Mattes Displays fürs MacBook Pro
Nächste NewsViele Anwender können mit spiegelnden Displays nichts anfangen. Apple bietet nun einen matten Bildschirm gegen Aufpreis auch beim 15-Zoll-MacBook Pro an.

Bislang war die Option eines matten Displays nur für das Flaggschiff mit 17 Zoll Bildschirmgröße verfügbar. Nun hat Apple nachgebessert und stellt die Option auch für seine 15-Zoll-MacBooks zur Verfügung.
Spiegelnde Displays werden bei Stand-Alone-Bildschirmen und Notebooks schon länger eingesetzt: Die Hersteller verbauen sie, weil Kontraste intensiver dargestellt werden. Kurz nachdem die auch »Schminkspiegel« genannten Displays zum (Hersteller-) Trend wurden, häuften sich Beschwerden: Reflexionen von Lichtquellen vor dem Bildschirm beziehungsweise hinter dem Anwender schränken die Sichtbarkeit des Monitor-Inhalts extrem ein. Für eine professionelle Bild- oder Fotobearbeitung sind sie somit kaum geeignet. Auch die meisten Netbooks – eigentlich für die Arbeit im Freien konzipiert und auch beworben – nerven mit Hochglanzdisplays, auf denen bei Sonneneinstrahlung nichts zu erkennen ist.
Nun kehrt sich der Trend um, zumindest bei Apple: Die 15-Zoll-Pro-Modelle der MacBook-Reihe bietet der Hersteller nun auch mit matten Bildschirmen an. Allerdings gegen Aufpreis: Genau 45,01 Euro muss der Käufer draufzahlen. Für die 13-Zöller zu Preisen ab 1150 Euro ist die Option noch nicht verfügbar. Eventuell bessert Apple auch hier noch nach – und vielleicht überdenken auch andere Notebook- und Display-Hersteller ihre Produktstrategie zugunsten der Endanwender.
Quelle: Tom's Hardware DE
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TOP!!!! Danke für die späte Einsicht!
Dann hat sich das Warten ja mal wieder gelohnt... dann kann ich ja jetzt eigentlich kaufen! :-)
schon eigenartig: bei den ersten röhrenmonitoren versuchte man lange das spiegeln wegzukriegen, dann schaffte man es endlich und alle waren glücklich. dann kamen die ersten TFTs und die waren natürlich auch entspiegelt, und jetzt gibts nur noch schminkspiegel und alle motzen, dass damit nicht gut arbeiten ist - welch eine erkenntnis?!
Finde ich unverschämt, für das, was früher mal (aus gutem Grund) Standard war, jetzt einen so hohen Aufpreis zu verlangen! Preislich sollte es keinen Unterschied machen, ob man einen Schminkspiegel oder einen seriösen Laptop kauft.
Sehe es wie johannes...früher Standard, heute, wenn überhaupt, nur durch Aufpreise möglich (Es ist ja ein Feature geworden)...und dann immer schön weiter in die Breite und weniger in die Höhe, bis das Display am Ende das Format eines 30cm Lineals hat...und dann als 15" Bildschirm verkaufen. Auf meinem T30 konnte ich wenigstens noch arbeiten, ohne ständig scrollen zu müssen oder soweit hinauszuzoomen, damit auch die Werkzeugleisten noch Platz haben...
Hersteller: ES WIRD AUCH NOCH GEARBEITET, KAPPIERT IHR DAS NICHT?
Aber hey, man kann es ihnen nicht übelnehmen, denn die Leute kaufen das Zeug ja auch noch, weils optisch viel schöner ist...
und dann verlangt man auch noch aufpreis ... eben Apple
- super, das die Proteste/Kundenaussagen zum Anbieten der Option erhört wurden
- schade das es Geld kostet (und noch soviel)
... aber auch darüber wird DER MARKT entscheiden
Beispielsweise würde ich es nun "auch" wieder kaufen - GLOSSY ist ein absolutes NO-GO!!!
Und damit mach Apple das, was deren Ziel ist: Geld verdienen (ich würde das nicht anders machen...)
1.) Ich mag die spiegelnden Displays lieber als die matten. Das Bild ist einfach schöner und optisch machen sie einfach mehr her. Sicherlich sind sie im Freien kaum zu gebrauchen, aber ich kann für mich festhalten, dass ich mein Notebook eh nur in geschlossenen Räumen bzw. Bus und Bahn benutze.
2.) Der Aufpreis rührt einfach daher, dass noch immer das spiegelnde Display standardmäßig verbaut wird und der Aufpreis nicht für das matte Display selbst, sondern für die Arbeitsleistung durch den Umbau bezahlt wird.
Ich kanns auch nicht ganz verstehen wieso die Hersteller 1. anfangen überall Glossy einzubauen (Zum Glück hatte Lenovo noch nicht die frechheit Glossy's bei den ThinkPads einzubauen) und 2. diese scheiss 16:9 bzw. X:Y einfach nicht 4:3 Bildschirme! Kann ich echt nicht verstehen und bin froh, dass meine Firma den Aufpreis bezahlt hat und 4:3 ThinkPads gekauft hat!
@marcell:
Dein Punkt 1 ist zu Teil sicher Wahrnehmung und Geschmack (wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zwar ... egal, fuer kurze Betràchtungen unter guten Bedingungen ok - aber in der Bahn mit wechselnder starker Beleuchtung ... Nee nich wirklich ...)
Punkt 2 ist aber nun wirklich hausgemachter Bloedsinn: Preise werden am Markt gemacht - nicht durch Kosten !!!
Gruesse
*lol* wieder typisch apple, aufpreis für jeden mist.

wenn der steve jobs dran geleckt hätte wärs sicher unbezahlbar. *sfg*
jetzt werden dann die appletologen mit ihren matten displays protzen wie gut die doch aussehen.
ein wunder das apple jetzt nicht so tut als hätten sies erfunden und es i-matte nennt.
genannt wollte ich schreiben.