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19:00 - Donnerstag, 1. September 2005 von Arno Kral
Quelle: Tom's Hardware – Mehr über: Belkin, True, MIMO
Schwerpunkte: Netzwerk

10 - Mit neuer Firmware und optimierten WLAN-Settings

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So konfrontierten wir Belkin mit unseren Messergebnissen und erhielten nach einer mehrstufigen Odyssee, die uns über das lokale Verkaufsbüro in München und über das Produktmanagement in Holland bis ins Support-Center in England führte schließlich ein - der Öffentlichkeit (bis 24. Juni 2005 noch) nicht zugängliches - Firmware-Update auf die Version "BELKIN_MIMO_RT_1.01.03".

Inzwischen hat Belkin auf die wiederholten Nachfragen von Tom’s Networking Guide reagiert und am 27. Juni 2005 die verbesserte Firmware der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Außerdem erbaten wir vom Belkin-Support in England - aus der diesbezüglich eher ernüchternden Erfahrung mit der Belkin-Hotline klug geworden - vom Support-Center in England die WLAN-Einstellungen für den Pre-n-Router. Denn das Firmware-Update alleine hatte lediglich einen besseren Durchsatz vom Client zum Access Point zur Folge.

Diese Settings hatten wir dem Belkin-Support gemeldet, aber nur, wenn auch der letzte Punkt - QoS - auf "on" steht, bringt der Belkin-Pre-n-Router wirklich Performance jenseits eines Standard-WLAN-G-Gerätes.
WLAN-Parameter Wert
Wireless Mode 802.11g only
Protected mode Off
ACK Immediate
QoS On

Mit diesen Einstellungen gemessen, erreicht der Belkin Pre-n nun tatsächlich an nahezu allen Messpunkten eine Performance, die ein Standard-WLAN-G-Gerät deutlich übertrifft, wie aus nachstehender Grafik ersichtlich wird.

Deutlich zeigt sich der Effekt der True-MIMO-Technologie an den äußeren beiden Graphen, die bei Messungen mit der Pre-n-WLAN-Karte ermittelt wurden. Innen sind dagegen die Vergleichmessungen mit der 3Com-WLAN- und der Netgear-Karte ermittelte Werte zu sehen.

Erst mit der Pre-n-Karte von Belkin steigt der Durchsatz deutlich gegenüber Standard-WLAN-G-Karten.
Messpunkt Dämpfung durch Übertragungsrate C->AP Übertragungsrate AP->C Gemittelte Maximal- Bandbreite
MP 1 Luft 37,3 39,0 47,1
MP 2 Luft 42,2 40,7 47,1
MP 3 1 Wand 2 Regale 39,4 38,5 44,4
MP 4 Luft 34,1 40,8 44,4
MP 5 1 Tür 40,4 40,3 47,1
MP 6 2 Türen 42,3 40,1 47,1
MP 7 3 Wand, 2 Regale 31,6 20,7 29,9
MP 8 3 Wand, 2 Regale, 1 Tür 24,0 14,8 28,7
MP 9 1 Wand, 1 Regal 39,2 27,8 39,5
MP 9a 1 Wand, 1 Betondecke 36,6 19,2 32,5
MP 10 Luft 35,5 34,6 48,5
MP 11 1 Doppelverglasung 41,9 40,9 47,1
Gemessener Durchsatz (Netto-Übertragungsrate) in jede Richtung in [MBit/s].

Dass die Übertragungsrate aber weder einheitlich in beide Richtungen gleich ist noch während der Dauer der Übertragung gleich bleibt, zeigen die mit Xchariot ermittelten Durchsatzwerte. Selbst die Entfernung zwischen Access Point und Client Adapter Messnotebook spielt eine entscheidende Rolle:

Im Nahfeld (Messpunkt 10) und ohne Hindernisse im Weg sind oftmals keine zwei verschiedene Signalwege stabil - dann fällt die Linkrate auf 54MBit/s und der Durchsatz auf 28 bis 30 MBit/s zurück. Hier sind die Durchsatzwerte der die Übertragung von PC-Karte zum Access-Point...

... und hier die Übertragung von Access Point zur PC-Karte dargestellt.

Das Interessante an der Airgo-Technologie: Sie bringt nur dann mehr Durchsatz zuwege, wenn Hindernisse im Signalweg stehen und die "Line-of-Sight"- Verbindung unterbrochen ist.

Bereits eine Doppelglasscheibe als Hindernis stabilisiert die Mehrwegeübertragung nachhaltig. (Messpunkt 11, Übertragung von Access-Point zu PC-Karte)


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