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High End: Transrotor Plattenspieler für 118.000 Euro

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10:50 - 25. April 2008 von Frank Völkel

Zum Gegenwert einer 3-Zimmer-Wohnung im Norden Deutschlands bekommt man einen der teuersten Plattenspieler der Welt. Die Firma Transrotor aus Bergisch Gladbach ist mit ihrem kompletten Programm auf der Münchner High End 2008 vertreten. Im Fokus steht nach wie vor der 2006 als Muster vorgestellte massive Artus, für den das Unternehmen 118.000 Euro aufruft. Dieses Gerät treibt den Plattenteller berührungslos durch ein Magnetfeld an. Laut den Angaben der Geschäftsführung wurden im Jahr 2007 acht Plattenspieler dieses Typs verkauft, wobei das Gros der Kunden aus China kam. Aber auch am Genfer See oder in Südspanien soll es weitere Installationen geben. Seit dem vergangenen Jahr gibt es den Transrotor ZET1, dessen Chassis aus hochglanzpoliertem Carbon-Acryl besteht. Der Plattenteller aus Aluminium wiegt 14 kg und wird aus dem Vollen gefräst.

Allerdings gibt es am Stand von Transrotor nichts zu hören, es werden also keine Platten über die ausgestellten Geräte abgespielt. Vielmehr sind die Objekte wie eine Art Statuen anzusehen, die über feine und raffinierte Mechanik verfügen. Auch dürfte der echte Kundenkreis weniger zu den echten Musikliebhabern gehören.

Bitte klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke aufzurufen.

Weitere News und Artikel zum Thema High End Audio/Video bei Tom’s Hardware:

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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jemand84 25/04/2008 11:42
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-0+

Irgendwann werden auch die Phono-/Vinylfanatiker zugeben müssen, dass mit veralteten Techniken schlichtweg kein so guter Klang machbar ist, wie er mit der billigsten Cd machbar wäre.

reklips 25/04/2008 11:52
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-0+

naja also um ehrlich zu sein, was liegt den näher, als sdchwingungen mit schwingungen aufzuzeichnen? ALso Schall mit einer LP ?

Eine cd mit ihren 1 und 0 kann da nicht mithalten, da die exaktheit analog nunmal viel genbauer ist als mit 1 und 0.

Der einzige nachteil ist aber das rauschen das durch die analoge abnahme und verdreckung entstehen.

Aber trotz allem bietet eine suebere LP um einiges mehr hörgenuss als eine CD, die ist aber dafür um einiges praktischer, da man diese problemlos digital steuern kann.

Anonymer Nutzer 25/04/2008 11:55
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@jemand84 Dann haben Sie wohl noch nicht den Vergleich gehört -
Sonst wüssten Sie, dass obwohl der unstreitbaren Vorzüge der CD, eine gute
Platte einen undisktutabel besseren Klang bietet (entsprechende Hardware vorausgesetzt) ;-)

zeutan 25/04/2008 12:53
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-0+

Hmmm, eine CD mit ihren 16bit/44,1kHz mag ja mit einer guten analogen Anlage noch leicht zu überflügeln sein. Doch bei 24bit/96kHz findet jedes noch so edle PVC-Abtastsystem seinen Meister.

Noch immer nicht überzeugt? Technisch sicher machbar: 32bit/192kHz. Da müsste das Vinyl dann schon mit einem Rasterelektronenmikroskop abgetastet werden...

Aber Hand aufs Herz: für den Alltag und die überwiegende Mehrheit der Hörer(-Ohren) reichen die 16bit/44,1kHz bei weitem. ;-)

reklips 25/04/2008 13:22
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ja, da kann ich dir nicht widersprechen, zeutan, aber bei einem großteil der kundschaft für die hier gezeigten Geräte kann man davon ausgehen, dass der rest der anlage ähnlich hochqualitativ ist. und jene werden den unterschied zu schätzen wissen. für den 08/15 musik-hörer mit einer vergleichsweise billigen Audioausstattung reicht die CD vollkommen aus und auf diesen systemen wird wohl auch schwerer ein Unterschied zu hören sein.

noway 25/04/2008 14:40
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Selbst eine stinknormale Audio CD bietet (wenn sie ordentlich aufgenommen wurde) eine Abbildungsgenauigkeit die deutlich höher liegt als die einer Schallplatte! Schallplatten werden nach der Aufnahme nicht gleich verkauft sondern es sieht doch meistens so aus:
Aufnahme->D/A Wandler->Mastering->Herstellen der Negativform (entweder direkt oder über den Umweg über ein Goldsample und davon dann den negativ Abdruck, was sogar häufiger der Fall ist da es einfach besser zu machen geht)->Pressen der Verkaufsversionen
Dahingegen sind alle Rundungsfehler beim berechnen digitaler Musikdaten zu vernachlässigen. Kurzum, schon bei der Herstellung verliert eine Schallplatte an Präzision, was leider bei Vielen als klanglicher Vorteil herausgehört wird. Ist ähnlich wie bei Röhrenverstärkern. Die schaffen lange nicht was ein erschwinglicher Digitalverstärker schafft (an Klangtreue) aber von den Leuten mit Audiofetisch sind sie oft deutlich besser bewertet.
Kurzum: Hifi ist das Eine, Klang das Andere

Zum Plattenspieler muss ich nach dieser "kleinen" Einleitung sagen: Wozu zur Hölle übertriebene Präzision nutzen wo schon bei der eigentlichen Quelle (und oft geht es ja mit Röhrenverstärkern weiter) und bei der Verstärkung der Großteil an Präzision flöten geht? Die paar Frequenzen die mit so einer Anlage dann besser rüber kommen kann man mit Softwarefiltern genauso aus und ein blenden.
Wobei ich fahr auch nen Carbonfahrrad und es hat keinerlei Nutzwert außer dasses extrem Geil ist... Vernunft ist wohl einfach nicht Spaßig genug :D

tfis 25/04/2008 17:52
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-0+

Was mir bei diesen ganzen HighEnd Diskussionen nicht in den Kopf will:
Bei der Aufnahme werden Mikros verwendet die max. vielleicht 20khz schaffen, aufgenommen wird mit 44,1 oder 48er Abtastung (22,05 ; 24khz) Tiefpassfilter und abgemischt auf vielleicht 10 alten Jahren NS10.

Warum glauben so viele Leute, dass die Leberwurst zum Kobe-Steak wird, nur weil sie auf ´nem goldenen Teller liegt?

Das Mp3 eher audiophob ist, sehe ich ja noch ein.
Aber die Grenze des technisch machbaren sind die Ohren.
Ich lasse meine VHS Kasetten ja auch nicht über ´nen 4k Beamer laufen und freue mich über die analogen (warmen?) Farb- und Rauschnuancen.

noway 25/04/2008 19:18
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Die Mikros schaffen genau wie die D/A Wandler der Mischpulte erheblich mehr sehr linear auf zu nehmen. Abgesehen davon wird Klassik nur selten mit einem Mikro aufgenommen um den linearen Frequenzbereich noch weiter zu treiben. Rein von der Aufnahmetechnik ist es also lange kein Problem.

tonictrinker 28/04/2008 01:58
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Also im Ernst. ich finde Schallplatten kann man sich auch anhören. Es ist jetzt klanglich kein besonders nachteiliger Tonträger. Allerdings kann kein Plattenspieler mit der Leistung digitaler Audiotechnik mithalten.

Übrigens finde ich es unlogisch, wenn behauptet wird, Schallplatten oder Röhrenenverstärker würden etwas besser klingen lassen. Wenn ein Musiker eine Saite anschlägt, klingt sie nunmal "rein" und "kalt". Da ist nix Warmes.

zeutan 28/04/2008 09:14
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Und als Sahnehäubchen gegen die PVC-Ritzerei:

Es wird gerne vergessen, dass vor dem Erstellen des Metal-Masters der Dynamikumfang des Audio-Signals verkrüppelt wird und dann bei der Wiedergabe der Schallplatte entzerrt werden muss.

;-)

stanfordbinet 28/04/2008 15:30
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Vestax PDX + Shure M44/7 und sonst GAR nix :)

cut it up, fresh :)

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