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Speicherbolide für Profis: Buffalo TeraStation III

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18:21 - 4. März 2009 von Uwe Scheffel

Die TeraStation-Familie bekommt Nachwuchs. Die dritte Generation soll laut Hersteller Buffalo Technology noch schneller werden. Auf dieses Verkaufsargument sollte man jedoch nicht allzu großen Wert legen, denn der Flaschenhals bei jedem Network Attached Storage Device (NAS) ist und bleibt die Bandbreite der Netzwerkarchitektur und nicht die der Festplatten. Immerhin gibt es mit Port Trunking die Möglichkeit, die zwei Ethernet-Schnittstellen auf der Rückseite "zusammenzuschalten", womit sich die Bandbreite erhöhen lässt (aber nicht verdoppeln).

Interessant sind jedoch die Features und das vollkommen überarbeitete Webadmin-Interface. So sind alle vier Festplattenlaufwerke hot-swap-fähig, das heißt bei einem Defekt kann man sie im laufenden Betrieb austauschen, ohne die TeraStation herunterfahren zu müssen. Unterstützt werden RAID 0, 1, 5 oder RAID 10. Nach einem Festplattentausch versucht die Backup Funktion in Echtzeit die Daten wieder zu replizieren.

TeraStation III auf der CeBIT 2009Rückseite mit Anschlüssen

Buffalo will die TeraStation mit den Kapazitäten 2TB, 4TB, 6TB und 8TB anbieten. Dabei ist zu beachten, dass dies nur beim unsicheren RAID 0 (Striping) erreicht wird. Setzt der Anwender auf Sicherheit mit höheren RAID-Leveln, so kommt die Gesamtkapazität nur auf ein Bruchteil der Angaben. Daran ist nicht Buffalo Schuld, sondern es liegt am Wesen der RAID-Level.

Bedient wird die NAS-Box über das Webinterface mit jeden Browser (Bildergalerie durch Anklicken öffnen). Dabei verspricht der Hersteller auch bei geringeren Auflösungen wie beispielsweise einem Smartphone Übersichtlichkeit. Mit dabei ist übrigens ein DLNA Media Server für Freunde von Musik, Videos und Fotos. Nicht nur Windows-Jünger kommen zum Zug, denn die TeraStation III unterstützt die Wins, NFS & Mac Clients (inklusive der Apple Time Machine).

Port Trunking Feature in der WebadministrationEinstellungen für die Freigabe von Ordnern

Schnäppchen gibt es bei Buffalo nicht obwohl er laut aktuellen Instat-Zahlen das vierte Mal Weltmarktführer bei Consumer NAS-Geräten ist. So kostet das 2-Terabyte-Modell 1199 Euro, die 4-TB-Version sogar 1599 Euro. Keine Preisangaben gibt es momentan für die größeren Varianten. Übrigens wird die 8-TB-Box erst im zweiten Quartal 2009 ausgeliefert. Die Garantiezeit beträgt drei Jahre.

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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Anonymer Nutzer 04/03/2009 19:53
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-0+

Alter, 12k EUR für eine 2TB hot swap box. Und seit wann sind den die Netzwerkschnittstellen das langsamste im Datastream. Ich glaub es nicht, welche Platte schafft denn ein G-Ethernet Bandbreite zu füllen. In unserer Firma haben wir ein SATA Raid mit 16 Festplatten gebraucht um vom Nadelöhr GETH zu sprechen ... tztz

Carsten 9punkt13 05/03/2009 00:06
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vilt solltes du mal lesen... nicht 12k, sondern 1,2k ;) ...
das problem ist eher der chipsatz als das lan

xcvb 05/03/2009 10:25
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-0+

und was bringen dann 2 lan anschlüsse wenn einer schon nicht ausgelastet wird?

tony2k 05/03/2009 12:35
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öhm, Ihr wisst das 1GBit Lan nur in der Theorie 120 MB/s schafft? Die letzten NAS-Tests in der ct ergaben hier max schreibwerte von 11 MB/s und 78 MB/s lesen beim schnellsten Gerät. Selbst bei einem potenten Server mit GBit Schnittstelle sind 30-70 MB/s die Regel. Was ein Plattenraid an einem guten Controller leisten kann ist hoffe ich jedem bewusst der sich mit dem Thema schon mal ein wenig auseinander gesetzt hat.

Uwe 05/03/2009 22:03
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Das wissen wir, Tony2k. Wenn Du aber mit Port Trunking statt 40 MB/s sogar 70 MB/s bei Videos rüberschaufeln kannst, ist das schon ein Vorteil. Den theoretischen Wert von 120 MB/s bei einem Gigabit-Netzwerk kannst Du vergessen. Der hat sowieso nichts mit der Praxis zu tun, weil es einen gewaltigen Overhead gibt.

Gruß
Uwe Scheffel
Tom's Hardware

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