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Microsoft: Windows Azure ist ein »Wendepunkt«
Nächste NewsWas Steve Ballmer bislang als »Windows Cloud« bezeichnet hat, bekommt auf der PDC den Namen »Windows Azure«. Dahinter steckt eine Hosting-/Management-Plattform für Software plus Service via Internet.
Äußerungen der Superlative auf Microsofts Entwicklerkonferenz PDC 2008, die gestern eröffnet wurde: Von einem »Wendepunkt für Microsoft« sprach Redmonds Chef-Entwickler Ray Ozzie bei seiner Keynote, einem »gigantischen Schritt« und einem »Strategiewandel«. Er bezog sich auf »Windows Azure«, Microsofts Beitrag zum Cloud Computing: Nicht mehr der einzelne PC steht ab jetzt bei Microsoft im Mittelpunkt, sondern das Internet.
»Windows Azure«, so Ozzie, »stellt die Basis dar für den Wandel von reiner Software hin zu Software plus Service via Internet«. Mit der Hosting-/Management-Plattform wendet sich Microsoft an Unternehmen: Die sollen Azure für das einsetzen, von dem schon seit Jahren gesprochen wird: Diverse (Microsoft-) Programme werden beispielsweise nicht auf einem Client-PC installiert, sondern auf Microsoft-Servern. Die Arbeit mit der Software geschieht dann etwa via Browser. Die Azure-Plattform soll auf allen MS-Servern gehostet werden, auch der Bau weiterer Datenzentren in den USA und Europa ist geplant.
Neben Hosting und der Administration von Applikationen soll Azure auch als Speicher-Plattform dienen. Selbst Microsofts Live-Dienste werden sich dort finden; Plug-Ins beispielsweise für Visual Studio sind ebenfalls geplant. Wann Azure seinen Dienst aufnimmt, steht noch nicht fest. Für den heutigen Dienstag ist auf der PDC zunächst eine Einführung in den Vista-Nachfolger Windows 7 geplant.
Bilder: Keystone, Reuters
Quelle: Tom's Hardware

Vielleicht sollte MS einfach mal den Anwender in den Mittelpunkt stellen?
Ich weiß nicht, ob sich Unternehmen mit solch einem Konzept anfreunden können. Das Problem der Industriespionage ist nicht unbekannt, und nun sollen Unternehmen auf Programme auf MS-Servern irgendwo in der Welt (u.a. in den USA) Programme mit ihren Daten laufen lassen? Selbst wenn Dateien lokal gespeichert werden, werden die Programme doch auf den Servern laufen, wenn ich das richtig verstehe, und vertrauliche Daten werden im ständigen Dialog übers Internet auf die Reise geschickt. Ob das wirklich sinnvoll ist, weiß ich aber nicht...
Klar ist das sinnvoll, so bekommt Kleinweich (Microsoft) Zugriff auf alle Daten der Welt und wird beinahe allwissend. Besser kann man doch ein Monopol nicht festigen!
oh lustig. der zweite verscuh schon seitens microsoft für ASP (application service providing). sowas zu versuchen kommt wohl nie aus der mode.
irgendwie habe ich da ein Dejavu.
Früher hat man doch hauptsächlich an Terminals gearbeitet, die an irgendwelchen Großrechnern angeschlossen waren. Dort liefen die Applikationen und wurden auf den Terminals beim User nur angezeigt.
Genau da geht's doch wieder hin, oder?
Was ist also so neu und revolutionär daran???
Nicht nur früher...
Das ist heute immernoch so.
In unserer Uni haben wir nur Windows2003 Server Terminals.
Allerdings befindet man sich in Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen oder Unis auch in relativ "vertraulichen" Netzen, während man das vom Internet + M$-Server nicht behaupten kann.
läuft das auf eine neue art von open-source raus - also nicht, was programme betrifft, sondern den zugang von M$ auf die daten?
zwingt einen ja keiner dazu!!!
abgesehen davon... die kriegen eh alles raus was sie wollen ohne das es irgend wer merkt!!! die wissen sicher wie man protokolierung von windows systemen umgeht und daten transfer maskiert genau so wie ich weiß wie ich in mein eigenes haus komme ohne das es wer merkt!!!
Wendepunkt an dem Linux und Co. mehr Marktanteile bekommen als Microsoft mit diesem "schwachsinnigen" Konzept !!!
Ich dachte mir müssen was für die Umwelt tun ?
Warum sollen etliche Server zusätzlich zum PC Strom verbraten ?
Wie soll daß außerdem mit der Bandbreite gehen ? (Glasfaser)
Die Zukunft hier liegt in der Virtualisierung. Damit macht M$ heut schon viel, aber leider noch zu wenig... Riesen Rechenzentren werden irgendwann aussterben, alles wird kleiner und kompakter...
Warum sollen etliche Server zusätzlich zum PC Strom verbraten ?
Aus dem Bauch heraus würde ich behaupten, dass die Terminalserverlösung energiesparender ist. Ein Thinclient verbraucht nur ein paar Watt. Je mehr Clients auf einem Server laufen umso günstiger wird das System im Vergleich zur Einzelplatzlösung.
Die Bandbreite des Netzes ist nichtmal das Problem. Zumindest im Officebereich sind die Datenmengen, die da versendet werden recht spärlich. Zum Server gehen die Informationen von Maus und Tastatur, von Server kommt lediglich der Bildinhalt in komprimierter Form. Nicht immer die vollen Einzelbilder sondern nur das was sich am Bild verändert hat. Für Anwendungen, die mit Animation oder Film zu tun haben ist das sicher keine Lösung, muss es aber auch nicht sein.
Wir im Krankenhaus setzen ebenfalls auf diese Lösung (Citrix mit einigen hundert Clientrechnern). Das ist ne feine Sache. Natürlich stehen die Server lokal und sind nicht in den USA per Internet angebunden.
Banken uns Sparkassen setzen ebenfalls auf diese Lösung. Aber auch da sind die Server institutsintern aufgestellt. Vielleicht gibt es noch einige Zentralrechner die bankübergreifend arbeiten. Die sind dann aber mit Sicherheit besser geschützt als das Klo des POTUS.
Außerhalb meines Hauses würde ich meine Server auch niemals aufstellen.
Also ich sehe das ach eher als einen Schritt in eine falsche Richtung!!
Und dazu aber auch als eine chance für andere Betriebssysteme.
des weiteren frage ich mich auch was dieses Konzept für Vorteile für die User haben soll ?
Okay der Rechner an sich kann an Kapazitäten abbauen weil diese nicht mehr so extrem benötigt werden keine frage. Mit so einem Schritt bzw. dem Einverständnis zu so einem schritt (durch nutzung), gebe ich aber doch auch Microsoft eine Machtstellung die man zu gern ausnutzen will.
Und wenn ich die Möglichkeit zum Mißbrauch von Daten habe, der durch dieses Prinzip denke ich leicht machbar ist, dann kann diese Hemmschwelle sicher durch Geld beseitigt werden....
Erste Frage - warum soll der normal Durschnittsmensch (HeimDAU) abgeneigt sein seine Informationen auf einem M$ Server zu speichern? - Es macht doch ohnehin schon jeder zweite ein Seelenstriptease bei dem ganzen StudiVZ und hastenichtgesehen Zeug. Ob da dann noch der Brief ans Finanzamt dabei ist spielt da dann auch nicht mehr die große Rolle. Sieht ja keiner ausser M$ - und die schicken dir dann Werbung vom Finanzberater. Sind die gleichen Gründe die gegen Google sprechen - trotzdem wachsen die von Jahr zu Jahr schneller.
Zweite Frage - Warum sollten Firmen das nicht nutzen wollen? Schon jetzt bietet M$ bei Exchange und Sharepoint eine Serverversion für Firmen an - da geht nix an M$ (glaubt man) - sowas spart enorm Kosten - man braucht nur noch viele ThinClients - und wenige "Mainframes" die Lasten können viel besser verteilt werden - zentrale Administration spart wieder Kosten. Keine Probleme mehr mit Updates - die Kontrollmöglichkeiten über die Benutzer steigen.. Es wird weniger geschultes Personal benötigt.. Alles gute Gründe die ein "Ja" vom Entscheider bewerkstelligen könnten.
Ganz zu schweigen vom Marketinggag "Green IT"..
Wenns tatsächlich jeder Depp bedienen kann und es möglichst nix kostet wird sich das durchsetzen. Firmen sind Bereit dafür zu bezahlen - die sparen ja auch was ein - aber der Heimanwender ist das nur sehr wiederwillig wenn es kostenlose Alternativen gibt.
Der Hauptvorteil von M$ ist ja im Netz verloren gegangen - Bei Windoof war es einfach das es jeder schonmal gesehen hat - und durch die breite Bekanntschaft auch überall Hilfe zu bekommen ist wenn DAU mal nicht weiterweiss. Dafür muss nichtmal das Bedienkonzept gut durchdacht sein (wer würde schon den abmelden Button unter dem Startknopf erwarten..)
Ich warte nurnoch auf "Windows BOB .NET" das wird geil ..
was mir dazu noch einfällt ist dass die logische konsequenz zur physikalischen beschränkung der rechenleistung superrechencluster sind... also wenn der pc an seine leistungsgrenzen gestossen ist können wir nur noch mit der virtualisierungs technik fortschritte machen!!! ich find es zwar auch falsch das diese systeme unter der kontrolle von großkonzernen steht aber durch die direkte verbindung mit ihren kunden und die allgemeinen möglichkeiten der telekommuniktion könnte das ganze ja fasst einen demokratischen aspekt bekommen!!!
Das Konzept selbst wird auch für Firmen interessant, sobald man die Daten selbst vom System kapseln kann. Sprich Die Daten werden verteilt, so dass sie einzeln keinen Sinn ergeben. Nur beim Client, wo es zusammengefügt wird, kann man dann die Daten lesen. Dies setzt aber einen sicheren "Datenhafen" voraus. Vielleicht erleben wir bald ein neues Konzept des Datengeheimnisses ähnlich den Schweizer Banken.