Display
Seitdem Apple im Oktober das aktuelle Alu-Design eingeführt hat, sitzen die Bildschirme in den MacBooks hinter Glas. Das hat bei den meisten Käufern nicht gerade Begeisterung hervorgerufen, da Spiegelungen und Reflexionen vorprogrammiert sind. So ist es auch bei diesem Display. Einen kleinen Trost gibt es für Käufer, die sich für das MBP 17 interessieren: Nur bei diesem Modell bietet Apple im Online Shop die Möglichkeit, ein mattes Display zu wählen - gegen Aufpreis, versteht sich.
Das Display zeigt 1920 x 1200 Bildpunkte und ist gleichmäßiger ausgeleuchtet, als es das Diagramm vermuten lässt. An der hellsten Stelle es Display mit 297 cd/m, an der dunkelsten sind es noch 248, was einer maximalen Abweichung von 16,5% entspricht. Über die Bildschirmfläche ergibt sich eine durchschnittlicher Helligkeit von 275 cd/m und eine Differenz von nur 6,3 %. Der Schwarzwert liegt bei 0,51 cd/m, was dem Display einen Kontrast von 1:540 verschafft.
Die Blickwinkel sind bei Text groß, erst bei sehr weitem Einblickwinkel schleicht sich allmählich ein Rotstich in den weißen Hintergrund. Bevor das passiert, sieht man aber schon lange die Umgebung, die sich im Glas des Displays spiegelt. Für den Einsatz unter freiem Himmel ist das Display zwar prinzipiell hell genug, doch sollte man sich überlegen, ob man bei der Konfiguration nicht doch zur matten Variante greift.
Farben werden angenehm neutral, vielleicht minimal blass dargestellt. Das MacBook Pro 15 schien ein Quäntchen lebendiger und kräftiger. Bei Farben sind die Blickwinkel nicht ganz so gut. Ab etwa 40° von der Mittellinie dunkeln sie ab - vor allem am Gegenüberliegenden Rand. Von unten betrachtet dunkeln sie ab, um dann zu invertieren, während sie von oben ausbleichen.
Die Filmwiedergabe ist hervorragend - auch kleinste Details werden sauber angezeigt. Farben werden wiederum neutral und minimal zu zurückhaltend dargestellt. Schwarz ist angenehm dunkel. Bei komplett schwarzen Szenen legt sich aber ein feiner grauer Film darüber, was aber nur bei sehr genauem Hinsehen auffällt.
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Super - für Unterwegs

Spionage Laptop -> ein unauffälliger Spiegel für Agenten um im Zug hinter sich den Feind zu belausche
Man ist das Glossy!
Glossy ist aber eträglich solange man mit der Bildschirmhelligkeit gegensteuern kann und das können die LED-Bildschirme von Apple sehr gut. Ich find erschreckend wie gravierend der Unterschied der Batterielaufzeiten ausfällt zwischen OSX und Windows, das ist echt heftig. Und das liegt einzig und allein am Betriebssystem...
Das 17er Pro wird wohl mit das einzige Gerät seiner Größenordnung sein womit man sogar mobil sein kann wenn man es denn wollte. Ich find die Alibiakkus in den Acerprügeln immer sehr lustig, die reichen nichtmal um den Schwertransport zwischen Wohn- und Schlafzimmer zu überbrücken.
wieso testet ihr nicht die 2.93ghz variante ?
wieso wird nicht erwähnt, daß der akku ganz leicht selbst tauschbar ist ?
wieso wird nicht erwähnt, daß 8GB ram möglich und ebenso selbst einzubauen sind ?!
Halt halt - in welchem Modus lief das MacBook in Vista?
Ausserdem darf man wohl erwähnen das es Vista nur mit dem 9600er läuft, heißt also dass der mehr Strom frisst! Und daran ist nicht Windows schuld!
Aber warum soll, bei voller Last, nur ein Betriebssystem schuld sein an 12 Minuten differenz (immerhin gute 15%)?
Wenn der Laptop auf volle Pulle rennt, dann rennt er!
Da ist was nicht koscha.
wieso testet ihr nicht die 2.93ghz variante ?
Weil wir dieses Gerät von Apple zum Testen zugeschickt bekommen haben, und nicht die 2,93 GHz-Variante.
Es wird sehr wohl erwähnt, dass der Akku auch vom Nutzer zu tauschen ist (sogar im Fazit, vorletzter Absatz). ABER: "Ganz einfach" ist etwas anderes, als erst einmal alle Schrauben der Bodenplatte lösen zu müssen, um nach Entfernung selbiger an den Akku zu kommen, der selbst auch nochmal fest eingeschraubt ist. "Ganz einfach" wäre das, was man an allen anderen Notebooks (inklusive der MacBooks) findet - ein Akku zum simplen Einschieben und Arretieren.
Generell werden in unseren Tests nur Angaben zur verbauten RAM-Größe gemacht und nie zur Maximalausstattung. Und auch hier gilt, dass man sich erst mal an die Bodenplatte wagen muss.
ok, herzlichen dank !
Halt halt - in welchem Modus lief das MacBook in Vista?
Wie bei allen vorigen Tests im manuell angepassten Modus. So, wie wir alle Notebooks testen, um eine allgemeine Vergleichbarkeit zu testen. Herstellerspezifische Anpassungen nutzen wir nicht, damit bei allen Notebooks dieselben Grundregeln gelten.
Das wird erwähnt - Seite 6, Absatz 2:
Aber warum soll, bei voller Last, nur ein Betriebssystem schuld sein an 12 Minuten differenz (immerhin gute 15%)?Wenn der Laptop auf volle Pulle rennt, dann rennt er!Da ist was nicht koscha.
Die Ergebnisse sind seit unserem ersten Test mit den MacBooks konsistent: Unter Vista laufen sie nicht so lange. Das hat auch nichts mit dem Grafikchip zu tun, denn Messungen mit dem 9600M GT machen wir ja auch unter OS X. Die Werte findet man alle in den Charts.
Ich erinnere auch daran, dass wir nicht die einzigen sind, die zu diesem Ergebnis kommen. Sowohl AnandTech als auch arstechnica und die c't haben Ähnliches berichtet. Ich hab in einem der letzten Tests schon mal bei den Leserkommentaren eine Erklärung versucht. Man sehe mir nach, wenn ich das hier einfach noch mal reinkopiere:
Microsoft hingegen muss darauf vertrauen, dass auch der letzte Bananen-Hardware Hersteller saubere Treiber schreibt, die die Hardware auch mal schlafen lassen. Und: Man weiß nie, was alles so an Hardware in einem Rechner verbaut ist. Ggf gibt es auch Konfigurationskonflikte (IRQ oder sonstwas).
Es steht STARK zu vermuten, dass genau dort der Hase im Pfeffer liegt. Geht eine Komponenten nicht in den Schlafzustand (oder verringert zumindest die Leistungsaufnahme), verkürzt sich die Laufzeit entsprechend. Wacht die Komponente bei jedem Ereignis auf (auch wenn sie eigentlich selbst nicht beteiligt ist), gilt dasselbe.
So viel Geld und dann noch einmal ein BluRay Laufwerk.
So viel Geld und dann noch einmal ein BluRay Laufwerk.
Das liegt daran das BluRay ein offener Standart ist und so ein Ei will sich Apple nicht legen.
Das Spielchen mit den BluRay Laufwerken in Notebooks kennt man ja schon, da kaufen sich Leute so eine Kiste in der Hoffnung sich damit gleichzeitig die Investition in ein BluRay Player sparen zu können...
Pustekuchen, die meisten Notebooks dieser Art haben keine HDCP Unterstützung auf dem HDMi Anschluss und damit kommt auf dem Fernseher kein Bild an.
Das liegt daran das BluRay ein offener Standart ist und so ein Ei will sich Apple nicht legen.Das Spielchen mit den BluRay Laufwerken in Notebooks kennt man ja schon, da kaufen sich Leute so eine Kiste in der Hoffnung sich damit gleichzeitig die Investition in ein BluRay Player sparen zu können...Pustekuchen, die meisten Notebooks dieser Art haben keine HDCP Unterstützung auf dem HDMi Anschluss und damit kommt auf dem Fernseher kein Bild an.
Du wirfst da ein paar Dinge durcheinander.
Blu-ray ist kein offener Standard und wird vielmehr primär von Sony kontrolliert und lizenziert. Apple hat sich (genau aus Lizenzierungsgründen) bewusst dagegen entschieden, Blu-ray Laufwerke zu verbauen. Unvergessen in diesem Kontext ist die Äußerung von Steve Jobs: "Blu-ray is a bag of hurt."
Auch, dass die meisten Notebooks kein HDCP unterstützten, ist eine etwas gewagte Verallgemeinerung. Hast du ein konkretes Beispiel?
Auf Apple bezogen: Wenn die Firma sich entscheiden würde, Blu-ray Laufwerke in MacBooks zu verbauen, wäre sicherlich auch für HDCP-Unterstützung gesorgt. Der Display Port, der sich in der Mini-Variante an allen aktuellen MacBooks findet, ist bereits HDCP-kompatibel - und übrigens ein offener, lizenzfreier Standard.
Ich habe seit ca. 1 Woche das hier getestete MB Pro 17 (2009/Unibody),
es ersetzt mein altes MB Pro 15 von 2008.
Die Beschreibungen u. Ergebnisse dieses Tests kann ich im Grossen u. Ganzen bestätigen, möchte aber noch einige Infos hinzufügen:
- Zur Zeit ist praktisch nur die hier getestete Standardausführung mit
2,66 GHz C2Duo, 4 GB RAM, 320 GB HDD (5400 U/min), Glossy Display erhältlich.
Davon abweichende Konfigurationen (Mehr RAM, andere HDD, 2,9er CPU,
mattes Display) bedeuten leider mehrere wochen Lieferzeit!
Sowohl im Apple Online-Shop, als auch bei den Händlern (z.B. Gravis).
- Meine erste Aktion nach Auspacken des neuen MB Pro war der Austausch
der 2,5"-Festplatte gegen eine gleichgrosses (320 GB), aber schnelleres
(7200 statt 5400 U/min) Modell. Eine HDD höherer Kapazität (z.B. 500 GB)
kann natürlich auch eingebaut werden, solange die Bauhöhe von 9,5 mm
beachtet wird (12 mm hohe Platten passen nicht hinein).
Das dazu notwendige Entfernen der Bodenplatte (waren so um die 10 Schrauben, glaube ich)
war überhaupt kein Problem und der ganze HDD-Tausch innnerhalb von ca.
15 Min. erledigt. Wie man das macht, steht sogar im mitgelieferten Manual.
Bei den winzigen, filigranen Schrauben (Kreuzschlitz) muss man beim Hereindrehen
allerdings aufpassen, dass man nicht zu fest anzieht und somit das Gewinde bzw. den Kreuzschlitz überdreht.
Auf die gleiche Weise kommt man an den Arbeitsspeicher heran:
2x2GB DDR3 PC3-8500 SO-DIMM 1066 MHz sind ab Werk drin.
Aufrüstung auf 8 GB (2x4) ist möglich, aber sehr teuer (ca. 700-800 EUR)
und die benötigten 4GB-DDR3-SO-Dimm Module kaum irgendwo erhältlich.
- Die Performance und Geräuschentwicklung sind wirklich sehr gut
(wie im Test beschrieben). Unter Mac OS X sowieso, aber auch Windows XP SP3
(läuft bei mir unter Mac OS als Emulation unter Parallels 4.0) geht flott. Ich brauche es für die Windows-Programme, für die es keine Mac-Alternativen gibt.
Ich benutze das Notebook allerdings nicht zum Spielen, sondern nur zum
Arbeiten. Zum Spielen ist es einfach zu schade, zu teuer und (bzgl. Grafikchip)
wohl auch zu schwachbrüstig.