Flash statt Disc: Software-Rettungskit auf USB-Stick

13:20 - Freitag, 15. Februar 2008 von Marcel Binder
6 Kommentare
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7

4 - BartPE auf USB-Sticks: Mit Einschränkungen verbunden

ANZEIGE

Durch unsere Bemühungen haben wir nun ein an unsere Bedürfnisse angepasstes BartPE ISO-Image erstellt, welches wir von CD starten, um Daten von einem nicht mehr bootfähigen Computer sichern zu können. CDs und DVDs sind allerdings anfällig gegenüber äußeren Einflüssen. Was liegt also näher als auf robustere Medien wie USB Flash-Speicher zurückzugreifen? Hierbei muss man sich allerdings im Klaren sein, dass vor allem ältere Computer nicht in der Lage sind, von USB-Geräten zu booten.

Neuere Motherboards hingegen bieten meist eine Einstellung im BIOS an, mit der USB-Geräte als Festplatte, Floppy-Laufwerk, CD-ROM oder MO-/ZIP-Laufwerk erkannt werden sollen, um davon zu booten. Können diese Einstellungen im BIOS nicht gemacht werden, erwartet der Computer meist eine bestimmte Formatierung auf dem USB-Stick. Ein USB-Stick kann entweder als Super-Floppy formatiert werden, was bedeutet, dass keine Partitionstabelle vorhanden ist, oder wie eine Festplatte mit Partition, Partitionstabelle und Master Boot Record. Gibt das BIOS keinen Hinweis auf das erwartete Format an, so kann man als Anwender nur durch Ausprobieren feststellen, mit welcher Formatierung USB-Sticks gebootet werden können.

Weiterhin gibt es mehrere Möglichkeiten, BartPE auf einen USB-Stick zu bannen. Mit der ersten Variante werden sämtliche Dateien und Ordner im Verzeichnis Rescue-System\PEBuilder\BartPE auf einen USB-Stick kopiert. Auf diesem können dann sämtliche Dateien verändert werden; auch nach dem Starten von BartPE. Die zweite Vorgehensweise beschert uns eine ISO-Datei, die auf den USB-Stick kopiert, beim Starten dann in eine Ramdisk verlagert und von dieser ausgeführt wird. Die ISO-Variante hat natürlich den Vorteil, dass Viren keine Veränderungen am Rettungssystem vornehmen können und generell keine Schreibzugriffe auf die USB Flash-Disk stattfinden. Dies erhöht als Nebenprodukt auch die Lebensdauer des USB-Sticks. Nachteil ist, dass das BartPE-Image kleiner als 500 MB sein muss, da dieses aufgrund von Größenbeschränkungen durch den Ramdrive-Treiber zur Bootzeit nicht geladen werden kann.


Themen-Specials:
Mehr zum Thema:
Anzeige
Kommentare zum Beitrag
dickbaua 15/02/2008 14:07
Ausblenden
-0+
dickbaua

Hab ich eigentlich auch eine Möglichkeit das Windows Setup von einem USB Stick zu starten, ohne dass ich ein DOS auf dem USB Stick starte. Ich würde praktisch gerne einfach statt der CD den USB Stick verwenden. (Zugriffszeit beim installieren)

xill 15/02/2008 17:44
Ausblenden
-0+
xill

Keine Ahnung an wen ich mich da wenden soll, aber ist es möglich dass der Server mit den RSS-Feeds seit 2 Wochen nicht mehr erreichbar ist?!

Anonymer Nutzer 15/02/2008 20:13
Ausblenden
-0+

Du musst den RSS-Feed einfach mal neu machen. Am besten auf der Hauptseite neben der Suche auf "RSS" klicken und da nochmal neu den Feed auswählen, dann geht's wieder einwandfrei.

Anonymer Nutzer 21/02/2008 13:33
Ausblenden
-0+

Also ich habe schon viele versuche unternommen ein Microsoft Betriebssystem von einem USB Stick zu installieren. Leider immer Erfolglos :-( Falls einer eine Lösung hat, bitte her damit!

chris1284 23/03/2008 06:14
Ausblenden
-0+
chris1284

alles ein wenig alt! mittlerweile (schon seit ca 1jahr) bibts auch ein minivista für den usb stick oder für dvd. ist wie die xp-pe nur besser! man kann damit zb auch linux partitionen wiederherstellen usw. ein gutes komplettpaket war glaub ich auf der chip Nr 188. zuerstellen ist das ganze ohne jegliche vistalizenz mit hilfe der auf der ms seite bereitgestelten downloads

chris1284 23/03/2008 06:16
Ausblenden
-0+
chris1284

ach so, nen vista dvd wird auch net benötigt! alles über waik ! die ausgabe war doch etwas neuer und nicht 188 sondern 10/2007

Bitte beachten Sie: Sie posten als anonymer Nutzer.



Google Anzeigen