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Power DVD und H.264

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21:08 - 05/07/2007 von Tino Kreiss

Bei der Messung der CPU-Auslastung gibt es ein seltsames Phänomen. Einige Testkarten haben mit dem AVI-Testvideo in H.264 nur zwei bis vier Prozent CPU-Last. Der "Messfehler" ist schnell entdeckt, das installierte Power DVD 7.3 Deluxe überbrückt den ffdshow-Filter und beeinflusst die Wiedergabe beim Media Player Classic. Eigentlich sollte man sich über geringe CPU-Last freuen, die erheblich bessere Systemleistung wird allerdings mit einem heftigen Qualitätsverlust erkauft. Die Wiedergabe von H.264-Material ist minderwertig.

Ein erneutes Installieren des ffdshow-Filters bringt beim Testsystem nichts, Power DVD dominiert weiter die H.264-Qualität. Erst nach der Deinstallation des Softwareplayers von Cyberlink normalisiert sich die CPU-Last wieder.

So sieht die CPU-Last mit ffdshow-Filter, Media Player Classic und einer Geforce 8800 GTS aus, wenn das H.264-Testvideo läuft.

So sieht die CPU-Last mit ffdshow-Filter, Media Player Classic und einer Geforce 8800 GTS aus, wenn das H.264-Testvideo läuft.

Nach der Installation von Power DVD 7.3 Deluxe sinkt die CPU-Last unter ein Viertel.

Nach der Installation von Power DVD 7.3 Deluxe sinkt die CPU-Last unter ein Viertel.

So sieht die Bildqualität vom H.264-Testvideo mit ffdshow-Filter aus.

So sieht die Bildqualität vom H.264-Testvideo mit ffdshow-Filter aus.

Das ist die verminderte Bildqualität nach der Installation von Power DVD 7.3 Deluxe.

Das ist die verminderte Bildqualität nach der Installation von Power DVD 7.3 Deluxe.

Auslagerungsdatei

Interessant ist die Auslagerungsdatei, die XP beim Abspielen der verschiedenen Formate anlegt. Alle ATI Karten benötigen, unabhängig vom Video-Format, um die 100 MByte mehr. Zusätzliche 128 MByte belegt das Testsystem, wenn Power DVD installiert ist und ein H.264-Video mit einer Geforce 8800 GTS abgespielt wird. Ohne installiertes Power DVD läuft der Media Player Classic sparsamer und die Werte aus der Tabelle sind gültig.

Auslagerungsdatei XP Nvidia Grafikkarten ATI Grafikkarten
H.264 720p 193-219 MByte 294-336 MByte
wmv 1080p 432-468 MByte 524-568 MByte
HD HQV VC1 521-559 MByte 613-646 MByte
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Kommentare zum Beitrag
runzbuckel 10/07/2007 23:38
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-0+

wo ist der Fortschritt, wenn es kein HD-Video-In an den Grakas gibt ? back to the extra-video-karte ??? Da gibts sowas aber auch bisher nicht für den consumermarket(oder doch?)

Oder ist das mal wieder so ein versuch der Medienindustrie, die Konsumenten in den A.. zu F... ?!

sepp 19/07/2007 07:58
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-0+

Der Test sollte wiederholt werden.
Schaut euch mal im Netz um.
Die HD 2400-2600 erzeugt mit PDVD U 7.3.2911 wirklich nur je nach CPU 1-10 % Last bei 1920x1080 H264.
Zauberwort ist HVA (DXVA) beim Testen benutzen.;)

MrFlow 19/07/2007 17:22
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-0+

Wie habt ihr das denn mit der Geforce 8600GT und dem entsprechenden Treiber unter Windows XP gemacht? Auf der nVidia Seite steht, dass PureVideo bis jetzt nur unter Vista unterstützt wird. Komm da vielleicht noch mal ein Update?

stopfen2007 24/07/2007 12:21
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-0+

Wie sind diese Karten in einem Linux-Mediacenter einsetzbar? Kann man auch HD ansteuern oder ist das zum Scheitern verurteilt?

karlrot 02/10/2007 19:37
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-0+

Ich habe ne 8600GT besorgt(Q6600)
der nvidia Treiber erkennt meinen Acer AT3220 am HDMI leider als Fernseher und schickt dann ein interlaced Signal. Der Acer geht daraufhin in den Overscanbetrieb,also nix mit scharfen Bildern bei HDCP geschützten Inhalten. Am VGA ist das Bild superscharf- so wie bei meiner alten radeon 9000 allinwonder am HDMI (DVI nach HDMI)Tools wie Powerstrip u.s.w. helfen auch nicht. Das sind die praxisnahen Probleme, über die Ihr berichten solltet,ich könnt mich schwarz ärgern 700 Lappen und es funzt nicht!

MrBurns 02/11/2007 18:48
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-0+

@runzbuckel: es sind nicht mal analoge Videoeingänge bei Grafikkarten üblich und das war schon immer so. Nur die ATI All-in-Wonder Karten hatten analoge Videoeingänge, aber das waren eigentlich Grafikkarten+TV-Karten in einem, da sie auch einen TV-Tuner hatten. Für Videoeingänge braucht man also prinzipiell TV-Karten. Grafikkarten mit Videoeingängen wären prinizpiell um einiges teurer, weil wenn man aus einem Gerät,d as nur Output unterstützt eines macht, das auch Input unterstützt braucht man einiges an zusätzlicher Elektronik. Außerdem würde das bei High-End-karten garnicht gehen, wiel sonst die Karten, die ja von der Länger her schona n der Grenze sind zu lang werden würden und außerdem zu viel Strom verbrauchen und zu viel Wärme erzeugen würden.

MrBurns 02/11/2007 18:51
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-0+

@runzbuckel: es sind nicht mal analoge Videoeingänge bei Grafikkarten üblich und das war schon immer so. Nur die ATI All-in-Wonder Karten hatten analoge Videoeingänge, aber das waren eigentlich Grafikkarten+TV-Karten in einem, da sie auch einen TV-Tuner hatten. Für Videoeingänge braucht man also prinzipiell TV-Karten. Grafikkarten mit Videoeingängen wären prinizpiell um einiges teurer, weil wenn man aus einem Gerät,d as nur Output unterstützt eines macht, das auch Input unterstützt braucht man einiges an zusätzlicher Elektronik. Außerdem würde das bei High-End-karten garnicht gehen, wiel sonst die Karten, die ja von der Länger her schona n der Grenze sind zu lang werden würden und außerdem zu viel Strom verbrauchen und zu viel Wärme erzeugen würden.

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