Die von AMD in zahlreichen Medien anzutreffende Werbebotschaft lautet deshalb: Heute schon einen 64-Bit-Prozessor kaufen, um für den späteren Umstieg - auf Windows XP 64 - gerüstet zu sein. Klingt gar nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass die 32-Bit-Basis (x86-32) mittelfristig abgelöst werden muss. Schließlich ist der physikalische Adressraum mit 32 Bit theoretisch auf 4 GB begrenzt. Und der Speicherbedarf steigt stetig an, so dass die Barriere - von Tricks wie Registererweiterungen einmal abgesehen - nur durch den Umstieg auf 64 Bit genommen werden kann. Allein diesem Argument hat Konkurrent Intel mit dem P4, auch in der getunten Version "P4 Extreme", nichts entgegenzusetzen. Bei Gesprächen mit der Redaktion führten in diesem Zusammenhang Intels Zukunftsplaner gern ins Feld, dass eine Desktop-Plattform in absehbarer Zeit nicht von 64 Bit profitiert. Gerüchten zufolge hat Intel jedoch längst vorgesorgt und die 64-Bit-Erweiterung "Yamhill" auf der für den 26. November geplanten "Prescott"-Core integriert. Selbst langjährige Intel-Mitarbeiter, die in dem 78000 Mitarbeiter zählenden Unternehmen über Interna informiert sind, können die Existenz eines geheimen Entwicklerteams weder bestätigen noch bezweifeln.

Alt gegen neu: Links Athlon XP und die beiden Athlon 64



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