur 11 Watt im Leerlauf (Mac OS X) noch sparsamer als Dells Hybrid Studio 140g und unter Last ein gutes Stück leiser. Selbst für etwas ältere Spiele bietet der integrierte Grafikchip genug Geschwindigkeit - wenn man nicht unbedingt in der höchsten Detailstufe spielen möchte.

Wer sich nicht auf Mac OS X beschränken will oder sich mit dem Apple-Betriebsystem nicht anfreunden kann, hat die Möglichkeit, per Boot Camp parallel auch Windows XP oder Vista zu installieren. Will man nicht erst neu starten, um ein Windows-Programm aufzurufen, kann alternativ auch Virtualisierungs-Umgebungen wie VMware Fusion oder Parallels Dekstop einsetzen.

Die Unterseite ist gummiert und damit rutschfest.Nachteil am Bonsai-Mac ist der Apple-typische hohe Preis. 2,0 GHz sind heutzutage wirklich das untere Ende der Skala, zumal in diesem Preissegment. Beim Thema aufrüsten sieht es mau aus: Nur wer sich traut, das Innenleben von unten herauszuhebeln, kann Arbeitsspeicher und Festplatte tauschen - und riskiert dabei seine Garantie. Komfortabler und sicherer, dafür aber auch teurer ist es, die Komponenten wie von Apple vorgesehen beim Vertragshändler tauschen zu lassen. Andere Teile kann man nicht aufrüsten.

Ist man nicht, wie von Apple angepeilt, ein Wechsler, werden auch noch Tastatur, Maus und Display fällig. Da scheint das kleinere Modell attraktiver, doch sollte man hier gleich mehr Arbeitsspeicher mitbestellen, was den Preisvorteil teilweise relativiert. Ausgehend von unserem Testmodell mit 799-Euro-Preisschild, kommt man so schnell über die 1000-Euro-Marke. Dafür bekommt man schon einen sehr ordentlichen PC inklusive Monitor und Eingabegeräten vom Versender, aus dem Elektronikmarkt oder einem anderen Komplettanbieter. Der ist zwar leistungsfähiger, aber unter Garantie größer, lauter und weniger sparsam als der Bonsai-Mac.

Die größte Konkurrenz lauert vielmehr in den eigenen Reihen: Der iMac stellt einen Komplettrechner inklusive Display, Maus und Tastatur dar, bietet weit mehr Leistung, ist einfacher aufzurüsten, braucht durch sein All-in-One-Konzept noch weniger Stellfläche - und kostet als Einstiegsmodell mit 20-Zoll-Display derzeit 1.099 Euro. Da hat es der kleine Mac nicht leicht.

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Kommentare zum Beitrag
fbx 26/05/2009 16:12
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-1+

Wie teuer war den die erste Gen. der Mac mini, hatte ja ne zeitlang damit geliebäugelt, aber für 800€ kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen. Das ein 1000€ PC lauter und weniger sparsam sein muss denke ich nicht unbedingt und auch bei der Größe kommt man mit etwas skill bei dem Budget sicher auch in die Nähe der Mac Mini. Aber das (P/L) ist bei Apple Produkten sowieso immer der Aufhänger für die Diskussionen ;/ Finde ihn dennoch etwas teuer wenns man sich komplett neu einrichten muss/will und sich dann den imac anschaut.
mfg

benkraft 26/05/2009 16:32
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-1+

Der Ur-mini kostete 489 Euro. Das aktuelle Einstiegsmodell liegt bei 599 Euro. Rüstet man auf 2 GB RAM auf, sind es noch mal 45 Euro mehr. Das geht sogar noch.
Mit der Lautstärke gebe ich dir Recht: Baut man sich ein durchdachtes System zusammen, kann man es durchaus auch leise bekommen. Die Aussage sollte sich eigentlich auch auf ein "System von der Stange" beziehen, denn da schludern die Anbieter oft. Ich ergänze das mal.
Den Stromverbrauch von nur 11 Watt im Leerlauf ist aber glaube ich derzeit konkurrenzlos niedrig, wenn man vom Atom einmal absieht. Der spielt von der Performance her auch in einer ganz anderen Liga. :)

flitschbirne 28/05/2009 10:13
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-0+

einfach zu teuer!!! simple as that...

scarface 28/05/2009 10:40
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-0+

Zitat Artikeltext 1. Seite:
"Auch was die CPUs anbelangt, ist Apple inzwischen in der Gegenwart angekommen und stattet nun endlich auch das kleinere der beiden Modelle mit einem Doppelkern-Prozessor aus ..."
Die 3. Generation des MacMini hatte den CoreDuo, dann kam der Core 2 Duo - also Doppelkern hat auch das kleinere Modell schon seit Jahren!

scarface 28/05/2009 10:40
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-1+

Zitat Artikeltext 1. Seite:
"Auch was die CPUs anbelangt, ist Apple inzwischen in der Gegenwart angekommen und stattet nun endlich auch das kleinere der beiden Modelle mit einem Doppelkern-Prozessor aus ..."
Die 3. Generation des MacMini hatte den CoreDuo, dann kam der Core 2 Duo - also Doppelkern hat auch das kleinere Modell schon seit Jahren!

Anonymer Nutzer 28/05/2009 10:49
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-0+

Mit 2x 2,26GHz, 4GB RAM und einer 320GB Festplatte mit 7200 Umdrehungen pro Minute kommt mein Mac mini bei XBench auf 154 Punkte :-)

Und leise ist er, ich möchte ihn nicht mehr missen.

benkraft 28/05/2009 11:17
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-0+

scarface :
"Die 3. Generation des MacMini hatte den CoreDuo, dann kam der Core 2 Duo - also Doppelkern hat auch das kleinere Modell schon seit Jahren!



Danke für den Hinweis. Wird geändert.

Schugy 28/05/2009 23:12
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--2+

Eine CPU vom verurteilten Monopolisten kommt mir nicht ins Haus.

bernomann 29/05/2009 13:55
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-0+

das problem, welches apple hat, ist dass wenige die produkte wirklich kennen. ich hab mir "damals" das macbook mit c2d gekauft. einfach nur, weil ich es cshön fand, bis dahin war ich von apple nicht undbedingt überzeugt. aber der laptop ist einfach toll! esfunktioniert einfach alles und das immer, zumindeset solange man unter OSX bleibt (dafür ist ein mac ja auch da ...). allen, die gegen apple wettern, sei gesagt, dass man sich an so viel simple funktionalität schnell gewöhnt ... ich hab immer noch nen klassischen PC unterm tisch, selbst gebaut, will ich auch nicht missen. aber das macbook hat schon oft genau dann einfach nur funktioniert, wenn der PC mal wieder streikte ...

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