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Flash statt Disc: Software-Rettungskit auf USB-Stick : Datensicherung ohne lauffähiges Betriebssystem - ein Rettungskit hilft
Quelle: Tom's Hardware DE – Mehr über: BartPE
Schwerpunkte: Praxis, Software
1 - Datensicherung ohne lauffähiges Betriebssystem - ein Rettungskit hilft
Die Hardware ist eingebaut, die Treiber sind installiert - aber der Computer fährt nach einem Neustart nicht mehr hoch. Das Betriebssystem ist nicht mehr lauffähig. Für Anwender ein Horrorszenario. Bevor man nun selbst Hand anlegt und versucht, den Computer zu reparieren, ist eine Datensicherung oberste Pflicht. Zur Datenrettung und Fehleranalyse greifen Computerprofis und erfahrene Anwender auf ein Rettungssystem zurück, welches direkt im Hauptspeicher des Computers ausgeführt wird. Betriebssystem, Programme und Daten, die sich auf der Festplatte befinden, werden beim Booten des Rettungssystems nicht verändert. Wer mit dem Rettungssystem umzugehen weiß, kann gefahrlos eine Datensicherung anlegen.
Mächtige und populäre Rettungssysteme basieren auf Linux. Der Umgang mit auf Linux basierenden Rettungskits will aber gelernt sein. Durch ein für Neueinsteiger ungewohntes Bedienkonzept sowie einem unbekanntem Programmumfang kann mehr Schaden bei einem Reparaturversuch verursacht werden als dies beim Einsatz einer gewohnten Umgebung und der Anwendung bekannter Programme der Fall wäre.
An einem Rettungs-System interessierte Anwender, die vor einem auf Linux basierenden Rescue-Systemen wie zum Beispiel Knoppix aus diversen Gründen zurückschrecken, haben wir im Artikel Software-Rettungskit selbst gebaut aufgezeigt, wie sich in Eigenregie mit Hilfe einer Installations-CD von Windows XP Professional mit integriertem Service Pack 2 und dem Tool PEBuilder (BartPE) ein personalisiertes Rettungssystem auf Windows-Basis erstellen lässt.
Basierend auf den im oben genannten Artikel geleisteten Vorarbeiten zeigen wir Ihnen nun, wie Sie das selbst erstellte Rettungsimage weiter personalisieren können. Außerdem beschäftigen wir uns damit, BartPE von einem USB-Stick zu booten, um so die letzte Unwägbarkeit bei der Rettung eines kaputten Betriebssystems zu umgehen: unlesbare CD- und DVD-Medien.
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