Wunder-Elektroauto aus China

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00:00 - 4. April 2009 von Frank Völkel

Bis vor drei Jahren stellte das Unternehmen ausschließlich Akkus für Mobiltelefone her. Und vom Konzept her klingt es nicht ganz schlüssig, was der chinesische Autohersteller BYD (Build your dreams) da vor hat: Ein 2000 kg schweres Elektroauto, welches über Radnabenmotoren - siehe Artikel Lightning GT mit 653 PS - angetrieben wird, soll mit Hilfe von Hochleistungsakkus auf Basis von Lithiumionen-Eisenphosphat eine Reichweite von 400 Kilometern erzielen. Insofern alles plausibel, wenn da nicht der Preis von knapp 40.000 US-Dollar (30.000 Euro) im Raum stehen würde. Optisch sah das Fahrzeug dem Honda FR-V täuschend ähnlich, als es kürzlich in Detroit auf der NAIAS vorgestellt wurde. Beim BYD E6 handelt es sich um ein reines Elektro-Auto, welches fünf Personen samt Gepäck transportieren soll - wenn es sein muss, mit bis zu 160 km/h. Etwas zu optimistisch erscheint die Angabe der Beschleunigung: In 8 Sekunden soll der 2-Tonnen-Koloss Tempo 100 erreichen. BYD setzt im Vergleich zu den beinahe etablierten Lithium-Ionen-Akkus eine noch fortschrittlichere Akku-Variante ein: Zellen auf Basis von Lithiumionen-Eisenphosphat liefern mit 3,3 Volt zwar eine etwas geringere Spannung (Li-Ion 3,8 Volt), können dafür eine Reihe Vorteile ins Feld führen:

  1. - hohe Entladeströme
  2. - hohe Dauer- und Spitzenlast
  3. - keine Explosionsgefahr infolge Sauerstoff-Abscheidung bei Überladung
  4. - Hochstrom-ladefähig
  5. - hohe Leistungsdichte mit 3000 W/kg

Infolge der Hochstrom-Ladefähigkeit, so betont BYD, soll der Auto-Akku in 10 Minuten an einer 230-Volt-Steckdose wieder halbvoll geladen sein. BYD hat mit Warren Buffet eine bekannte Persönlichkeit gewonnen, die die elektrischen E6-Fahrzeuge im Mai in den USA vorstellen will. Allein die Reichweite mit 400 km würde eine Verdopplung der bisherigen Konzeptautos aus westlicher Entwicklung bedeuten. 

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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Lord Nelson 04/04/2009 00:55
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-0+

Also, die Beschleunigungsangabe finde ich immer noch die realistischste Angabe von allen... :) Wenn der schon 160km/h fährt, könnte das schon sein. Allerdings hab ich mächtig an den 400km Reichweite zu knabbern... Für so einen Fettsack? XD Wahrscheinlich haben sie den halben Kofferraum mit Akkus volgestopft, das würde dann auch das Gewicht erklären.
Sollte das aber alles stimmen... Respekt!

irrlicht73 04/04/2009 00:56
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-4+

So so, an einer 230V Steckdose in 10 Minuten halbvoll...

Selbst der Motor eines Kleinwagens mit einer Tonne muss zum Halten einer Geschwindigkeit von 100Km/h mindestens 10KW abgeben (zum Vergleich: Jeder Kleinstwagen hat heute mehr als 40KW zur Verfügung). 50% geladen heist also 200Km Reichweite, d.h. der Akku müsste 2h lang 10KW abgeben können . . .eine Reisegeschwindigkeit von 100Km/h vorausgesetzt

Ergo --> der 50% Energieinhalt des Akkus müsste ~ 20KWh entsprechen.

10 Minuten Ladezeit = 0,166666h

Ladeleistung P für 10 Minuten = 20KWh / 0,16666h = 120KW

Ladestrom = P / U (220V) = 120KW / 220V = 545A !!!!

LOL. . .wer hat den einen 545A Anschluss Zuhause?. . .üblich sind maximal 63A. Und das ist jetzt noch schöngerechnet für einen halb so schweren Kleinwagen ohne Beschleunigungsphase. Wie kann man nur den Mund so voll nehmen.

Taigabaer 04/04/2009 00:59
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-6+

Kann das sein daß der 1. April-Scherz der Chinesen jetzt erst übersetzt wurde?

irrlicht73 04/04/2009 01:03
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-0+

taigabaer :
Kann das sein daß der 1. April-Scherz der Chinesen jetzt erst übersetzt wurde?



Mist. . .ich bin drauf reingefallen

Taigabaer 04/04/2009 01:25
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-0+

Hm Mist - der Artikel ist doch schon älter...

http://www.autobild.de/artikel/byd [...] 29540.html

japi 04/04/2009 01:50
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-0+

Endlich geht es in der Branche voran!
Es verwundert mich auch kein bisschen, dass ein Akkuhersteller der erste ist, der soetwas zustandebekommt ^^
Ständig liesst man in den Nachrichten, dass irgendwelche Forscher neue, bessere, tollere Akkus entwickelt haben und trotzdem kommt davon nichts auf dem Markt an.
Endlich ist damit mal schluss :D
(Vielleicht wären solche Autos schon auf dem Markt, wenn der Akkuhersteller mit einem Autohersteller zusammengearbeitet hätte.. aber naja.. Öl-Lobby und Profit sind zwei Faktoren, die vielleicht bei einer Zusammenarbeit nicht förderlich sind ^^)

Jedenfalls sehr erfreulich, danke für den Artikel!

I-HaTeD2 04/04/2009 08:19
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-2+

Wenn das stimmen sollte bleibt nur zu hoffen das die Qualität auch stimmt, ich meine die Chinaautos bei den Crashtest sind alles andere als sicher ...

echoez 04/04/2009 08:36
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-1+

is doch ne Typische Werbegeschichte, maximal dies, höchstens das.. aber das alles gleichzeitig auszureizen is dann doch nicht machbar.
In diesen Fall denke ich nicht das die meinen, einmal vollbepackt auf 160 Hochbeschleunigen und 400km mit Topspeed weiterrauschen.
@Irrlicht73
Auf den Trick mit der Aufladung bin ich aber auch noch nicht gekommen ;) !!??!!


@ japi
Na klar... gestern entwickelt einer n´ Akku mit ner neuen Kathodenbeschichtung, heute die werden Werke umgerüstet und Material herangeschafft, und morgen gibt die Dinger bei Aldi.
Wird schon noch ein bischen Dauern...

zeromaster 04/04/2009 09:01
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-6+

Ich wäre mal ganz vorsichtig bei diesen Elektokröten aus China!
Ich würde fast jede Wette eingehen, dass die Produktion der Akkus etc. so umweltschädlich ist (Abwasser einfach in den nächsten Fluss, Alle Schadstoffe ungefiltert in die Natur etc. China halt wie man es kennt mit seiner Industrie!), dass jeder Protzbolide mit Benzinmotor von Mercedes in seiner gesamten Lebensdauer umweltfreundlicher ist.

Elektroautos sind eine interessante und ev. auch zukunftsweisende Entwicklung aber so lange die Rahmenbedingungen bei der Produktion nicht stimmen, sind sie einfach nur eine Öko-Lüge.

Anonymer Nutzer 04/04/2009 10:51
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--1+

Stimmt, es muss ja kein Chinese sein. Hätten die USA und EU die Finger früher raus genommen, sässen sei jetzt nicht auf ihren Benzinsäufern fest. Aber Elektro ist definitiv die Zukunft. Schon alleine wegen des Wirkungsgrades von über 90%. Der Benziner schafft da gerade mal 30-40%, der Rest verpufft in Wärme. So was ist nun einfach nicht mehr zeitgemäss, oder würden Sie für ihren PC 100% zahlen, bei nur 30% Leitung?
Auch die Beschleunigung eines Elektros dürfte weitaus beser aussehen, zumal das maximale Drehmoment schon fast bei O U/min bereitsteht.
Also, Steinzeit Benziner raus, Elektro ist die Zukunft.

irrlicht73 04/04/2009 11:28
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-2+

Bei aller Liebe zum Elektroauto (ich find die Dinger auch toll) bitte nicht vergessen, das der Strom auch irgendwo herkommen muss. Die besten Kraftwerke Deutschlands (und die sind Wirkungsgrad Weltmeister) haben derzeit einen Wirkungsgrad von knapp 60%. Mit Übertragungs-, Wandlungs-, Lade- und schließlich E-Motorverlusten liegt der Wirkungsgrad genau da, wo moderne Seriendiesel (BMW 118d, VW 77KW TDI Motor) derzeit auch liegen: etwa 45%

Wie sieht es jetzt aus, wenn der Strom aus regenerativen Quellen (Solar + Wind gewonnen wird):

Solarenergie:
Wie gesagt, zum Halten von 100Kmh benötigt ein aerodynamischer Kleinwagen bereits eine Dauerleistung von 10KW. Auf ein Einfamilienhaus passt im Optimalfall eine Solaranlage mit einer Peakleistung von 10KW, d.h. im Hochsommer, wenn das Wetter gut ist und nicht zu viel gefahren wird, kann man damit leben, im Winter muß man zuhause bleiben: Da bringt die Anlage nämlich so gut wie gar nix (ich hab selber eine 9KW Anlage auf dem Dach. . .weis also wovon ich spreche)

Windkraft:
Peakleistung der derzeit stärksten Windräder: 3 - 5MW (je nach Hersteller). Selbst in den besten Toplagen in Norddeutschland bringen diese jedoch kaum eine Durchschnittsleistung von 1MW (Wind ist halt mal böig).
---> 1MW = 1000KW, ein Kleinwagen braucht für 100Km/h 10KW Leistung
---> d.h. 1 Riesenwindrad reicht gerade mal zum Betrieb von 100 Autos. --->Wir haben in Deutschland etwa 45 Millionen PKW von denen mehr als 10 Millionen TÄGLICH unterwegs sind.

---> Also selbst wenn wir ganz Deutschland (Sinn macht Windkraft eigentlich nur in Norddeutschland) und die Nordsee mit Windkraftanlagen zuklatschen. . . .für die derzeitige Fahrzeugflotte wird es nicht reichen.

Er Traum vom Elektroauto kann also nicht von allen geträumt werden

KOR 04/04/2009 14:02
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-3+

Wenn die Dell Laptop Akkus mit 6-8 Zellen schon explodieren setz ich mich doch nicht in ne große fahrende konventionelle Bombe der Chinesen auch wenn die sagen die sind sicher. Der Kampfhund will auch immer nur spielen.
Kauft nicht so nen chinascheiß wartet bis die teile von vernünftigen firmen in serie produziert werden und ne reichweite von 1000km haben und es an jedem staßenrand Starkstromsteckdosen mit 2-3kA gibt dann wird das auch was.

irrlicht73 04/04/2009 15:03
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-2+

kor :
Wenn die Dell Laptop Akkus mit 6-8 Zellen schon explodieren setz ich mich doch nicht in ne große fahrende konventionelle Bombe der Chinesen auch wenn die sagen die sind sicher.



Nun, das BYD die Überhitzungsproblematik durch neuartige Separatoren und Li-Eisenphosphat in den Griff bekommen hat, traue ich ihnen sogar zu. Immerhin ist BYD seit über 10 Jahren einer der weltweit größten Akkuhersteller.

Das Problem ist eher, das ein Elektroauto eben KEINEN besseren Gesamtwirkungsgrad hat als ein herkömmlicher Diesel PKW, und alle möglichen erschließbaren regenerativen Energiequellen VIEL zu schwach sind um eine Zeitenwende weg vom fossil betriebenen PKW hin zum Elektroauto möglich zu machen.

Das Elektroauto wird deswegen ein Nischenfahrzeug bleiben ausser:
- Es wird drastisch weniger gefahren (mal ehrlich. . . ist das realistisch?)
- Der Energiebedarf von Fahrzeugen sinkt dramatisch (da gibts leider physikalische Grenzen)
- Wir bauen Atomkraftwerke wie die blöden (Dürfte in Deutschland nicht durchsetzbar sein)
- Klatschen Deutschland UND die halbe Sahara mit Windkraft und Solarzellen zu (jetzt wirds immer irrer. . .)

Naja. . .also einfach wird es für das Elektroauto nicht werden.

irrlicht73 04/04/2009 15:33
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-2+

kor :
und es an jedem staßenrand Starkstromsteckdosen mit 2-3kA gibt dann wird das auch was.



Jetzt ist mir noch was eingefallen: Das werden interessante Ladekabel!

Als ganz grobe Faustformel gilt: Pro 10A muss das Kabel einen Querschnitt von 1qmm haben, sonst überhitzt das Kabel. Beispiel: ein 63A Kraftstromstecker muss laut VDE mindestens 8qmm Zuleitungen haben. Wer schon mal damit hantiert hat, weis wie starr und schwer dieses Kabel ist. . .und wie groß der Stecker ist.

So, egal. . .bleiben wir bei der einfachen Faustformel und den 545A, die ich oben schon mal ausgerechnet hatte.

--> Die Entsprechende Zuleitung müsste also ~55qmm haben (in Wahrheit wahrscheinlich eher 80 - 90qmm). Das entspricht einem massivem Kupferstab 1cm breit und 5,5mm hoch und das ganze x2 denn die Masserückleitung muss ja genauso groß sein. . . . dann noch dick isoliert und entsprechend nochmal starrer. . .

Ich versuche mir jetzt gerade eine Frau mit 50Kg Körpergewicht vorzustellen, die versucht einen 3Kg Stecker mit halbstarrem 20Kg Kabelanhang zur Autoladebuchse zu zerren.

Maklas 04/04/2009 17:08
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-0+

Naja machs doch nicht so kompliziert Irrlicht, einfach rückwärts ranfahren oder seitlich wie bei ner Zapfsäule und dann auf nen Knopf drücken, der den "Zapfhahn" oder Stecker and die Anschlussbuchse am Auto fährt - laden lassen, solang ein Buch lesen gehen und dann einfach losfahren wenns Auto aufgetankt* ist.
Davon abgesehen denke ich nicht, dass sich das Aufladen mit Starkstromkabel durchsetzt - da schon eher Akkuwechsel oder so.

Anonymer Nutzer 04/04/2009 18:02
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-1+

Dann vielleicht doch eher Laden mit Hochspannung und Transformation im Auto - die paar Kilo machen bei dem Gewicht der Akkus nicht mehr viel aus...

Übrigens: Dass die Technik zum Spritsparen (nicht nur Elektroautos, sondern auch Hybride, Start-Stopp, etc., etc....) erst jetzt forciert entwickelt wird, daran tragen wir als Verbraucher eine gehörige Mitschuld. Wer war denn vor 20 Jahren bereit, für die Start-Stopp Technik im Golf 3(!) einen Aufpreis zu bezahlen? Audi brachte 1997 einen Diesel-Hybrid in Kleinserie, der ebenfalls zu teuer war. Und erneut VW stellte den 3L Lupo aus denselben Gründen ein.
Unternehmen sind gezwungen, das zu produzieren (zumindestens größtenteils), was die Kunden wollen, so einfach ist das. Und wenn die Ölpreise in die Höhe schießen sollen die E-Autos plötzlich "an den Bäumen hängen"??
Einzig Toyota war ebenso solvent wie mutig, den Prius über Jahre hinweg als Technologieträger zu subventionieren (und soweit ich weiß tun sie das bis heute). Diesen fehlenden Mut kann man der deutschen Autoindustrie in der Tat vorwerfen, nicht aber, an den Erfordernissen des Marktes vorbeientwickelt/-produziert zu haben.

@ irrlicht: Endlich jemand, der weiß wovon er spricht.

joh 04/04/2009 18:11
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-1+

irrlicht73 :
Bei aller Liebe zum Elektroauto (ich find die Dinger auch toll) bitte nicht vergessen, das der Strom auch irgendwo herkommen muss. Die besten Kraftwerke Deutschlands (und die sind Wirkungsgrad Weltmeister) haben derzeit einen Wirkungsgrad von knapp 60%. Mit Übertragungs-, Wandlungs-, Lade- und schließlich E-Motorverlusten liegt der Wirkungsgrad genau da, wo moderne Seriendiesel (BMW 118d, VW 77KW TDI Motor) derzeit auch liegen: etwa 45%



Ist ja lustig, beim Elektromotor ist es der Gesamtwirkungsgrad
und beim Verbrennungsmotor ist es nur sein eigener.

Darf ich fragen, sprudelt bei dir das Binzin direkt aus dem Bodem deines Gartens?

gruß

sanctus 04/04/2009 19:20
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-0+

Man darf bei dieser Diskussion nicht vergessen, dass es auch noch andere Möglichkeiten der Stromgewinnung gibt, welche IMMER ihr Leistung bereitstellen können. So zum Beispiel Gezeitenkraftwerke und Wasserkraftwerke. Dies muss nicht immer zu Lasten der Natur gehen. Auf jeden Fall halte ich mit Strom angetriebene Fahrzeuge nach wie vor für die beste Alternative zu Benziner und Dieselmotoren...Aber erst in etwa 10 Jahren "richtig" praxisorientiert ;-)

irrlicht73 04/04/2009 19:38
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-1+

joh :
Ist ja lustig, beim Elektromotor ist es der Gesamtwirkungsgradund beim Verbrennungsmotor ist es nur sein eigener.Darf ich fragen, sprudelt bei dir das Binzin direkt aus dem Bodem deines Gartens?gruß



Und die Kohle und das Gas für die Kraftwerke liegen je auf dem Kraftwerksgelände rum? Irrtum. . .mit Ausnahme von Braunkohle wird das Zeug auch von weit hergekarrt bzw. durch Pipelines durchgeleitet....und diese Kraftwerke müssen letztlich den Strom für die Elektroautos herstellen denn mehr als 60% des Stromes in Deutschland werden Fossil erzeugt. Knapp 32% durch Atomkraft nur der klägliche Rest ist Wasser, Wind und Solar. D.h. auch Elektroautos benötigen den Transport des Brennstoffes zu den Kraftwerken. . .da ist nicht viel um im Vergleich zur Tanke die mit Benzin und Diesel beliefert wird.

Bleibt noch die Aufbereitung des Benzin / Diesel als Energieschlucker. . . aber die steht in einem unbedeutsamen Verhältnis im Vergleich zum Energieinhalt von Diesel und Benzin.

Wie man es dreht und wendet. . . ehrlich gerechnet steht das Elektroauto gar nicht mal so gut da. Bezieht man in die Rechnung jetzt noch die kurze Lebensdauer des Akkus und den gigantischen Energieaufwand für dessen Herstellung ein, dann wird es sogar noch viel schlimmer.

Nö, ganz ehrlich. Lass Dich nicht von Ökohalbwissen und Automarketingfritzen einlullen. Besorg Dir ein paar verlässliche Daten und rechne selbst nach, dann wirst Du merken das die Sache leider viel komplizierter ist als gedacht.

irrlicht73 04/04/2009 20:00
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-1+

Sanctus :
Man darf bei dieser Diskussion nicht vergessen, dass es auch noch andere Möglichkeiten der Stromgewinnung gibt, welche IMMER ihr Leistung bereitstellen können. So zum Beispiel Gezeitenkraftwerke und Wasserkraftwerke. Dies muss nicht immer zu Lasten der Natur gehen. Auf jeden Fall halte ich mit Strom angetriebene Fahrzeuge nach wie vor für die beste Alternative zu Benziner und Dieselmotoren...Aber erst in etwa 10 Jahren "richtig" praxisorientiert ;-)




Ok dann zu den Fakten:

1) Wasserkraft:
Alle nutzbaren Wasserkraftvorkommen sind in Deutschland bereits zu etwa 90% genutzt. Man braucht nämlich mindestens 5m Gefälle um die Höhendiffernz energetisch nutzen zu können und 5m Gefälle mit dann auch noch ausreichend Durchfluß gibts in Deutschland nicht so häufig. . .und überall wo es ging hat man bereits ein Kraftwerk gebaut. Dennoch hat Wasserkraftstrom nur einen Anteil von wieviel? 2% oder sind es 3%?


2) Gezeitenkraftwerke:
Auch hier gilt 5m Tidenhubdifferenz als Untergrenze für Energiegewinnung mit Turbinen. Dummerweise gibt es keine 5m Tidenhub und Nord- und Ostsee. ----> Auch das können wir also vergessen

Was noch bleibt von Wasserkraft:
Wellenkraftwerke, die die Energie von Wellen nutzen. Diese sind jedoch noch in Entwicklung, haben furchtbar schlechte Wirkungsgrade und nehmen riesige Flächen ein. Der Energieinhalt von Wellen ist ausserdem viel zu gering als das sich daraus nennenswerte Energiemengen zur Versorgung einer Industriegesellschaft gewinnen ließen und Nord- und Ostsee sind außerdem nicht gerade berühmt für ihre Brecher.

Fazit: Es wird nicht reichen. Wir leben radikal auf Raubbau der fossilen Energieträger. Daran wird auch das Elektroauto nichts ändern, denn Strom kommt nicht einfach so aus der Steckdose und (ich wiederhole mich jetzt) alle verfügbaren regenerativen Quellen sind viel zu schwach als das Sie unseren jetzigen energetischen Raubbau auffangen könnten.

mesa69yin 04/04/2009 20:21
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-0+

ich versteh den ganzen müll nicht!!!
ob ich jetzt den dreck im kraftwerk verbrenn oder in einem separaten motor is vollkommen egal!!! und wenn ich jetzt noch nen akku in ein auto pack der ausser giftig und schnell kaputt wird kaum etwas kann dann ist das bei gott kein schritt in die richtige richtung!!!
das einzig vernünftige wäre der ausbau des schienennetzes und die forsierung der öffentliche verkehrsmittel... aber dazu ist sich der durchschnittliche öko-fritze natürlich zu schade und deshalb wird weiter verpestet was das zeug hält bis wir oder unsere kinder in einer post apokalytischen welt fest sitzen in der es niemals eine apokalypse gab sonder einfach nur eine menge fauler ärsche die sich von ein paar chinesen jede menge scheiß haben andrehen lassen dessen einziger zweck es war die eigenen beine nicht mehr benutzen zu müssen!!! also wenn nicht ein radikales umstrukturieren unserer märkte und gesellschaft sehr bald alles herum reißt sehe ich schwarz egal ob ein dämliches elektro auto 400km macht oder 4000km!!! aber statt dessen werden alle bemühungen daran gesetzt das es so bleibt wie es ist und alle warnsignale ignoriert wie zum beispiel die welt wirtschaftskrise um die macht verhältnisse auf dieser welt zu belassen wie sie sind anstatt dass sich das volk auflehnt !!!

jokerman 04/04/2009 23:18
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@Irrlicht

Also bei 1000 möglichen Aufladungen würde ich dem chinesischem Akku nicht unbedingt eine kurze Lebensdauer vorwerfen. Auch können die Materialien recycelt werden, was wiederum Energie spart.

Schlussendlich frage ich mich sowieso, woher das Öl(wenn man die übrig gebliebenen globalen Reserven denn auch noch unbedingt in die Atmosphäre blasen will) denn in absehbarer Zeit kommen soll. Etwa aus der Ölsandproduktion in Kannada?

Verschiedene Studien, unter anderen eine, auf die sich die Bundesregierung beruft, rechnen vor, dass Deutschland um 2050 seinen Energiebedarf allein mit regenerativen Energien decken können sollte. Zudem wird in diesen Modellen dem Windstrom ein erheblich größerer Anteil an der Stromproduktion beigemessen als von dir. Also ich weiß nicht so recht. Hast du vielleicht irgendwas vergessen? Regenerative Energien müssen ja auch nicht einzig und allein aus De bezogen werden. Mit Solar- und Windstrom und klassischer Wasserkraft ist das Thema ja noch lange nicht abgeschlossen...

irrlicht73 05/04/2009 00:45
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jokerman :
Verschiedene Studien, unter anderen eine, auf die sich die Bundesregierung beruft, rechnen vor, dass Deutschland um 2050 seinen Energiebedarf allein mit regenerativen Energien decken können sollte. Zudem wird in diesen Modellen dem Windstrom ein erheblich größerer Anteil an der Stromproduktion beigemessen als von dir. Also ich weiß nicht so recht. Hast du vielleicht irgendwas vergessen? Regenerative Energien müssen ja auch nicht einzig und allein aus De bezogen werden. Mit Solar- und Windstrom und klassischer Wasserkraft ist das Thema ja noch lange nicht abgeschlossen...




Nein. . .leider hat diese Studie etwas vergessen. Sie betrachtet nämlich nur den elektrischen Energiebedarf von Haushalt und Industrie. . .und nicht den Verkehr. Wird der Verkehr elektrifiziert, dann steigt der Strombedarf enorm an. . .weit jenseits dessen, was die Studie vorausberechnet hat.

Was die Energieerzeugeranteile angeht: Ich sprach von der jetzigen Situation und nicht von der in 40 Jahren, und der jetzige Anteil regenerativer Energiequellen ist unter 10%, d.h. HEUTIGE Elektroautos laufen hauptsächlich mit Kohle- und Atomstrom.


Und noch was:
Weder Wind- noch Solarenergie sind Grundlastfähige Energiearten, denn nicht immer scheint die Sonne und nicht immer bläst ausreichend Wind.

Warum das so wichtig ist?
Eine kurze Unterversorgung unseres Stromnetzes mit Energie - und wäre es nur eine Millisekunde - würde wegen fehlender Pufferfähigkeit sofort zum Zusammenbruch des gesamten Stromnetzes führen. Italien hatte vor 3 oder 4 Jahren mal so eine Kostprobe, und jetzt weist Du warum sie letzte Woche in Frankreich 2 Atomkraftwerke bestellt haben.
Grundlastkraftwerke stellen sicher, das auf alle Fälle immer genügend Energie im Netz vorhanden ist um diesen Supergau zu verhindern. Als letzte Notmaßnahme gegen einen Totalzusammenbruch ist das deutsche Stromnetz in ein abtrennbares Maschensystem eingeteilt. Bricht eine Masche zusammen (das könnte z.B. ganz Hessen sein), dann koppeln schnelle Hochlastschalter diese Masche ab bevor sie den ganzen Rest auch noch runterzieht. . . Brechen doch mehrere Maschen zusammen, dann würde es bereits heute viele Tage dauern diese wieder getrennt hochzufahren und neu zu synchronisieren. Wenn dann der Strom in 40 Jahren aus vielen Kleinstkraftwerken kommt, dann ist dieses Ereignis nicht nur viel wahrscheinlicher (nämlich jedes mal wenn der Wind flau ist) sondern es wird auch noch viele Wochen dauern die Zellen wieder Kraftwerk für Kraftwerk neu hochzufahren.


Wieso ist Wind so anfällig für Schwankungen?
Die Leistung eines Windkraftwerkes hängt mit der dritten Potenz von der Windgeschwindigkeit ab. Also: P ~ v exp(3).
Beispiel: Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit in Bayern beträgt 2,1m/s, in Norddeutschland in Küstennähe jedoch 6 m/s. Man kann also gerundet sagen in Norddeutschland bläst der Wind 3x stärker.
3 hoch 3 ist 27
---> Unglaublich aber wahr, das GLEICHE Windkraftwerk erzeugt in Norddeutschland 27x mehr Strom als in Bayern. Jetzt weist Du auch warum Windkraft in Süddeutschland schmarrn ist.

Dieser hoch 3 Hebel der Windkraftwerke erzeugt also ENORME Leistungsschwankungen im Netz (Wind ist halt mal böig), die derzeit unter großen technischen Problemen von schnellen Spitzenlastkraftwerken (das sind Gasturbinen und Pumpspeicherkraftwerke) abgepuffert werden. Werden die Pufferfähigkeiten der Spitzenlastkraftwerke überschritten, dann müssen Kohlekraftwerke Dampf ablassen um Netzschäden zu verhindern. Die Energie wird also sinnlos verschleudert.

Wie das nun in 40 Jahren funktionieren soll weis heute kein Mensch. . . denn dann gibt es ja weder Grundlast- noch Spitzenlastkraftwerke. Dumm nur das die Physik die gleiche bleiben wird.

Woher ich das alles weis?:
Ich bin Master of Engineering. Arbeite seit 14 Jahren auf diesem Gebiet und mein ursprünglicher Studienschwerpunkt war. . .Regenerative Energien und Kraftwerkstechnik. Ich arbeite allerdings seit 4 Jahren im Automobilbereich. . . bin also etwas weg von der aktuellen Kraftwerksmaterie, aber da ändert sich nicht so viel über Nacht.


Wie es weitergeht?:
Ganz ehrlich. . .ich weis es nicht. . . keiner weis es. Ich glaube nicht das wir unseren derzeiten Lebensstandart auf Dauer halten können. Das wichtigste ist das wir Energie sparen wo immer es geht. Jede Wattsekunde wird eines Tages zählen. . . . und ich denke letzen Endes wird es doch eine Renaissance der Atomkraft geben, auch wenn es eine bittere Kröte ist. Jeder kann wenigstens etwas tun. Isoliert eure Häuser, klatscht die Dächer voll mit Solarzellen und legt euch sparsame Autos zu. Wir werden es bitternötig haben.


Und noch was zum Schluss - für mich ist das Thema damit durch:
Habt ihr schon mal gekuckt wie häufig schwere Vulkanausbrüche sind, die durch den Ascheausstoß weltweit zu 3 - 4 kalten Jahren führen? So etwa alle 150 - 200 Jahre gibts so was. . .eigentlich ist es schon eine Weile wieder fällig. . . .

Warum ist das nun wieder wichtig?
Nun. . .Kalte Sommer heißt automatisch wenig Wind. . .die Energie des Windes kommt ja letztlich von der Sonne. Wenn wir nun voll von der Windenergie abhängig sind. . . Was passiert dann eigentlich mit uns, wenn unsere Fabriken 4 Jahre lang wegen Strommangel nicht produzieren können und auch kein Elektroauto mehr fährt. Darüber möchte ich lieber gar nicht erst nachdenken.





jokerman 05/04/2009 02:00
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-0+

Wie es weiter geht?

- Geothermie
- Aufwindkraftwerke
- Wellenkraftwerke
- Meeresströmungskraftwerke
- Algenanbau in Wüstengebieten
- Stromtransport via Hochspannungsgleichstromleitung ....

Irgendwann in ferner Zukunft:

- Kernfusion
- Solarkraftwerke im Weltall
- Stratosphärenwindkraftwerke ...

Not macht erfinderich, irgendwie geht es mit Sicherheit weiter, noch besteht kein Grund zur Panik.

jokerman 05/04/2009 02:31
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-0+

Ps:

Laut den Kommentaren in dieser Wissenschaftssendung(ziemlich am Ende der Sendung), reicht eine 6%tige Steigerung der weltweiten Stromerzeugung, um alle Autos der Erde (ca. 500 Mio) elektrisch zu betreiben.

Diese 6% an Energie rein regenerativ bereit zu stellen, währe nach diesem Bericht "überhaupt kein Problem".

jokerman 05/04/2009 03:33
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pcba 05/04/2009 11:19
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-0+

Von dem Foto sehe ich wenig Ähnlichkeit mit dem Honda FR-V.

Ich bin eher gespannt auf das was dann tatsächlich auf den Markt kommt. Bisher hat es China noch nicht geschafft ein einziges Fahrzeug zu entwickeln das sicherheitstechnisch auch nur nahe an den westlichen Standard rannkommt. Selbst die Billigkopien sind nur optische Kopien, technisch sind sie 20 Jahre zurück.

mesa69yin 05/04/2009 13:39
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--2+

@jokerman
elktroautos sind umweltschädlicher wie jedes formel eins auto!!!
wenn wir regenative energie benutzen wollen müssen wir zuerst den welt hunger unter kontrolle kriegen... aber da kommen dann natürlich wieder die ökofritzen und schimpfen über die gentechnik!!! und solar und wind energie sind bei gott in keinem fall mit unserem jetzigen lebensstandart vereinbar... abgesehen davon nehmen sie enorm viel ackerfläche weg... was sich natürlich mit der wachsenden menschheit nicht gut verträgt!!! gleich strom lässt sich verlusstfrei genau 33 meter durch ein kupferkabel schicken dann ist es aus!!! gezeitenkraftwerke sind eine ganz gute idee aber dann können wir wahrscheinlich all unsere elektrogeräte weg werfen weil das strom netz dann nicht mehr mit 50hz läuft sondern mit 6hz... und ehrlich gesagt ist flackerndes licht nicht so meins!!! fusionsenergie haben zu wollen aber auf die atomkraft pfeifen zu zeigt einzig und allein wie sehr dich fernsehsendungen beeinflussen!!! so nett und lustig es wäre mit ein bisschen tritium die welt zu beheitzen so unmöglich ist es... ausser irgend wer kommt dahinter wie man schwerkraft erzeugt und isoliert... ist aber höchst unwahrscheinlich!!!

ich stimme irrlicht zu... atomkraft... und das war es!!! denn faule bequeme säcke werden jede strukturele änderung ablehnen und deshalb wird der personenverkehr wahrscheinlich noch in effizienter als er das sowie so schon ist!!!

ich finde man sollte mehr züge mit schwung rädernbauen ähnlich der hybrid technologie und das schienennetzt massiv ausbauen!!! das ist die einzige möglichkeit denn energie bedarf des personen verkehrs zu reduzieren... aber nein... unsere anführe haben nichts bessers zutun als genau den teil den wir ganz natürlich versuchen aus unserer gesellschaft ab zu stossen zu erhalten weil sie um die wählerstimmen von ein paar bequemen säcken bangen und gleichzeitig diesen leuten einzureden das sowei so alles gut ist!!! und wir das volk fressen das auch noch wie zucker!!!

Anonymer Nutzer 05/04/2009 17:06
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-0+

"...gleich strom lässt sich verlusstfrei genau 33 meter durch ein kupferkabel schicken dann ist es aus!!!"

Wo hastn den Scheiss gehört? Es gibt keine Verlustfreie Übertragung mittels Kupferleitungen, vorallem nicht 33m lang und danach beginnt erst der Leitzungswiderstand... ;) Einzig Verlustfreie Übertragung ist mit Supraleitern bei extrem niedrigen Temperaturen unter Laborbedingungen möglich.

HarriHunger 05/04/2009 19:37
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Hi,

@irrlicht

jokerman 05/04/2009 19:45
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-0+

@MESA69YIN

Eeem... und wie kommst du auf die 6 Herz? Du meinst doch nicht etwa 6 Wellen/min? Klingt nett :).

Hochspannungsgleichstrom
oder HGÜ-Netze, siehe hier: http://www.heise.de/tp/blogs/2/99368

Windkrafträder verstehen sich mit der Landwirtschaft eigentlich ganz gut. Der eigentliche Nahrungsmittelkonkurrent sind Treibstoff liefernde Pflanzen, welche man auf vorhandenen Agrarflächen anbaut. Deshalb ja (Salzwasser-)Algenanbau in Wüstengegenden.

Die wenigen kontaminierten Materialien eines Fusionsreaktors, haben eine Halbwertszeit von ca. 8 Jahren. Im Gegensatz zu den 24000 Jahren von Plutonium welches in Kernreaktoren Verwendung findet, sind 8 Jahre doch ein durchaus vertretbarer Wert, wenn, ja wenn...ja wenn der Fusionsreaktor irgendwann einmal realisiert würde, denn noch ist er reine Utopie.

Grundsätzlich hat jede Technik ihre Hürden und Schwächen. Nun kann mann diese als Beweis dafür heranziehen, dass eine Realisierung derer für alle Zeiten ausgeschlossen sei und die Sache damit abhaken, oder man macht es sich zur Aufgabe für genau diese Schwächen Lösungen zu entwickeln, um etwa solche profanen Dinge wie das Fliegen zu erfinden. Mach dich jedenfalls schon mal darauf gefasst, dass du zwar bestimmt nicht jeder der aufgeführten Zukunftstechnologien, einigen aber höchst wahrscheinlich begegnen wirst.

Neben dem Öko-, Spar-, Zuschnür- und Einschränkungsimage das erneuerbaren Energien anhaftet, sollte man vielleicht auch mal deren Coolness in den Fokus rücken. Schließlich sind das Energiequellen, die, unter richtiger Verwendung niemals nie und nimmer zu Ende gehen oder aufgebraucht werden können, sprich: erneuerbaren Energien versprechen die Lösung aller Energieprobleme.


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