Asus: Interesse an Toshibas Notebook-Geschäft
Nächste NewsAuf dem Notebook-Markt zeichnet sich eine Übernahme ab: Laut asiatischen Medienberichten will Asus Toshibas Mobil-PC-Sparte übernehmen, um zu den Marktführern aufzuschließen.

Für ordentlich Schwung auf dem Markt für Mobil-PCs hat Asus zum Jahreswechsel 2007/2008 gesorgt: Der EeePC begründete eine neue Geräteklasse – auch wenn die Bezeichnung »Netbook« eigentlich von Intel stammt. Markenzeichen der Netbooks und somit auch des »Ur-Modells« von Asus: Klein und handlich unter anderem dank Verzicht auf ein optisches Laufwerk, ein entsprechend kleines Display, dafür aber stets online und bereit zum Surfen oder die Arbeit mit E-Mails.
Der EeePC ist für Asus freilich noch immer eine Goldgrube: Allein für das laufende Jahresendquartal 2009 geht der Hersteller davon aus, bis zu 1,9 Millionen Netbooks absetzen zu können. Doch mit dem zweiten Platz auf dem Weltmarkt für Netbooks – im vierten Quartal 2008 wurde Asus in diesem Segment durch den Konkurrenten Acer vom Thron gestoßen (siehe »IDC: Netbook-Boom hält an«) – gibt sich Acer nicht zufrieden.
Den dritten Platz in der Rangliste der weltweit führenden Notebook-Hersteller strebt Asus laut der chinesischen Commercial Times bis zum Jahr 2011 an, dies meldet die Branchen-Website Digitimes. Möglich machen sollen es Aquisitionen, und da hat Asus wohl schon ein interessantes Objekt im Auge: Toshibas Notebook-Sparte. Laut Asus-Chef Shih finden bereits Gespräche statt. Sollte der Deal gelingen, steht erneut ein Konkurrenzkampf mit Acer an. Der taiwanische Hersteller hat im Oktober 2008 HP und Dell auf dem Notebook-Markt überholt (siehe »Notebook-Markt: Acer zieht an HP und Dell vorbei«).
Quelle: Digitimes
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Bleibt nur zu hoffen, dass sie nicht die Funktionalität und das Design der Toshis ändern. Die schauen nämlich oftmals besser aus, als die recht kantigen Notebooks von Asus.
Das wird Asus bei der Preisgestaltung freuen. Wieder ein ERNSTHAFTER Wettbewerber weniger! Service: Immerhin gehts an Asus und nicht an solchen Schisser wie BenQ oder "Eh Sir".