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Netzwerkkarte für Gamer

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12:30 - 24. March 2009 von Thomas Kretschmann

Spieler peilt Bigfoot als Zielgruppe für seine zweite Generation an Netzwerkkarten an. Die »Killer Xeno« entlastet dank eigenem Prozessor die CPU und soll auch VoIP-Verbindungen beschleunigen.

Killer Xeno UltraDie Netzwerkkarte mit der martialischen Bezeichnung »Killer Xeno« ist der Nachfolger der »Killer NIC«-Karte, die Bigfoot Networks schon vor zweieinhalb Jahren auf den Markt gebracht hat. Sie ist für Gamer konzipiert, die im Netzwerk mit möglichst geringen Latenzzeiten spielen möchten: »Get lower latency and smoother gameplay«, lautet entsprechend Bigfoots Slogan für seine Killer-Xeno-Karten.

Killer Xeno ProErneuert wurde die NPU (Network Processing Unit): Sie taktet mit 400 MHz, sorgt für eine bevorzugte Weiterleitung zeitkritischer Datenpakete und entlastet den Hauptprozessor. Per Audio-Chip beschleunigt werden auch VoIP-Chats – so soll eine störungsfreie Sprachübertragung bei gleichzeitig latenzfreiem Online-Spiel möglich sein. Zwei Audiobuchsen sind direkt an der Netzwerkkarte angebracht.

Die PCIe-Karte wird von Alienware vertrieben. Wann und zu welchem Euro-Preis sie in zwei Varianten in Deutschland zu haben sein wird, ist noch nicht bekannt. Die Killer Xeno Pro hat 128 MByte Speicher an Bord und kostet 130 US-Dollar, die Variante Killer Xeno Ultra protzt mit 256 MByte Speicher und kommt auf 180 US-Dollar. Das teurere Modell hat außerdem ein eingebautes Display

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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ypnaphelios 24/03/2009 12:40
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-14+

Ein Test dazu wäre toll inkl. Beweis, dass das teil völlig unnütz ist.

Shini 24/03/2009 12:43
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-14+

Uiuiui ein eingebautes Display im Gehäuse, die brauch ich!

aconst 24/03/2009 12:56
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-0+

Einige Benchmarks wären sehr gut. Ich vermute, die Gesamtvorteile sind meiner Meinung mach nicht so groß weil die Karte nicht das einzige Glied im System ist (es gibt noch Switsche, Routers, Servers, Firewalls etc.).
Einfach mal ein Ballerspiel mit einer normalen Karte (3Com, D-link, Realtek etc.), mit eine auf Mobo eingebaute Karte, und mit der Killer-Xeno-Karte benchmarken bezüglich der im Artikel genannten Vorteile.

Auf der anderen Seite stelle ich mir die Frage: was hilft mir wenn ich insgesamt 30 ms Latenz habe und mithilfe dieser Karte die Latenzzeiten von 30 ms auf 27 ms reduziere?

Lexington 24/03/2009 13:02
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-5+

Das ist doch Netzwerk-Voodoo

RMacGyver 24/03/2009 13:02
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-2+

ja genau, testet mal n asus p5b deluxe onboard lan port im vergleich mit diesem ding, ob die latenz wirklich geringer wird. ich glaube das interessiert so einige :)

Aliencow 24/03/2009 13:11
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-0+

Ich sags so: Warum nicht.

Es gibt ja Perfektionisten die wirklich auf jedes Prozent Mehrleistung achten, ob's nun spürbar oder nur messbar ist.

Auch wenn das Teil für fast jeden von uns wohl absolut nutzlos ist (zumindest zu dem Preis).

Master Snowman 24/03/2009 13:19
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-8+

das ist aber ein teures placebo

aconst 24/03/2009 13:30
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-1+

@Aliencow
Wenn man Perfektion sehen will, solte man ein Netzwerk mit Myrinet-/Infiniband-Karten aufbauen. Da kann man richtig gute Latenzzeiten sehen, nicht wie bei um 1-2% aufgebohrte normale Netzwerkkarten. Sie brauchen keine aartialische Bezeichnungen um überhaupt bekannt zu werden.

Die Displays die man nie betrachten kann (weil im Gehäuse) und wenn schon, keine relevante Informationen liefern (ach ja, stehr der Name drauf, falls mas vergässlich ist)und dazu noch so 'n Plastikteil (bestimmt gut für die Latenzzeiten) segen sehr viel über das Ziel dieses Produktes und zwar Kiddies die zu viel Geld bekommen.

So viel über "auf jedes Prozent Mehrleistung achten".

M1n1m3 24/03/2009 13:32
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-3+

lol
dachte sowas wirds nie wieder geben
anscheinend gibts doch eine gewisse nachfrage
trotzdem rofl

Aliencow 24/03/2009 13:34
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-0+

aconst :
@AliencowWenn man Perfektion sehen will, solte man ein Netzwerk mit Myrinet-/Infiniband-Karten aufbauen. Da kann man richtig gute Latenzzeiten sehen, nicht wie bei um 1-2% aufgebohrte normale Netzwerkkarten. Sie brauchen keine aartialische Bezeichnungen um überhaupt bekannt zu werden.Die Displays die man nie betrachten kann (weil im Gehäuse) und wenn schon, keine relevante Informationen liefern (ach ja, stehr der Name drauf, falls mas vergässlich ist)und dazu noch so 'n Plastikteil (bestimmt gut für die Latenzzeiten) segen sehr viel über das Ziel dieses Produktes und zwar Kiddies die zu viel Geld bekommen.So viel über "auf jedes Prozent Mehrleistung achten".



Deine Aussage ändert aber nichts an meiner ^^

Ich würd' mir so eine Karte nie kaufen und ich halte sie selbst für eher Fragwürdig.

Aber wenn es einer haben möchte, es gibt für alles ein Markt und irgendwer wird's schon kaufen. Wenn man das Geld hat und sich dadurch besser fühlt ^^

lukisbg 24/03/2009 14:00
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-0+

lol

ich finds immer lustig, wenn "Gamer-Netzwerkkarten" rauskommen. da gabs doch auch mal die killer k1, oder? kein mensch braucht sowas. ich nutz seit eh und je die integrierten gigabit-ports, oder eine normale netzwerkkarte...

ich bin sicher, das teil bringt keine ms besseren ping....

JTRch 24/03/2009 14:12
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-0+

Wieder so ein Placebo?

Anonymer Nutzer 24/03/2009 14:16
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-0+

Also in der PC Games Hardware (kann man halten davon was man will) wurde die Vorgängerkarte getestet und es war ein Vorteil messbar der nicht in Messungenauigkeiten untergeht, sondern wirklich da ist. Von daher würde ich mich auch sehr über einen gründlichen THW Test freuen.

SSense 24/03/2009 14:34
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-0+

Also vorweg, ich würde mir so ein Teil auch nicht kaufen, alleine weil ich selten auf LanPartys bin.
Andererseits ist die Leistung ja nicht getestet, im Vorfeld also drüber herzuziehen, nur weil man keine Verwendung dafür hat ist Quatsch.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es professionelle Gamer, oder welche die es gerne wären, sich so ein Teil kaufen ... Dass das Teil die CPU entlastet ist ja kein Hirngespinst und ich könnte mir gut vorstellen, dass man die Ping vllt um 10ms drücken könnte, mit entsprechender Hardware und das wären dann definitiv mehr als 1-2% :P
(Außer es spielen 100 Leute über nen 10Mbit Switch xD)

Hardwarefan 24/03/2009 15:16
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-3+

Schließe mich der Bitte nach einem professionellen THW-Test dieser Karte im Vergleich zu anderen an! Das würde, denke ich, sehr viele Leser interessieren, weil gerade bei diesem Produkt die Meinungen krass auseinandergehen.

BlooDFreeZe 24/03/2009 15:40
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-0+

naja die CT hatte die Killer K1 mit Progamern getestet. Ihr Fazit: bringt in der Praxis absolut nichts.
Glaube kaum das die Karte hier viel besser ist.

BlooDFreeZe 24/03/2009 15:41
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-0+

naja die CT hatte die Killer K1 mit Progamern getestet. Ihr Fazit: bringt in der Praxis (beim gamen) absolut nichts.
Glaube kaum das die Karte hier viel besser ist.

derGhostrider 24/03/2009 18:03
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-1+

An alle, die meinen, daß die Pingzeiten damit reduziert werden könnten:

Ich habe hier mein kleines eigenes privates Netzwerk. Zugegebener Maßen benutze ich gute Hardware (Server-Board mit entsprechenden GbE-Netzwerkchips, GbE-Switch, Hardware-Firewall, ...)

Innerhalb meines Netzwerks sind die Ping-Zeiten immer unterhalb von einer Millisekunde.

Wenn ich nun weiter gehe - Meine Netzwerkanbindung erfolg über einen Server, der von mir aus gesehen die IP-Adresse 10.1.11.1 hat, dann legt ein Paket bereits folgenden Weg zurück:
Mein Rechner -> Mein Switch -> Meine Hardware-Firewall -> Externer Netzwerkswitch -> Server.

Dieser Server antwortet immer innerhalb von einer Millisekunde:

Code :Antwort von 10.1.11.1: Bytes=32 Zeit<1ms TTL=63
Antwort von 10.1.11.1: Bytes=32 Zeit<1ms TTL=63
Antwort von 10.1.11.1: Bytes=32 Zeit=1ms TTL=63
Antwort von 10.1.11.1: Bytes=32 Zeit<1ms TTL=63

So.

Nun erkläre mir mal jemand, wie man dabei Zeit einsparen können sollte mit einer anderen Netzwerkkarte!

Und garantiert keine 3ms oder gar "10%" bei höheren Werten.

Diese Karte ist genau das, was einige hier schon geschrieben haben: Hokus-Pokus, Gamer-Voodoo oder einfach auch: Unfug.

In einem anständigen Netzwerk mit anständiger Hardware sind Pingzeigen zu vernachlässigen. Was Extern geschieht, also durch Signallaufzeiten und sonstigen Verzögerungen bei der Verarbeitung und Weiterleitung der Daten, ist nicht durch eine andere Netzwerkkarte beeinflußbar.
Code :Ping www.heise.de [193.99.144.85] mit 32 Bytes Daten:

Antwort von 193.99.144.85: Bytes=32 Zeit=8ms TTL=246
Antwort von 193.99.144.85: Bytes=32 Zeit=7ms TTL=246
Antwort von 193.99.144.85: Bytes=32 Zeit=7ms TTL=246
Antwort von 193.99.144.85: Bytes=32 Zeit=7ms TTL=246

-----

Ping www.l.google.com [74.125.77.104] mit 32 Bytes Daten:

Antwort von 74.125.77.104: Bytes=32 Zeit=18ms TTL=240
Antwort von 74.125.77.104: Bytes=32 Zeit=18ms TTL=240
Antwort von 74.125.77.104: Bytes=32 Zeit=17ms TTL=240
Antwort von 74.125.77.104: Bytes=32 Zeit=18ms TTL=240


7ms bis heise.de. Das ist flott. Ich habe auch schonmal das gute alte CounterStrike (ist allerdings schon ein paar Jährchen her) mit ~5ms Ping zum Server gespielt.
Dafür braucht man aber keine tolle Netzwerkkarte, sondern einen dementsprechend breitbandingen Zugang zum Internet mit niedrigen Latenzen.
In meiner anderen Wohnung mit DSL geht soetwas natürlich auch nicht. Intern in der anderen Wohnung sind die Ping-Zeiten trotzdem gut. ;)

masamune 24/03/2009 18:31
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-0+

Die Karte macht halt einfach bissel QoS.... Das kann in gewissen Situationen schon etwas bewirken, dürfte allerdings nur den wenigsten Spielern so viel Geld Wert sein. Im LAN nützt es auch nur etwas wenn die Verbindung schon ausgelastet ist ("endlich DC++ anlassen und gleichzeitig CS rul0rn").
Es gab übrigens schon Tests der alten Killer Nic die das bestätigen.

@Ghostrider: Ping nochmal mit größeren Paketen. Die wenigsten Spiele bekommen ihre Daten in 64 byte Paketen über die Leitung.

derGhostrider 24/03/2009 22:53
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-0+

@Masamune:
Die reine Transfergeschwindigkeit spielt dann aber wieder rein. Ping-Zeiten, egal in welchem Spiel, werden mit einem normalen Ping ermittelt und nicht mit riesigen Paketen.

Und Du willst mir doch nicht weiß machen, daß die Bandbreitenbeschränkung im Internet den heutigen GbE-Karten probleme machen würden.

Das Nadelöhr ist nicht der Rechner und nicht die Netzwerkkarte.

Natürlich mag es ein paar billigst-boards geben, die keinerlei TCP/IP-Offloading unterstützen, aber da wohl niemand, der so verrückt auf Pingzeiten im Netzwerk ist, ein Backup fährt und nebenbei spielt, spielt das wohl kaum eine Rolle. Und ansonsten reichen die Offload-Engines der standard-chips für standard-Aufgaben vollkommen aus.

Wie gesagt: Im lokalen Netzwerk sind die Pingzeiten

***********

Toll THG! Mein Beitrag war doppelt so lang und der Rest ist verloren gegangen beim Absenden.
***********

Zusammenfassend: Im lokalen Netzwerk sind die PING-Zeiten (nicht Datentransferzeiten von großen Paketen!) zu vernachlässigen, da die Netzwerkchips dafür schnell genug sind. Je größer das Netzwerk bzw die Entfernung, desto unwichtiger wird der lokale Netzwerkchip im Vergleich.

Weltenspinner 24/03/2009 23:13
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-0+

Genau! Entlastet die armen 4x3Ghz CPUs mit ihren 8MB Winz-Cache! :D

masamune 25/03/2009 23:44
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-0+

@Ghostrider: Also bei mir wird während des Spielens nicht gepingt (damit meine ich icmp echo requests)... (getestet mit WoW) sondern die Laufzeit aus dem Zeitstempel der TCP Pakete ermittelt. Und die sind alle größer als 64 Byte.... nun gut was solls. Das Nadelöhr ist sicher nicht die Netzwerkkarte, da braucht man kein Studium für um das zu erkennen, aber die Netzwerkkarte kann dafür sorgen das bestimmte Pakete bevorzugt behandelt werden.... nennt sich dann QoS und verbessert die Pings ins Internet. Zumindest wenn nebenher noch was anderes läuft...

Es gibt einige Tests dieser Karte über Google zu finden somit kann sich jeder ein Urteil bilden.

Im LAN bringt das ganze allerdings recht wenig, mal davon abgesehen das das Offloading bei schwächeren Rechnern die fps verbessert.

derGhostrider 25/03/2009 23:52
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-0+

@masamune:
QoS ist aber nichts mystisches, sondern etwas ganz normales. Wenn Dein Rechner das nicht beherrscht, dann wäre wohl ehr ein neuer Rechner fällig als solch eine Karte.
Gibt es überhaupt noch Netzwerkchips, die kein QoS beherrschen?

Anstattdessen gibt es doch nur Leute, die QoS abschalten, da irgendwo mal stand, daß dieses böse QoS 20% Bandbreite reservieren würde...

Was WOW anzeigt ist mir egal. Das ist dann, wenn kein Ping gesendet wird, aber auch keine Ping-Zeit. Somit wäre, was auch immer "Pingzeiten verbessern" soll dafür nicht hilfreich.

Mal ganz davon abgesehen, daß bei einem Spiel wie WOW der Ping, solange er im Rahmen liegt, wohl relativ egal ist, stimmst Du mir mir auch überein, daß das Nadelöhr eben nicht die Netzwerkkarte ist.

Da könnte man auch schon fast sagen, daß man einen 3GHz Quadcore durch einen 3,2GHz Quadcore ersetzen sollte, bei einem Spiel wie Tetris......

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