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Gratis spielen, für die Ausrüstung zahlen

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18:00 - 22. Januar 2008 von Thomas Kretschmann

Das erste mit In-Game-Werbung finanzierte Spiel bringt Electronic Arts nach Europa. »Battlefield Heroes« ist gratis, aber das Modifizieren von Spielfiguren und weitere Ausrüstungsgegenstände hingegen kosten etwas.

Im Sommer soll der Comic-Shooter »Battlefield Heroes« bei Electronic Arts gratis zum Download beitstehen. »Play 4 Free« nennt sich das Geschäftsmodell, das EA in Südkorea bereits bei der Fussball-Simualtion »Fifa online« — nach eigenen Angaben erfolgreich — einsetzt. Der Dreh: Zahlen die Spieler kleine Geldbeträge, so genannte Mikrotransaktionen, dürfen sie ihre Spielfigur durch neue Ausrüstung aufmotzen oder bekommen Zugriff auf neue Spielinhalte.

Zudem ist es eines der ersten Spiele mit In-Game-Werbung — aber nicht ganz im Game: Auf dem eigentlichen Battlefield gibt es keine Zwangs-Konsumentenberatung. »In der fiktionalen Welt würde Werbung nicht funktionieren«, so EA-Chefentwickler Ben Cousins gegenüber der BBC. Stattdessen sollen Werbekunden Banner auf der Game-Website und in Spielemenüs anbringen.

Ob und in welchem Maße die Werbeindustrie auf den In-Game-Zug aufspringt, bleibt abzuwarten. Das Gros der Einnahmen wird ohnehin von den Mikrotransaktionen für virtuelle Ausrüstungs- und Spielgegenstände kommen. EA schätzt, dass zwar 95 Prozent der Gamer dafür kein Geld ausgeben werden. Die restlichen 5 Prozent lohnen sich jedoch und sollen aus Spielefans bestehen, die stundenlang ihre Spiele-Avatare pimpen und EAs Kasse klingeln lassen. Das Projekt ist für EA natürlich auch ein Test, ob ein solches Finanzierungsprinzip für Spiele in Europa so erfolgreich wie in Südkorea werden könnten: Dort kaufen fünf Millionen registrierte Fifa-online-Spieler für Kleinbeträge ihrem virtuellen Fussballstar neue Ausrüstung und bessere Spieleigenschaften. Insgesamt verdient EA mit dieser Zielgruppe pro Monat über eine Million US-Dollar.

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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Idleking 22/01/2008 19:32
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-0+

Mein Gott! Es verwundert mich immer wieder, wieviele Freaks es gibt.
Als wäre das Real-Life nicht schon kostspielig genug...

Sowas trifft bei mir auf das pure Unverständnis :ange:

DKK|Sebi 22/01/2008 19:39
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-0+

Was ist mit CS, da gibts auch Ingame Werbung..
Bitte richtig recherchiern..

MrLighz 22/01/2008 20:35
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-0+

Einige modden halt die Autos auf, andere ihren Rechner, wieder andere eben ihre Spielerchars.
zu befürchten ist nur, dass dies so lukrativ ist, dass es bald keine anderen spiele mehr geben wird - und man gegen die hochgerüsteten keine chance hat. dann kommt frust auf oder man wird in eine wettrüstspirale gerissen....

und wenn man sich sms chats und klingeltonwerbung ansieht, scheint es für virtuelle besitztümer wirklich genug zahlende kunden zu geben.

BlackX 22/01/2008 23:54
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-0+

Ich finde das eine super alternavie zun den 50€ teuren Spielen die man dann an einem Wochenende duchgezock hat.
Vieleicht werden dann auch einige ihre Spiele nicht nur über Torrents beziehen.

reklips 22/01/2008 23:54
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-0+

hehe zum glück gehöre ich zu den 95% die dafür kein geld zahlen, aber find ich sehr gut das konzept *daumenhoch*

KawaaBanga 23/01/2008 00:55
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-0+

Als Battlefield 2 Spieler kann ich nur sagen was die meisten BF2 Spieler denken. Wir/Ich hassen EA. Dieses Konzept wird den Hass und Frust in der Community vermutlich nur weiter schüren. Wer von schon lange dabei ist bei BF2 weiss was ich meine..

KawaaBanga 23/01/2008 00:56
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-0+

*Wer schon lange dabei..*

IDukeI 23/01/2008 08:50
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-0+

Ich bin schon seit Anfang von BF2 dabei aber irgendwie hab ich ansich 0 grund EA zu hassen wieso sollte ich bitte auch EA hassen, was hat EA denn an BF2 verbrochen, mir persönlich macht BF2 noch viel Spass, auch wenn man mittlerweile alles kennt. Klar Booster Packs waren nen Griff ins Klo, aber ich mein sie ham was probiert und denk ich begriffen das es nichtso funktioniert. Wenn alle so einen Hass und Frust hätten würde doch keiner mehr spielen, ich sehe hingegen noch massig gefüllte Server, wenn auch lange nichtmehr soviele wie früher, was auch kein Wunder bei dem Alter des Spiels und den Alternativen ist.

Zum Artikel, ich finde die Idee nicht schlecht, man wird nicht gezwungen was zu kaufen und das Spiel selber kostet ja ansich auchnichts man hat also garnichts zu verlieren und kann Spass haben, falls man den nicht hat kann mansja löschen und hat kein Geld aus dem Fenster geworfen, von dem her ist das Konzept nicht schlecht. Aber istja klar das irgendwelche Kinder immer gleich was zu Meckern haben weil sie 0 Plan haben... naja kann man nichts mehr zu sagen!

seeigel 23/01/2008 09:05
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-0+

Und was ist da neu?
bei Bigpoint/Darkorbit gibt es auch schon die Bannerwerbung
Und die (Elite) Ausrüstungsgegenstände sind auch mit € zu kaufen (2€ =5000 Uridium)
bei Warpfire ist es auch möglich die (bessere) Ausrüstung für € zu kaufen
und die 50 € sind im Prinzip auch ein Schnäppchen
wenn ich meinen Darkorbit Acc nur mit € ausgerüstet hätte währen das mehrere 100 € die ich reingesteckt hätte (aber zum Glück kann man auch mal was erspielen)

vmas 23/01/2008 09:39
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-0+

naja kenn das nur von Onlinerollenspielen. Bei Eq1/Eq2 habens seit kurzen ein Magicähnliches Ingame/Offgame Kartenspiel eingeführt. Zu Beginn bekommst du ca 45 Karten frei. Falls Du bessere/andere Karten haben möchtest, musst Du sie Dir kaufen. 15 Karten kosten 3$. Das wäre ja noch in Ordnung. Nur man hat die Change das in den 15 Karten besondere Karten dabei sind, die man Ingame gegen Items (Illusionen, Reittiere, Auren und mehr) eintauschen kann. Die Items sind eher als Fun gedacht. Allerdings sind diese besonderen Karten sehr selten. Angeblich "muss" man ca 400*4$ investieren um ein Reittier zu bekommen. Manche Leute stecken ein Vermögen rein um diese Items zu bekommen (
Leider ich auch.

KawaaBanga 23/01/2008 14:19
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-0+

Das Spiel BF2 ist einzigartig und deshalb spielen die Leute es immer noch und werden es noch lange spielen. Also wenn du nicht weisst was ich meine musst du ja der OberNoob sein. Ich habe keine Lust hier zu schreiben aus wievielen Gründen EA die Gunst der Spieler verloren hat.

Natürlich ist das Konzept nicht schlecht aber nur weil man es sich gratis runterladen kann. Wie das dann IN-Game technisch aussieht mit den kostenpflichtigen Downloads kann man sich als Bf2 Zocker ja vorstellen, oder muss ich dir das auch erklären?
EA rechnet mit Einnahmen von 10-15Euro monatlich pro Spieler..
Was mich frustiert ist dass wenn das Spiel gut ist, ich vermutlich auch einer bin der zahlt.
Bleibt nur zu hoffen dass das Spiel schlecht ist.. :D

miagi1 23/01/2008 16:15
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-0+

da sieht mans mal wieder
es geht EA nicht darum spiele zu entwickeln (geschweige den gute spiele zu entwickeln) den gehts nur darum geld zu machen... nur daran denken die und nur darin investieren sie ihre muehe und hirnschmalz
EA ist schädlich ... sie schaden ihren eigene SPielereihen z.B. Need for Speed ... aber auch den Videospielen ansicht... mit ihren puren geldmacherei !

Sleepwalker 24/01/2008 15:34
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-0+

Dabei gehts imho nicht um ingame Werbung sondern darum den Kunden für die Gadgets das Geld aus der Tasche zu ziehen, was das Spielen viel teurer machen würde als ein einfacher Kauf.

@Idlepling :P
Du verstehst es nicht, das macht aber nix, du hast ja sicher noch ein paar Jährchen um gscheiter zu werden :P

Kleine Erklärung (die du sicher sowieso nicht verstehen wirst):
Spielen IST RL. Denn wer spielt tut das in seinem RL ;-)
Spieler sind nur Menschen mit Hobbies, die nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen wollen.
Deine Vorurteile bringen keinem was.

veteranos 24/01/2008 19:08
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-0+

Wirklich das Letzte. Einige Zeit lang galt EA ja als einer der wenigen seriösen Publisher. Aber anscheinend fahren sie jetzt auch die Kinderzimmer-Brutalisierungs--Neppermasche a la Vivendi. Echt schade.

Anonymer Nutzer 15/02/2008 18:54
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-0+

Na, das is doch nix neues. Für Spielinhalte (Waffen, Ausrüstung etc.) zahlen, gibt es schon seit einiger Zeit bei War Rock zu bewundern. Ich möchte gar nicht Wissen was sich K2 so im Monat für Kohle scheffelt. Und das wird bei EA nicht anders laufen.
In Korea gibt es einige solcher Spiele auf dem Markt und es werden noch einige Folgen, da sich damit viel mehr Geld machen lässt als mit nem Spiel das man einmal im Laden zahlt und seine Ruhe hat.
Und warum kommt es im Comic-Style daher ? Ganz klar. Damit der JambaKlingeltonAboBesitzende Schüler sein Taschengeld da auch ausgeben darf^^ Zielgruppe is doch wohl klar. Taschengeld-Kids!

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