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16:40 - 17/12/2008 von Benjamin Kraft

Im Nvidia MCP79 steckt eine GeForce 9400M.

Alle Apple Notebooks setzen derzeit auf Intel-Technik - zumindest was die Prozessoren angeht. Es handelt sich um Penryn Core 2 Duo Modelle, die je nach Modell zwischen 2,0 GHz und 2,6 GHz takten. Bei den Chipsätzen vollzieht Apple gerade den Wechsel auf Nvidias MCP79 alias GeForce 9400. Nur das 17-Zoll-Modell setzt noch auf Intels GM965-Chipsatz. So kommt auch nur bei ihm allein eine dedizierte Grafikkarte zum Einsatz, und zwar eine GeForce 8600 M GT, der 512 MB GDDR3 zur Seite stehen. Das andere Ende des Spektrums markiert das kleine MacBook, das ausschließlich über eine integrierte GeForce 9400 M verfügt. Den Videospeicher knapst sie sich vom RAM ab. Käufer des MacBook Pro 15 haben dagegen die Wahl: Für längere Laufzeiten abseits des Stromnetzes nutzt man die integrierte GeForce 9400 M; ist mehr 3D-Leistung gefragt, kann man auf eine GeForce 9600 M GT umschalten.

Ungewohntes Bild: Das Trackpad hat keine gesonderte Taste - es IST die Maustaste.Eines der Highlights ist zweifelsohne das neue Trackpad. Es besteht aus leicht angerautem Glas und erlaubt Multi-Touch Gesten, die zum Drehen von Bildern, Zoomen und Scrollen oder zum Blättern in Bildergalerien dienen. Die einzelne Trackpadtaste hat auch ausgedient. Stattdessen fungiert das gesamte Trackpad als große Maustaste. Das ist gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber schon bald recht gut. Das MacBook Pro 17 setzt noch das klassische Trackpad ein, das aber auch Multi-Touch Gesten beherrscht. Die Pros kommen darüber hinaus in den Genuss eines Umgebungslichtsensors, der die Bildschirmhelligkeit anpasst.

Die Tastaturen sind zwar unterschiedlich, doch beide sehr gut. Der Widerstand ist beim MacBook Pro 17 zwar ein wenig weich, der Druckpunkt dafür aber klar definiert. Die Tasten besitzen außerdem normale Desktopgröße.  Beim MacBook und MacBook Pro 15 kommt die "Chiclet"-Tastatur des weißen MacBooks zum Einsatz, die einen etwas härteren Anschlag hat. Auch als Windows-Umsteiger findet man sich sofort zurecht. Angenehm ist die Tastenhintergrundbeleuchtung, die sich in zehn Schritten regeln lässt. Auf den F-Tasten liegen verschiedene Funktionen wie Helligkeit, Lautstärke und der Zugang zur Exposé Funktion. Unüblich ist, dass man hier die Fn-Taste drücken muss, um die F-Taste zu aktivieren, und nicht die Shortcutfunktion.

Zwei Mal USB und kein Firewire - beim MacBook hat Apple den Rotstift angesetzt.

Im Abschnitt Design wurde es schon angesprochen: Die neuen Modelle sind mager ausgestattet, was Anschlussoptionen anbelangt. Nur 2 USB Ports sind indiskutabel, zumal bei Produkten dieser Preisklasse. Sogar die billigsten Netbooks bieten 3 USB 2.0 Anschlüsse. Platz ist genügend vorhanden, doch beschleicht einen der Verdacht, Apple habe den dritten Port aus Designgründen nicht implementiert - er hätte wohl auf der rechten Seite untergebracht werden müssen und dort die Ästhetik gestört. Wer meint, das sei eine absurde Argumentation, vergisst, dass Apple beim letzten MacBook Pro auf beiden Seiten Schrauben eindrehte, obwohl sie nur einer Seite gebraucht wurden - der Symmetrie wegen.DVI und Firewire 400 gibt es nun nur noch im MacBook Pro 17.

Für weiteren Unmut sorgte, dass Apple bei den Neuen durchweg Firewire 400 wegrationalisiert hat. Beim MacBook Pro 15 findet sich wenigstens noch eine FW800 Buchse, doch wer das "kleine" MacBook kauft, geht ganz leer aus. Auch VGA- oder DVI-Ausgänge sucht man vergeblich. Hier haben die Kalifornier ebenfalls einen harten Schnitt gemacht und alle neuen Notebooks auf den Mini-DisplayPort umgestellt. Das ist zwar zukunftssicher (und lizenzfrei), für den Käufer allerdings ärgerlich: Erbraucht nicht nur für VGA, DVI oder HDMI einen Adapter zu Apple-Preisen -selbst für einen externen Monitor mit DisplayPort wird ein Zusatzstecker fällig. Drei USB Ports, Firewire 400 und einen DVI-Port findet man also nur noch am großen MacBook Pro 17. Wenigstens besitzen beide Pro-Modelle einen ExpressCard/34 Einschub.

Praktisch ist die LED-Segmentanzeige für den Batterieladestatus.

Multi-Norm DVD-Brenner sind bei allen Modellen eingebaut, und auch bei der Kommunikation bewegen sich alle auf demselben Niveau: Gigabit Ethernet, WLAN a/b/g/Draft-N, Bluetooth 2.0+ EDR bzw. 2.1 bei den neueren Modellen und eine iSight Webcam gehören zum guten Ton. Den Magsafe Connector am Netzteil haben alle geerbt: Verheddert man sich am Kabel, löst sich das Netzkabel vom Gehäuse, anstatt es vom Tisch zu ziehen. Sollte das Notebook doch mal in den freien Fall übergehen, parkt der Sudden Motion Sensor sichert die Festplatte, um sie vor einem Headcrash zu schützen.

 

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Kommentare zum Beitrag
freshy 17/12/2008 18:51
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-2+

Also die Notebooks von Apple sind was die Verarbeitung angeht unüberboten, da kann heute jeder andere Hersteller einpacken. Allerdings zerstört sich Apple diesen Vorteil selbst, z.B. dadurch das sie ein "Pro" Gerät nur mit Glossydisplay anbieten. Ich meine man bezahlt fast 2000 Euro für ein Gerät das man nicht im Freien betreiben kann, also in dieser Kategorie die selbe Qualität bietet wie jedes 500 Euro Netbook von Aldi. Die Slot-in Laufwerke sehen zwar schick aus, sind aber in vielen Fällen einfach nur nervig. Zum Beispiel kann ein Medium nur ausgeworfen werden, wenn auch die Software auf den Druck der Auswerfen-Taste reagiert. Weiterhin sehe ich den Einsatz von Minidisplayport als Geldmacherei an. Bereits beim alten, weißen Macbook, was es seit fast 2 Jahren gibt, kam dieser Anschluss zum Einsatz. Bereits damals behauptete man, dies sei der kommende Industriestandard. Tja, Pustekuchen. Jeder ist auf die völlig überteuerten Adapter von Apple angewiesen, um z.B. an handelsüblichen Beamern zu präsentieren, die nur über DVI oder gar VGA funktionieren.

Wenn man jetzt diese vielen Vergleiche liest und Macs mit "normalen" Notebooks vergleicht, dann sollte man auch bitte auf die Widrigkeiten eingehen, die sich daraus ergeben, z.B. mit der Tastatur. Diese ist nämlich die Hölle für Leute, die Windows benutzen wollen. MacOS alleine ist für den produktiven Einsatz in 90% der Fälle unbrauchbar mangels spezieller Software, sodass fast jeder Windows als Zweitbetriebssystem installiert.

Mein Fazit: Macbook Pro ohne Glossy, anständige QUERTZ Tastatur, Windows drauf, das ganze 300-400 Euro billiger = Bestes Notbook momentan. Tja, Träume sind aber wohl nur Schäume.

benkraft 17/12/2008 19:36
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-1+

freshy schrieb :

... das sie ein "Pro" Gerät nur mit Glossydisplay anbieten.




Das trifft aber nur auf das 15-Zoll Modell zu. Das MacBook Pro 17 kann man auch mit entspiegeltem Display bestellen. Die neuen wird es aber wohl durch die Glasscheibe vorm Display wirklich nie entspiegelt geben. Schade eigentlich.

Zitat :
Die Slot-in Laufwerke sehen zwar schick aus, sind aber in vielen Fällen einfach nur nervig. Zum Beispiel kann ein Medium nur ausgeworfen werden, wenn auch die Software auf den Druck der Auswerfen-Taste reagiert.


Unter OS X regelt das nicht die Software, sondern das Betriebsystem. Solange die Treiber von der OS X Installations-DVD installiert sind, klappt das unter Windows genauso.
Kleiner Tipp: Wenn das mal nicht funktionieren sollte, kann man auch eine Rechtsklick auf das Laufwerksymbol machen und dann "Auswerfen" wählen ;)

Zitat :Weiterhin sehe ich den Einsatz von Minidisplayport als Geldmacherei an. Bereits beim alten, weißen Macbook, was es seit fast 2 Jahren gibt, kam dieser Anschluss zum Einsatz.


Das alte MacBook hatte einen Mini-DVI Anschluss, nicht Mini-DisplayPort. Prinzipiell hast du aber Recht - ohne Adapter gegen Aufpreis steht man so oder so im Regen... Apples Preispolitik war aber schon immer ein Punkt für sich, auch wenn sich das in den letzten Jahren gebessert hat.

Zitat :Wenn man jetzt diese vielen Vergleiche liest und Macs mit "normalen" Notebooks vergleicht, dann sollte man auch bitte auf die Widrigkeiten eingehen, die sich daraus ergeben, z.B. mit der Tastatur. Diese ist nämlich die Hölle für Leute, die Windows benutzen wollen.


Kann ich nicht nachvollziehen. Eigentlich muss man sich doch nur merken, dass die Command-Taste unter Windows halt die Windows-Taste ist, und alles ist paletti... Oder was macht den Umgang mit ihr so schwierig? Dann muss man auch als "unmöglich" kritisieren, dass einige Notebooks die Fn- und die Strg-Taste vertauschen. (Ich merke es in Tests übrigens auch immer an... ;) ) Schlimmer ist das Layout mancher Windows Note- und Netbooks. Da werden die rechte Shift- und die Pfeiltasten so wild durcheinandergemischt, dass man garantiert immer die falsche trifft. *Hust* ASUS/Lenovo *Hust*

Zitat :MacOS alleine ist für den produktiven Einsatz in 90% der Fälle unbrauchbar mangels spezieller Software, sodass fast jeder Windows als Zweitbetriebssystem installiert.


Irgendwie hört man das Argument immer, aber so richtig ausgeführt wird es nicht. Was für Programme laufen denn nicht? Oder anders herum: Wenn ich WEIß, dass das Programm, mit dem ich meine Brötchen verdiene, nicht unter Mac OS läuft, kaufe ich mir auch keinen Mac... Man kennt doch den Einsatzzweck und kauft nicht nur fürs Auge oder um ggf. den Neid anderer zu erwecken.

avaka 17/12/2008 20:20
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-1+

@Benkraft
Gut gesprochen, das mag wohl sein.
Die Anschlussmöglichkeiten hingegen sind wirklich das Letzte. Adapter hin Adapter her, das ist ein zusätzliches Teil was man zwingend braucht um auch nur den billigsten Beamer anzuschließen und ohne das lacht sich jeder Netbookkäufer nen Ast ab.
2 USB Ports *hüstel
Die hat schon mein ewig altes Baycom P4 (6 Jahre alt) und zu dem Zeitpunkt waren das schon zuwenig.
Und das Apple seinen eigenen Anschlussstandard alias Firewire verrät ist echt die schlimmste Klatsche, die man jedem Applefreak antun kann. Die haben nämlich in der Regel Firewirefestplatten, weils zugegeben auch recht schnell ist.

FritzLE 17/12/2008 21:39
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-0+

and the winner is: Acer Aspire 8930!

die macs sind toll, wenn man sie in der hand hat, keine frage! aber garantie (1 jahr), service, gar austauschgeräte? totale fehlanzeige... da muss man erstmal noch 200,- netto auf den tisch legen für 3 jahre bring-in ohne festgelegte reaktionszeiten und nada austauschgerät. 90% der handys und SPs gehen übrigens auch nicht mit macs. es ist schon irgendwie traurig. apple, beweg dich!

benkraft 17/12/2008 22:30
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-0+

Zitat :Und das Apple seinen eigenen Anschlussstandard alias Firewire verrät ist echt die schlimmste Klatsche, die man jedem Applefreak antun kann. Die haben nämlich in der Regel Firewirefestplatten, weils zugegeben auch recht schnell ist.


Das stimmt. Warum am MacBook kein einziger Firewire Anschluss ist, ist mir schleierhaft. Erst jahrelang USB als minderwertig anprangern, und dann so umschwenken. Die offizielle Erklärung lautet ja, das USB 2.0 für Camcorder usw ausreichende Leistung bietet. Stimmt ja auch, trifft aber das Problem nicht: Althardware wird damit künstlich obsolet gemacht.
Das MBP15 hat ja wenigstens FW800, auch wenn man dafür erst mal wieder einen Adapter kaufen muss, wenn man FW400 dranstecken will.
Witzige Konsequenz daraus: Für Käufer, die ihre alte Hardware weiter benutzen wollen, sind die älteren (MacBook white) und teureren (MBP 17) Geräte attraktiver als die neuen...

Zitat :and the winner is: Acer Aspire 8930!


:D - Klar, so kann man es auch lesen. Oder man sagt, dass es genauso oft vorn liegt, wie das MBP 15... Mal gewinnt das eine, mal das andere. ;) Schade ist halt, dass Apple nicht neuere Vista Treiber für die GeForce 9600M GT rausbringt.Dann könnte das auch wieder anders aussehen. Per Apple Software Update könnte man den ja problemlos verteilen, wenn der Standardtreiber schon nicht gehen soll....

Zitat :90% der handys und SPs gehen übrigens auch nicht mit macs. es ist schon irgendwie traurig. apple, beweg dich!


Auf die Gefahr hin, mich wie ein Apple-Apologet anzuhören... Warum ist das Apples Schuld? Es sind doch eher die Hersteller in der Pflicht, entsprechende Treiber und Conduits zu schreiben bzw. zu entwickeln.
Mich beschleicht manchmal das Gefühl, es wird missverstanden, was die Aufgabe eines Betriebssystems ist... Es stellt eine Plattform dar, auf der Programme laufen können. Geräte werden mittels Treibern eingebunden, die der Hersteller dafür zur Verfügung stellt - oder stellen sollte. Die Programme wiederum kommen in der Regel von Drittfirmen, die sich (im Idealfall) auch mit den Hardwareherstellern ins Benehmen setzen, damit Hard- und Software in einem OS Funktionieren.

Klar, sowohl Apple als auch (und gerade) Microsoft haben diese Grenze durch diverse Beigaben (Media Player, Internet Explorer, iTunes, iLife, Safari, Mail, iCal, etc) zunehmend verwischt - aber Apple für fehlende Treiber für Fremdhardware zu kritisieren ist doch irgendwie die Schuld beim Falschen zu suchen...

MaxTheCB 17/12/2008 23:16
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Anonymer Nutzer 17/12/2008 23:22
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-0+

der vergleich mit den autos ist ja recht passend, mit der kleinen ausnahme, dass man bei apple auch abstriche hinnehmen muss.

kauft man statt einem skoda einen audi, zahlt man zwar das doppelte, man hat dafür aber bessere leistung/aussehen/qualität.

kauft man statt eines acers einen mac, verzichtet man aber trotz höheren preises (bei den neuen macbooks) auf firewire, mattes lcd, bluray, stärkere grafik, sonst. anschlüsse,...

Anonymer Nutzer 18/12/2008 00:33
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-0+

Ich gehör ja zu einer Minderheit, aber ich bin vor kurzem von Windows nach Ubuntu gewechselt, weil mir die "Freiheiten" (ein weiter Begriff) an dem System gefallen. Wenn mal was nicht geht, dann liegts an Unzulänglichkeiten des Systems. Bei Apple und Microsoft hab ich aber oft das Gefühl, dass Dinge mit Fleiss verboten werden (zum Beispiel, wie IPods absichtlich ausgesperrt).

Das ist deren Geschäftsmodell, und das ist auch OK so. Aber eben nichts für mich.

Wollte nur mal anmerken, dass ich deshalb den Vergleich Audi-Apple nicht ganz stehen lassen möchte, da ich nicht aus Geldgründen keinen Mac kauf :-)

madhonk 18/12/2008 07:34
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-0+

@Lemmy: MacOS basiert genauso auf nem Unix Kernel - man kann genauso fast alles installieren/benützen wie auf einem Linux

@MaxTheCB: wo liegt das Problem? Ich finde es gut, dass mal Macs getestet wurden! Es werden ja auch andere Marken getestet! Dass die Macs nicht schlecht abgeschnitten haben tut aber anscheinend so manchen Mac-Hasser weh...

bakudan 18/12/2008 08:56
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--1+

Der Akkulaufzeittest ist interresant.
Aber das selbe habe ich schon beim vergleich WinXP und Linux bemerkt.
Linux = 2h
Windows = 1h
(Bei beiden OpenOffice offen, mitschreiben in der schule, sonst nichts)

Anonymer Nutzer 18/12/2008 11:43
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-0+

@bakudan

das ist doch jetzt wohl nicht Dein Ernst, oder? Ich mag Linux (insbesondere Ubuntu) inzwischen auch schon ganz gern, aber Akku-Laufzeit ist bei allen Mobilrechnern deutlich schlechter als unter Win/OSX. Das ist meine persönliche Erfahrung und auch die c't-Tests hin und wieder belegen das deutlich.

Anonymer Nutzer 18/12/2008 14:48
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-0+

Ich hab jetzt seit zwei Wochen ein Macbook Pro 15" 2,53 GHz (6MB), 4GB RAM, 250GB 7200rpm. +Apple Care +Apple Remote +Adapter auf DVI über die Firma direkt bei Apple 25xx,- Euro inkl. MwSt.

Vorteile:
Sehr schönes Gerät muss ich sagen. Sieht sehr edel aber schlicht aus.
Läuft unter OS X sehr leise und im Akkubetrieb lange.
Hervoragender und lauter Sound (Hab noch nie solch guten Sound aus solch kleinen "Brüllwürfeln" gehört.
Windows läuft auch.

Nachteile:
Mit 3 Jahresgarantie VIEL zu teuer.
Wird unter Windows generell sehr heiss und damit laut.
Teure Adapter für den Mini DisplayPort nötig.

---

Mein Fazit: Einen wirklichen Mehrwert gegenüber anderen Windowsnotebooks hat dieses Gerät NUR wenn man OS X darauf benutzt. Wer nicht zwingend Windows braucht wird viel Spass beim arbeiten unter OS X haben.
(Nein ich bin kein Apple Fanboy, und habe schon auf/mit fast allen gängigen Betriebssystemen und Oberflächen gearbeitet und werde das auch weiterhin machen ;D .)

@tomshardware.de
Kleiner Tip für Studenten:
Schaut mal unter www.macatcampus.de vorbei, die haben preiswerte Bundels mit 3 Jahre Garantie zu besseren Konditionen als Apple selbst.

Anonymer Nutzer 18/12/2008 15:52
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-0+

@benkraft: Die Aufgabe des OS ist es nicht Treiber bereitzustellen?

Was war nochmal das Hauptargument gegen Vista? :)

benkraft 18/12/2008 16:19
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-0+

nospam2 :
@benkraft: Die Aufgabe des OS ist es nicht Treiber bereitzustellen?Was war nochmal das Hauptargument gegen Vista?



Soweit ich mich entsinnen kann war es die Anfangs grottige Performance? ;)

Aber im Ernst - wenn du von mir hören willst, dass es der mangelnde Treibersupport war: Geschenkt. Aber da gilt dasselbe Argument: Das war nicht Microsofts Schuld. ;) (selten, dass man sowas sagen kann, ich weiß... :D)

Kein Hersteller kann glaubhaft behaupten, er habe zu wenig Zeit gehabt, einen Treiber zu entwickeln. Sowohl Apple als auch Microsoft geben die entsprechenden Spezifikationen rechtzeitig heraus.

Insofern bleibe ich dabei: Es ist nicht die Aufgabe eines OS, Treiber bereit zu stellen (wenn man jetzt mal von den generischen Dingern absieht, die zur Installation selbst benötigt werden - also Standard IDE, VGA, etc...).

effeksys 19/12/2008 14:06
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-0+

Anmerkung: Bei Gravis gibts eine 3 Jahresgarantie für 80€.

Nachdem ich vor 2 Jahren von Windows auf Mac umgeschwenkt bin, muss ich sagen das ich es zu keiner Zeit bereut habe! Ich arbeite imo mit einen 15" MB Pro und habe bisher keine wirklichen Probleme gehabt, im Gegensatz zu Windows früher. Mein 3Jahre altes Nokia funzt auch wunderbar mit dem Mac, dank Bluetooth und Symbian. Allein dieser Punkt (Synchro der Adressen&Termine mit Mobiltelefon) ist für mich unersetzlich! Was bietet da überhaupt Windows?
Für jede Anforderung habe ich bisher auch immer ein Mac oder Linux Programm gefunden. Somit kann ich freshys Meinung(Erfahrung?) nicht nachvollziehen. Obwohl in Windows XP als VM auf dem Mac habe, kam es bisher nur einmal zum Einsatz: wegen einem Spiel... Es kommt immer auf den Einsatz an, wofür man ein Gerät benötigt und irgendeine Firma/Produkt zu preisen oder zu verteufeln ist beides falsch und sagt nur was über die inkompetente Meinung aus!

Anonymer Nutzer 19/12/2008 17:48
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-0+

Die Aussage mit den FN-Tasten ist quatsch. Das kannste dir einstellen, wierum du lustig bist.

benkraft 19/12/2008 17:50
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-0+

iQuit :
Die Aussage mit den FN-Tasten ist quatsch. Das kannste dir einstellen, wierum du lustig bist.



Danke für den Tipp! :)
Aber so sind die Standardeinstellungen. Für Neulinge und Umsteiger ist das halt ungewohnt.

freshy 20/12/2008 01:16
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-0+

effeksys :
... Es kommt immer auf den Einsatz an, wofür man ein Gerät benötigt und irgendeine Firma/Produkt zu preisen oder zu verteufeln ist beides falsch und sagt nur was über die inkompetente Meinung aus!



Ja, sehe ich auch so. Ich verteufele auch nichts, ich habe hier nur die Gründe aufgeführt, weshalb ich ein doppelter Switcher wurde. ;) Hatte ein Jahr ein Macbook, habe es verkauft und mir ein Lenovo Thinkpad gekauft. Also ich rede nicht einfach schlecht über etwas, was ich nie selbst getestet habe.

Ich respektiere es, wenn Leute zufrieden mit ihrem Mac sind und ich denke auch Macs haben ihre Daseinsberechtigung. Anfangs war ich auch begeistert, doch dann haben mich viele kleine Dinge nach einiger Zeit gestört, weit mehr als ich hier genannt habe. Sicherlich sind vieles nur Kleinigkeiten über die Apple Fans hinwegsehen, aber ich hatte nach einem Jahr Mac das Gefühl, dass ich durch die Tatsache, dass ich einen Mac besitze, im Umgang und der Art wie ich meinen Computer benutze ständig Kompromisse eingehen muss, weil irgendetwas anders ist, nicht so funktioniert, oder ich eben auf Windows zurückgreifen muss, weil unter OSX keine, oder keine richtig gute Software dafür da ist.

benkraft :
Kann ich nicht nachvollziehen. Eigentlich muss man sich doch nur merken, dass die Command-Taste unter Windows halt die Windows-Taste ist, und alles ist paletti... Oder was macht den Umgang mit ihr so schwierig?



Zum Beispiel Programmieren unter Windows mit dem Mac. Ich erinnere mich dunkel, dass ich mittels irgendeines Tools Tasten umgemapt habe, weil mich der Fingerkrampf so ankotzte.

Nachtrag: Nochmal zu den Tastenkombis, auch hier zu sehen: http://www.schirmacher.de/pages/vi [...] pageId=362

Also beispielsweise die eckigen und geschweiften Klammern, die man beim Programmieren oft benötigt, haben sehr unvorteilhafte Kombinationen aufgrund fehlende Alt-Gr Taste beim Mac. Auf der Seite wird auch gleich das Tool zum ummapen der Tasten angegeben. Soviel dazu. ;)

freshy 20/12/2008 01:40
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-0+

Ach dann nehme ich auch grad noch zum Rest Stellung, mir ist sowieso langweilig. :D

benkraft :
Das trifft aber nur auf das 15-Zoll Modell zu. Das MacBook Pro 17 kann man auch mit entspiegeltem Display bestellen. Die neuen wird es aber wohl durch die Glasscheibe vorm Display wirklich nie entspiegelt geben. Schade eigentlich.



Liegt aber soweit ich weiß nur daran, dass das 17 Zoll Modell mit der neuen Gehäuseform Seitens Apple noch nicht verfügbar ist. 2009 wirds auch da vorbei sein mit den matten Displays und das größte Modell auch auf die neue Form umgestellt.

benkraft :
Unter OS X regelt das nicht die Software, sondern das Betriebsystem. Solange die Treiber von der OS X Installations-DVD installiert sind, klappt das unter Windows genauso.



Ist denn das Betriebssystem etwa keine Software? ;) Was ist denn wenn ich nur eine DVD im Laufwerk vergessen habe und diese vor dem Booten aus dem Laufwerk holen möchte? Kleinvieh macht auch Mist. :P

Gute Nacht!

someone 25/12/2008 11:01
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-0+

muss hier nur kurz anmerken, das dieses problem mit dem glossy display total übertrieben wird.
man kann sowohl draußen als auch imzug oder auto problemlos arbeiten.
im vergleich zu anderen laptops hab ich das gefühl das ich sogar an vielen orten ein besseres bild habe als andere und das mit mit glossy display...
habe auch vor dem kauf (übriegens mein erstes mac produkt nach einem ipod) lange drüber nach gedacht und mir die dinger genaustens in den geschäften angeschaut, bin aber seit dem kein einziges mal enttäuscht worden und rundrum zufrieden!

---> glossy ist meiner meinung nach absolut kein nachteil.


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