Asus: Interesse an Toshibas Notebook-Geschäft

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16:10 - 16. November 2009 von Thomas Kretschmann

Auf dem Notebook-Markt zeichnet sich eine Übernahme ab: Laut asiatischen Medienberichten will Asus Toshibas Mobil-PC-Sparte übernehmen, um zu den Marktführern aufzuschließen.

Für ordentlich Schwung auf dem Markt für Mobil-PCs hat Asus zum Jahreswechsel 2007/2008 gesorgt: Der EeePC begründete eine neue Geräteklasse – auch wenn die Bezeichnung »Netbook« eigentlich von Intel stammt. Markenzeichen der Netbooks und somit auch des »Ur-Modells« von Asus: Klein und handlich unter anderem dank Verzicht auf ein optisches Laufwerk, ein entsprechend kleines Display, dafür aber stets online und bereit zum Surfen oder die Arbeit mit E-Mails.

Der EeePC ist für Asus freilich noch immer eine Goldgrube: Allein für das laufende Jahresendquartal 2009 geht der Hersteller davon aus, bis zu 1,9 Millionen Netbooks absetzen zu können. Doch mit dem zweiten Platz auf dem Weltmarkt für Netbooks – im vierten Quartal 2008 wurde Asus in diesem Segment durch den Konkurrenten Acer vom Thron gestoßen (siehe »IDC: Netbook-Boom hält an«) – gibt sich Acer nicht zufrieden.

Den dritten Platz in der Rangliste der weltweit führenden Notebook-Hersteller strebt Asus laut der chinesischen Commercial Times bis zum Jahr 2011 an, dies meldet die Branchen-Website Digitimes. Möglich machen sollen es Aquisitionen, und da hat Asus wohl schon ein interessantes Objekt im Auge: Toshibas Notebook-Sparte. Laut Asus-Chef Shih finden bereits Gespräche statt. Sollte der Deal gelingen, steht erneut ein Konkurrenzkampf mit Acer an. Der taiwanische Hersteller hat im Oktober 2008 HP und Dell auf dem Notebook-Markt überholt (siehe »Notebook-Markt: Acer zieht an HP und Dell vorbei«).

Quelle: Digitimes

Kommentare zum Beitrag
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bluray 16/11/2009 16:46
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Bleibt nur zu hoffen, dass sie nicht die Funktionalität und das Design der Toshis ändern. Die schauen nämlich oftmals besser aus, als die recht kantigen Notebooks von Asus.

drno 17/11/2009 10:27
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-0+

Das wird Asus bei der Preisgestaltung freuen. Wieder ein ERNSTHAFTER Wettbewerber weniger! Service: Immerhin gehts an Asus und nicht an solchen Schisser wie BenQ oder "Eh Sir".

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